Einstimmiges Votum für Dr. Robert Aures als OB-Kandidat der CSU

6. Juni 2016 von Christine Hassler - Keine Kommentare

In einem klaren Ergebnis von 62 Ja-Stimmen von 62 abgegebenen Stimmen wurde der 47-jährige Ministerialrat Dr. Robert Aures bei der Hauptversammlung der CSU Memmingen am vergangenen Samstag in der Stadthalle offiziell zum OB-Kandidaten nominiert.
„Dieses Ergebnis ist für mich Bestätigung und Ansporn zugleich. Jetzt geht die Wahlkampagne richtig los. Ich möchte in dieser wunderschönen Stadt ein Oberbürgermeister für alle Memminger sein“, so der promovierte Chemiker hochmotiviert durch das einstimmige Votum.

Zuvor und zwischendurch entspannten melodische Klänge von Schülern der Sing- und Musikschule Memmingen um den Lehrer Tobias Mrzyk die rund 180 Teilnehmer am Marimbaphone, begleitet von einem Piano.

Nominierungsveranstaltung OB-Kandidat CSU für Memmingen, 03.06.2016

Mehrere prominente Redner sprachen sich im Vorfeld für Dr. Aures aus und begründeten ihre Befürwortung:

Über Dr. Robert Aures

„Dr. Robert Aures überzeugt durch hohe fachliche Kompetenz und langjährige Erfahrung in mehreren Ministerien. Er ist vielfältig vernetzt und sowohl national als auch international erfahren. Wir sind überzeugt, dass er nicht nur verwalten, sondern auch eine Stadt führen und motivieren kann“, stellte Stefan Gutermann, Vorsitzender der CSU-Fraktion im Memminger Stadtrat hervor.

CSU-Kreischef Christoph Baur fügte hinzu: „Internationale Erfahrung gepaart mit gelebter Heimatverbundenheit – Dr. Robert Aures ist ein hervorragender Kandidat, das hat er eindrucksvoll unter Beweis gestellt.“

Landtagsabgeordneter Klaus Holetschek, der Dr. Aures einst im Landtag kennengelernt und den Kontakt zum gebürtigen Niederbayern hergestellt hatte, fasste es so zusammen: „Dr. Robert Aures hat das Herzblut, die Leidenschaft und das richtige Gespür im Umgang mit Menschen – er ist unser Topkandidat für die Oberbürgermeisterwahl.“

Josef Miller, der zwischen 1998 und 2008 Bayerischer Staatsminister für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten war, bezeichnete Dr. Aures als „Hochkaräter von großem Format“, denn das müsse man sein, um in Brüssel ernst genommen zu werden. „Er ist ein Spitzenkandidat, den man nicht so einfach bekommt.“

Nominierungsveranstaltung OB-Kandidat CSU für Memmingen, 03.06.2016

Ab 2007 war der OB-Kandidat der CSU in Brüssel für die Angelegenheiten des Umwelt- und Gesundheitsministeriums zuständig. Er arbeitete für verschiedene Staatsministerien, betreute und organisierte Besuche von Ministern sowie deren Gespräche mit Kommissaren, Politikern, Verbänden, Unternehmen oder Interessenvertretern. Somit war er direkt in politische Entscheidungsprozesse zwischen Brüssel, Berlin und München eingebunden.

Dr. Aures über sich selbst

„In solchen Momenten ist man ganz nah dran an der Politik und erlebt, wie ausdauernd und akribisch um Kompromisse gerungen wird, erläutert Dr. Aures zu seiner Tätigkeit in Brüssel. „Bei den vielen Gesprächen habe ich hautnah erfahren, was die Menschen in Bayern bewegt, welche Probleme ihnen am Herzen liegen und wo ihnen der Schuh drückt“, sagte Aures, der die Zuhörer in der Memminger Stadthalle mit einer 40-minütigen Ansprache in seinen Bann zog und für anhaltenden Applaus sorgte.

Er regte zum Schmunzeln, wie auch zum Nachdenken an und erläuterte im Weiteren seine politischen Standpunkte, seine Pläne für Memmingen und seinen Bezug zu unserer Stadt.

Dr. Robert Aures bezeichnete Memmingen als „eine tolle Stadt mit Historie und stimmungsvoller Kulisse. Erker, Türmchen, malerische Fassaden, Giebel und sogar ein Storchenpaar mit Jungen mitten in der Stadt“ – das fände er einfach großartig.

„Die Maustadt ist eine lebens- und liebenswerte Stadt.“ Die Feste der Stadt seien einmalig und wahrhaft gelebte Tradition, von allen Generationen in beispielhafter Gemeinsamkeit. „Darauf kann Memmingen sehr stolz sein.“

Seine Kandidatur stellte er unter das Motto „Zuhören, nachdenken und gemeinsam handeln“. Er unterstrich, dass er ein bürgernaher Oberbürgermeister für alle Memminger sein werde: „Ich warte nicht, bis Bürger mit Problemen in die Bürgersprechstunde kommen – ich gehe selbst aktiv auf die Menschen zu.“

Er stehe für klare, transparente und moderne Entscheidungsprozesse und hob hervor, dass kommunale Diskrepanzen und Fragestellungen ein koordiniertes gemeinsames Handeln von mehreren Stellen bedürfe. Deshalb sei es gut zu wissen, dass im Stadtrat sehr viele erfahrene und kompetente Menschen sitzen. „Gemeinsam mit dem Stadtrat und den Bürgern möchte ich Memmingens Zukunft gestalten.“

Nominierungsveranstaltung OB-Kandidat CSU für Memmingen, 03.06.2016

Sich selbst bezeichnete Aures als „Teamplayer“, der pragmatische Lösungswege bevorzugt: „Ich bin seit vielen Jahren in der Staatskanzlei und im Ministerium ganz nah dran an der Politik und sehe täglich, dass nur dieser Arbeitsstil nachhaltig zum Erfolg führt.“

Eine Aussage des Ministerialrates und Referatsleiter im Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit und Pflege, der sich „als Beamter im Ministerium in erster Linie als Dienstleister für den Bürger sieht“ habe Dr. Aures sehr geprägt. Genau so sehe er sich als Oberbürgermeister: Im Dienste der Bürger, diese zu vertreten und für alle Bürger da zu sein.

„Ich stehe für eine kontinuierliche Politik zum Wohle der Bürger – ganz nah‘ dran am Menschen. Nur gemeinsam sind wir stark und können die Zukunft nachhaltig gestalten. Ich werde alles daran setzen, die hohe Lebensqualität in Memmingen zu erhalten und auszubauen.“

In diesem Zusammenhang hob er die florierende mittelständische Wirtschaft in Memmingen sowie die hervorragende Verkehrsanbindung auf Schiene, Straße „und dank des Allgäu Airports auch in der Luft“ hervor.

„Memmingen hat eine solide Finanzpolitik, die Grundlage für den politischen Gestaltungsspielraum ist, sowie eine sehr niedrige Arbeitslosigkeit. Für die weitere positive Entwicklung unserer Stadt sind auch in Zukunft mittelständische Unternehmen, Handel, Gewerbe und Dienstleister wichtige Partner“.

Er möchte sich einsetzen für ein modernes, vorausschauendes und zukunftsorientiertes Stadtplanungskonzept, das die Stadt als ein gesamtes Gebilde sieht, unter Berücksichtigung der Bereiche Arbeit und Wirtschaft, Wohnen, Gesundheit, Soziales, Bildung und Verkehr, wie auch dem demografischen Wandel.

Zum Thema Digitalisierung sagte Dr. Aures: „Unsere Gesellschaft befindet sich im Umbruch, die digitale Revolution ist unaufhaltsam.“ Die Digitalisierung habe Einzug in alle Lebensbereiche gehalten. Nun müsse man die Ängste der Bevölkerung davor nehmen. Die Balance von Mensch und Gesellschaft müsse dabei bewahrt werden, wichtig sei ihm jedoch, dass Memmingen die laufende digitale Revolution mitgestalten und davon in allen Facetten profitieren solle.

Bildung nannte Aures „die beste Investition in unsere Zukunft.“ Es gelte daher, Kindertagesstätten, Schulen und Bildungseinrichtungen vorausschauend weiterzuentwickeln und beim Ausbau des Hochschulstandorts Memmingen weiter am Ball zu bleiben. „Die Einrichtung der Memminger Hochschulaußenstelle war ein erster wichtiger Schritt. Die Rolle Memmingens als Bildungs- und Hochschulstandort im Allgäu muss aber konsequent weiterverfolgt werden. Ich unterstütze daher zukunftsgerichtete Initiativen, wie zum Beispiel das ‚Digitale Gründerzentrum‘ Allgäu.“

Das „Kernstück der Gesellschaft“ sei für Dr. Aures die Familie, die zu Recht im Mittelpunkt der CSU-Politik stehe. „Kinder und Familien sind die wichtigste Gemeinschaftsaufgabe. Ich stehe für eine soziale und gerechte Familienpolitik. Memmingen muss für alle Altersgruppen weiter attraktiv bleiben und entsprechende Angebote entwickeln.“

Der verheiratete Familienvater dreier erwachsener Töchter lobte das außerordentliche Engagement ehrenamtlicher Memminger Bürger etwa in Vereinen, caritativen Organisationen oder Kirchen. Dies sei vorbildlich und liefere wertvolle Hilfe, wie auch Impulse in allen Bereichen der sozialen Arbeit. Seine Idee ist, für alle Ehrenamtlichen einen jährlichen Empfang der Stadt einzuführen, „um das außerordentliche Engagement der Bürger zu würdigen.“

Zum Thema Gesundheit betont Dr. Aures: „Die Gesundheit ist das höchste Gut der Menschen. Im Mittelpunkt muss aber immer eine medizinische Versorgung stehen, die sich an den Bedürfnissen der Menschen orientiert. Die Sicherstellung der entsprechenden Versorgungsstrukturen muss in Kooperation mit dem Landkreis gelöst werden. Ich stehe für eine menschliche und moderne Gesundheits- und Pflegepolitik und den Erhalt einer wohnortnahen medizinischen Versorgung in Memmingen und dem ländlichen Raum. Ich möchte daher, dass Memmingen eine ‚Gesundheitsregionen plus‘ wird und durch dieses Netzwerk die Verbesserung der Gesundheitsvorsorge und der medizinischen Versorgung der Menschen vor Ort gefördert wird.“

Durch seine Erfahrung im Ausland weiß Dr. Robert Aures um die Wichtigkeit des Themas Integration: „Memmingen ist eine soziale Stadt mit besten Voraussetzungen dafür, dass Integration gelingt.“
Das neue bayerische Integrationsgesetz setze im Umgang mit Zuwanderern und Flüchtlingen den richtigen Rahmen. „Fördern und fordern muss das Motto sein. Wer in Not ist und vor Krieg und Verfolgung flieht, dem wird geholfen, wer jedoch nach dem religiösen Gesetz des Islam – der Scharia – leben möchte, der kann das nicht in Deutschland tun.“ In Bayern habe Integration eine Richtung und das sei auch seine Leitkultur.

„In Paris und später in Brüssel habe ich gelernt, dass Integration eine sehr umfassende und schwierige Aufgabe und keine Einbahnstraße ist.“

Nominierungsveranstaltung OB-Kandidat CSU für Memmingen, 03.06.2016

Zusammenfassend über sich selbst

„Ich bin ein kommunikativer weltoffener Mensch, der seinem Gegenüber gerne zuhört und pragmatische Lösungen bevorzugt.“, sagt der am 14. Februar 1969 geborene Deggendorfer Dr. Robert Aures über sich. Der promovierte Chemiker und Vater von drei erwachsenen Töchtern lebt mit seiner Frau Ariane und seinem Rauhaardackel „Poldi“ in München, wo er als Ministerialrat und Referatsleiter im Staatsministerium für Gesundheit und Pflege für die großen Themenbereiche Gesundheitswirtschaft, Fragen der Europäische Union und Internationale Beziehungen zuständig ist.

Zuvor war die belgische Hauptstadt sieben Jahre lang die Wahlheimat von Aures. Gemeinsam mit seiner Familie lebte er in Brüssel, wo er als Beamter der Staatskanzlei an der Vertretung des Freistaates Bayern tätig war und seine Kinder ihre Schulausbildung beendeten. Aures spricht Englisch, Französisch und Niederländisch. Jetzt lockt ihn der CSU-Kreisverband nach Memmingen, wo ab Herbst 2016 das Amt des Oberbürgermeisters frei wird.

„Ich bin bereit, diese Herausforderung anzunehmen. Ich bin seit vielen Jahren nah dran an der Politik, ohne dabei selbst politisch aktiv gewesen zu sein – das möchte ich jetzt ändern. Ich habe das Know-how, das richtige Alter und optimale Voraussetzungen für dieses Amt. Ich stehe für eine nachhaltige Politik im Konsens mit den Bürgern. Ich möchte ein Oberbürgermeister für alle sein! Gemeinsam mit dem Stadtrat möchte ich die Zukunft von Memmingen gestalten. Memmingen hat großartiges Potential; dafür möchte ich mich mit ganzem Herzen und ganzer Kraft einsetzen.“, sagt der 47-Jährige.

Nominierungsveranstaltung OB-Kandidat CSU für Memmingen, 03.06.2016

Dr. Aures Vorgeschichte

Robert Aures ist mit zwei älteren Schwestern und seinen Eltern in einfachen Verhältnissen in einem Wohnblock des sozialen Wohnungsbaus in Deggendorf aufgewachsen.
Nach dem Abitur am Comenius Gymnasium in Deggendorf (1988) und seinem Wehrdienst als Pionier in Bogen absolvierte Aures von 1989 bis 1995 ein Chemiestudium (Diplom) an der Universität Regensburg, wo er zwischen 1995 und 1998 in Physikalischer Chemie promovierte.

Nach seiner Promotion ging er mit seiner Familie nach Paris und lebte dort in einem Vorort der französischen Hauptstadt, wo er ein Stipendium und eine Anstellung in einem staatlichen Forschungslabor erhielt, um am Centre National de la Recherche Scientifique (CNRS) zu forschen.

Direkt im Anschluss arbeitete Robert Aures bis 2002 als Wissenschaftler und Beamter auf Zeit an der Technischen Universität Braunschweig.
Danach wechselte er in den Bayerischen Staatsdienst nach Augsburg, wo er fünf Jahre lang im Bayerischen Landesamt für Umwelt als Referent in der Abteilung für Luftreinhaltung und Immissionsschutz war.

Im März 2006 ging Robert Aures als „Austauschbeamter“ erstmals nach Brüssel und war dort für die Generaldirektion Umwelt der Europäischen Kommission tätig.
Für neun Monate kehrte er in das Bayerische Staatsministerium für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz nach Deutschland zurück, ehe er Brüssel 2007 für sieben Jahre zum Lebensmittelpunkt für seine Familie machte, wo seine Kinder ihre Schulausbildung beendeten und jetzt im Beruf, Studium und Ausbildung stehen.

Sein aktuelles Amt seit 2014: Ministerialrat und Referatsleiter für Gesundheitswirtschaft, Europa und Internationale Beziehungen am Bayerisches Staatsministerium, München.

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