Gute Nachrichten für Last-Minute-Rosenkavalliere und Fairtrade-Unterstützer

11. Februar 2016 von Christine Hassler - Keine Kommentare

Für Last-Minute Blumenkäufer am Valentinstag gibt es gute Nachrichten: Auf Anregung der Bayerischen Industrie- und Handelskammern hat das Bayerische Staatsministerium für Arbeit und Soziales, Familie und Integration für den 14.Februar 2016 eine Ausnahmebewilligung für eine Verlängerung der zulässigen Öffnungszeiten von Blumengeschäften erlassen.

„Danach dürfen in Bayern die Floristen am Valentinstag ihre Geschäfte bis zu vier Stunden und zwar in der Zeit von 8:00 bis 12:00 Uhr öffnen“,

erläutert Eva Schönmetzler von der IHK Schwaben.

Grund für diese Regelung ist, dass an diesem Tag ein großer Andrang auf Blumengeschäfte herrscht, und der Valentinstag dieses Jahr auf einen Sonntag fällt.

Rosen am Valentinstag, Memmingen 2016
Rosen am Valentinstag, Memmingen 2016

Wir haben uns schlau gemacht und einige Blumengeschäfte in Memmingen kontaktiert, mit dem Ergebnis, dass auch in Memmingen die Last-Minute-Rosenkavalliere auf ihre Kosten kommen.

Folgende Blumengeschäfte in Memmingen haben am diesjährigen Valentinstag geöffnet (für die Vollständigkeit übernehmen wir keine Gewähr, gerne können sich Blumenhändler, die wir übersehen haben bei uns melden):

  • Floristik Pietsch, Zangmeisterstr. 6, Memmingen – geöffnet am 14.02.2016 von 09-12:00 Uhr
  • Karin´s Blumenladen, Waldhornstr. 6, Memmingen – geöffnet am 14.02.2016 von 08-12:00 Uhr
  • Blumen-Güthler, Münchner Str. 2, Memmingen – geöffnet am 14.02.2016 von 08-12:00 Uhr
  • Kurlebaur Blumenfachgeschäft, Haienbachstr. 28, Memmingen – geöffnet am 14.02.2016 von 10-13:00 Uhr.

Eine weitere gute Nachricht ist, dass alle vier genannten Blumenfachgeschäfte in Memmingen „Fairtrade“- Rosen anbieten, natürlich nur so lange der Vorrat reicht.

Zur Erklärung über die Fairtrade-Aktion in Deutschland:
Etwa 80 % unserer Schnittblumen werden importiert, denn die heimische Blumenproduktion kann die Nachfrage nicht decken. Die Blumen werden in Ländern wie Kenia, Äthiopien, Tansania, Ecuador oder Kolumbien angebaut – leider oft zu menschenunwürdigen Arbeitsbedingungen: Geringe Löhne, keine Schutzkleidung gegen Pestizide, keine festen Arbeitsverträge, fehlende soziale oder gesundheitliche Absicherung sind an der Tagesordnung.

Fairtrade schützt die Rechte von Beschäftigten auf Blumenfarmen und stärkt sie langfristig. – Mit der Fairtrade-Prämie für Gemeinschaftsproprojekte, Mitbestimmung, sicheren Arbeitsverträgen und Transparenz unterstützt Fairtrade Blumenpflückerinnen aus Kenia und anderen Ländern darin, ihre Rechte auf ein selbstbestimmtes Leben und auf sichere Arbeitsbedingungen einzufordern.

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