Rund 4,4 Mio. Euro für Baumaßnahmen am Klinikum Memmingen

10. Juni 2016 von Christine Hassler - Keine Kommentare

Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml und Bayerns Finanzminister Dr. Markus Söder haben die Mittel für das Jahreskrankenhausbauprogramm 2016 freigegeben. Allein in diesem Jahr stellt der Freistaat 333 Mio. Euro für die laufenden Bauvorhaben zur Verfügung.
Die Stadt Memmingen erhält zur Errichtung eines Funktionstraktes in diesem Jahr bis zu 4,38 Mio. Euro. Die geplanten Baumaßnahmen beinhalten u.a. die Vergrößerung der OP-Abteilung

wie auch der Intensivstation. Dies teilte der Memminger Landtagsabgeordnete Klaus Holetschek mit.

Förderungsmittel aus Bayern für das Klinikum Memmingen, 10.06.2016

Über die Hälfte der Fördermittel fließen in ländliche Regionen

Im Jahreskrankenhausbauprogramm 2016 sind insgesamt 96 Bauprojekte in Bayern mit einem Gesamtkostenvolumen von rund 1,5 Milliarden Euro vorgesehen.
„Gemeinsam mit den Kommunen stellen wir auch in diesem Jahr ausreichend Mittel für Krankenhausinvestitionen zur Verfügung, um die laufenden Vorhaben nach Baufortschritt finanzieren zu können. Von den 333 Millionen Euro aus dem Jahreskrankenhausbauprogramm fließen über 185 Millionen Euro – und damit über die Hälfte des Volumens – in die ländlichen Regionen Bayerns“, erklärte Klaus Holetschek, der auch stellvertretender Vorsitzender im Arbeitskreis Gesundheit und Pflege der CSU-Fraktion im Bayerischen Landtag ist.

Förderungsmittel aus Bayern für das Klinikum Memmingen, 10.06.2016

Ergänzend betonte er: „Krankenhäuser sind wichtige Gesundheitszentren vor Ort. Die Menschen brauchen eine bedarfsgerechte stationäre Versorgung, die gut erreichbar ist und mit hoher medizinischer und pflegerischer Qualität arbeitet. Deshalb investiert Bayern Jahr für Jahr 500 Millionen Euro in seine Krankenhäuser, neben den Baumaßnahmen vor allem für die pauschale Förderung unter anderem zur Beschaffung medizintechnischer Ausstattung. Damit nehmen wir im Bundesländervergleich eine Spitzenposition ein.“

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