Keine E-Zigaretten für Jugendliche

21. April 2016 von Christine Hassler - Keine Kommentare

Jugendschutzgesetz geändert – Gewerbetreibende müssen Aushang aktualisieren, der Text liegt auf der Homepage der Stadt zum Download bereit.

Ab sofort dürfen elektronische Zigaretten und E-Shishas nicht mehr an Kinder und Jugendliche verkauft werden. Entsprechende Änderungen im Jugendschutzgesetz traten zum 1. April in Kraft.

Bislang waren E-Zigaretten vom Verkaufsverbot an Jugendliche ausgenommen, da sie keinen Tabak enthalten.

„Allerdings warnen Gesundheitsexperten vor Inhaltsstoffen, die Atemwegserkrankungen und Krebs auslösen können“, so die städtische Jugendpflegerin Christina Übele.

E-Zigaretten verdampfen Flüssigkeiten zum Inhalieren und haben fälschlicherweise den Ruf, eine gesunde Alternative zum Rauchen von Tabak zu bieten, erklärt Christina Übele weiter. Wegen Geschmacksrichtungen wie Schokolade oder diversen Fruchtsorten seien sie für Jugendliche attraktiv.

Keine E-Zigaretten für Jugendliche, Memmingen, April 2016

„Jeder Dritte der 12- bis 17-Jährigen hat Studien zufolge schon mindestens einmal eine E-Zigarette oder eine E-Shisha ausprobiert“, informiert Übele. Es sei zu befürchten, dass diese Form des Rauchens den Einstieg in den Tabakkonsum fördern könne.

„Veranstalter und Gewerbetreibende benötigen ab sofort einen neuen Jugendschutzaushang auf aktuellem Rechtsstand, um ihrer gesetzlichen Aushangpflicht nachzukommen“, macht Jugendamtsleiter Jörg Haldenmayr aufmerksam. Wer den Jugendschutzaushang nicht aktualisiere, könne mit einem Bußgeld ab 250 Euro belangt werden.

„Unser Jugendamt versteht sich als Partner der Gewerbetreibenden für ein gemeinsames Schutzanliegen Minderjährigen gegenüber. Als Service stellen wir deshalb den vorgeschriebenen Aushang als Text und Schautafel kostenlos als Download zur Verfügung“, so Haldenmayr.

Der Text des Jugendschutzaushanges ist auf www.memmingen.de -> Jugendpflege -> Formulare verfügbar, hier verlinkt:

Aushang in Textform

Aushang als bunte Tabelle

Eine gedruckte Ausgabe des neuen Jugendschutzgesetzes liegt zudem kostenlos bei der Jugendpflege der Stadt Memmingen, Ulmer Straße 2, MeWo-Haus, zur Abholung aus.

Jugendpflegerin Christina Übele steht für alle Fragen des Jugendschutzes und weitergehende Informationen (z. B. Broschüren) unter Tel. 08331/850-419 zur Verfügung.

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