Ein schwarzer Freitag für die Memmingen Indians

25. Oktober 2015 von Christine Hassler - Keine Kommentare

Der ECDC Memmingen kommt in der Bayerischen Eishockey-Liga noch nicht aus den Starlöchern. Am Freitagabend mussten die Memmingen Indians vor 1149 Zuschauern am Hühnerberg eine 0:6-Niederlage gegen den EHC Waldkraiburg einstecken.

An diesem schwarzen Freitagabend ging nahezu alles schief. Wie schon im Derby in der Vorwoche erwischten die GEFRO-Indians erneut einen schlechten Auftakt in die Partie:

ECDC Memmingen Indians gegen Waldkraiburg, 23.10.2015
ECDC Memmingen Indians gegen Waldkraiburg, 23.10.2015

Keine 2 Minuten waren vergangen, als der erste Schuss der dezimierten Gäste als Treffer landete. Mit Bemühen und Engagement rannte das ECDC-Team einem frühen Rückstand hinterher, doch wurde zu umständlich und verkrampft agiert, um Patrick Vetter im Löwenhaus in ernsthafte Gefahr zu bringen.

Der nächste Treffer der Waldkraiburger fiel nach 15 Minuten. Die Indians waren nun von der Rolle, zwei Spieler mussten auf die Strafbank. Gerade, als das doppelte Unterzahlspiel überstanden war, gelang Waldkraiburgs Kapitän Max Kaltenhauser eine gekonnte Aktion, die zum 0:3 führte und eine verunsicherte Memminger Mannschaft in die Kabine verabschiedete.

Coach Alexander Wedl stellte die Reihen um und brachte zum zweiten Drittel Goalie Alex Reichelmeir ins Spiel. Von den selbstbewusst auftretenden Löwen wurde er jedoch direkt ins Kreuzfeuer genommen und nach knapp drei Minuten gelang ihnen das 0:4. Unsere Memminger fanden zu keinem Zeitpunkt mehr einen Weg ins Spiel, und das war zu diesem Zeitpunkt bereits entschieden.

Es endete mit einem schwer verdaulichen 0:6 für den EHC Waldkraiburg. ECDC-Trainer Alexander Wedl sagte dazu im Anschluss: „Wir sind in einer ganz schwierigen Phase und werden nun viel reden müssen. Wir verzetteln uns im Bemühen, es besonders gut machen zu wollen, kriegen dann ein Gegentor und laufen ständig einem Rückstand hinterher, was es noch schwerer macht. Es bringt jetzt nichts, wenn wir die Jungs im Kollektiv anschreien. Aber wir haben der Mannschaft schon ganz klar gesagt, dass wir eine Reaktion erwarten. Wir haben so viele erfahrene Spieler – wenn nichts zusammengeht, muss man halt versuchen einfach zu spielen. Waldkraiburg hat uns das heute vorgemacht.“

Bereits am Sonntag haben die Indianer die Möglichkeit zu beweisen, dass sie es besser können als bislang gezeigt. Zum Auswärtsspiel gastiert der ECDC vor den Toren der Landeshauptstadt bei den Wanderers in Germering, die hohe Ziele haben, einen neuen Trainer, einen starken neuen Torhüter und ein starkes Zugpferd im Angriff.

Wir drücken die Daumen!

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