Die neue Notfallklinik am Klinikum Memmingen als zentrale Anlaufstelle

5. Oktober 2015 von Christine Hassler - Keine Kommentare

Die neue Notfallklinik am Klinikum Memmingen als zentrale Anlaufstelle für Patienten ist eröffnet.

Die Notfallklinik ist im Erdgeschoss eines 7,2 Millionen Euro teuren Gebäudes positioniert, das zwischen April 2014 und Juni 2015 auf dem Krankenhausgelände des Klinikum Memmingen errichtet wurde und rund 970 Quadratmeter umfasst.

In dessen Obergeschoss befinden sich eine Onkologische Praxis sowie die Bereitschaftsdienstpraxis der Kassenärztlichen Vereinigung (KV). Letztere ist eine gemeinsame Einrichtung aller niedergelassenen Memminger Ärzte, und bietet Patienten die Sicherheit, auch außerhalb der regulären Sprechstundenzeiten qualifizierte hausärztliche Akutversorgung zu erhalten.

Neue Notfallklinik-Zentrale Anlaufstelle Memmingen
Neue Notfallklinik-Zentrale Anlaufstelle Memmingen

Die feierliche Eröffnung der Notfallklinik leiteten der Ärztliche Direktor Professor Dr. Albrecht Pfeiffer, der neue Leiter der Notfallklinik Dr. Rupert Grashey, Oberbürgermeister Dr. Ivo Holzinger, Klinikverwaltungsleiter Wolfram Firnhaber und Pflegedirektor Hans-Jürgen Stopora.
Professor Dr. Albrecht Pfeiffer führte die Besucher bei einem Rundgang in eines der neuen Patientenzimmer der Notfallklinik, die mit einem EKG-Überwachungsgerät ausgestattet sind.

Schnelle und kompetente Hilfe für Notfallpatienten der Region bietet die neue, interdisziplinäre Notfallklinik am Klinikum Memmingen. Sie wurde am 30. September offiziell eingeweiht, und steht seit heute (Montag, 5. Oktober), allen Bürgern rund um die Uhr mit modernster Ausstattung und professionellem Personal zur Verfügung.

Somit gibt es im Klinikum Memmingen künftig für alle Notfallpatienten nur noch eine zentrale Anlaufstelle: Die neue Notfallklinik, die über die Krankenhauspforte auf einem ausgeschilderten Weg erreichbar ist. Dort gibt es Anmeldestützpunkte, umfangreiche Räumlichkeiten und eine personelle Aufstockung, die die Versorgung der Patienten deutlich verbessern soll.
Bisher waren die jeweiligen Fachabteilungen für die Patientenaufnahme zuständig. Nun werden alle internistischen, chirurgischen, neurologischen, urologischen und gynäkologischen Patienten mit akuter Behandlungsbedürftigkeit somit zentral, in der Notfallklinik aufgenommen.

Neue Notfallklinik-Zentrale Anlaufstelle Memmingen
Neue Notfallklinik-Zentrale Anlaufstelle Memmingen

„Diese Maßnahme ist ein großer Fortschritt für unser Haus, denn dadurch wird die Notfallversorgung in der Stadt und der Region erheblich verbessert“, würdigte Oberbürgermeister Dr. Ivo Holzinger die neue Errungenschaft bei der Eröffnungsfeier. Die bisherige internistische Aufnahmestation 3 A sei zu mancher Zeit sehr überlastet gewesen. Sie werde nach einem Umbau als Überwachungsstation mit Chest-Pain-Unit (= Brustschmerz-Einheit) genutzt, erklärte Dr. Holzinger weiter.

Bezugnehmend auf Die KV-Bereitschaftspraxis begrüßte der Ärztliche Direktor des Klinikums, Professor Dr. Albrecht Pfeiffer, die räumliche Nähe zwischen Notfallklinik und Bereitschaftspraxis. „Hier wurde eine ideale Verknüpfung geschaffen. Kommt ein Patient beispielsweise mit einer Blinddarmentzündung in die Bereitschaftspraxis, kann er gleich zur klinischen Versorgung weitergeleitet werden.“

Im Rahmen dieser Neustrukturierung wurde der bisherige Anästhesie-Oberarzt Dr. Rupert Grashey Ärztlicher Leiter der neuen Notfallklinik.

Neue Notfallklinik-Zentrale Anlaufstelle Memmingen
Neue Notfallklinik-Zentrale Anlaufstelle Memmingen

Fotoquelle (3): Häfele/Pressestelle Klinikum Memmingen

Titelfoto:
Bei der feierlichen Eröffnung der Notfallklinik. (V. li.): Der Ärztliche Direktor Professor Dr. Albrecht Pfeiffer, der neue Leiter der Notfallklinik Dr. Rupert Grashey, Oberbürgermeister Dr. Ivo Holzinger, Klinikverwaltungsleiter Wolfram Firnhaber und Pflegedirektor Hans-Jürgen Stopora.

Foto 2: Ärztlicher Direktor Professor Dr. Albrecht Pfeiffer
Foto 3: die Gesundheits- und Krankenpflegerinnen Doris Mösle (re.) und Julia Baur (li.).

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