Gedenkminute für unsere Münchner Mitbürger

23. Juli 2016 von Christine Hassler - Keine Kommentare

Bevor wir über den traditionellen Fischertag in Memmingen ausführlich berichten, möchten wir hier eine Gedenkminute einlegen für die neun Menschen und deren Angehörige, die gestern in München durch einen Amokläufer ihres Lebens beraubt wurden.

Gedenkminute für München, Memmingen, 23.07.2016

Das Foto entstand heute vor der Krönungszeremonie des neuen Fischerkönigs, als wir in einer sensiblen und respektvollen Geste zu einer Gedenkminute aufgefordert wurden.

Es war ein Amoklauf, kein Terroranschlag:

Davon geht die Polizei am Tag nach der Schießerei im Münchener Olympia-Einkaufszentrum aus. Bei der Durchsuchung des Zimmers des Täters fand sie keinerlei Hinweise auf eine Verbindung zum IS.
Die Stadt München erlebte die letzten acht Stunden in Angst und Anspannung. Der 18-jährige Täter tötete am Freitagabend neun Menschen und richtete sich anschließend selbst.

Der Täter hat möglicherweise einen Facebook-Account gehackt

Bundesinnenmister de Maizière vermutet eine Verbindung zu einem Aufruf auf einem gehackten Facebook-Account, zum McDonald’s am Münchner Olympia-Einkaufszentrum zu kommen: „Es gibt eine Unbeteiligte: Auf deren Account ist eingeladen worden für 16.00 Uhr zu einem Treffen dort. Das muss von außen geschehen sein. Es spricht einiges dafür, dass es der Täter war, aber auch das ist weiter Gegenstand von Ermittlungen.“

Alle Entwicklungen können Sie im Liveblog von www.heute.de verfolgen.

Ein Tipp an alle unsere Leser:

Gehackte Facebook-Accounts unbedingt so bald wie möglich Facebook und bei verdächtigen Meldungen auch der Polizei melden!

Die Polizei kann bei verdächtigen oder bedrohenden Meldungen die Quelle zurückverfolgen und Facebook löscht den Fake-Account sofort nach dessen Prüfung. Bei Meldung an die Polizei am besten eine gesendete Nachricht vom Fake-Account behalten: d.h. ein Freund, der Euch darauf hinweist, dass Euer Account gehackt wurde, sollte am besten eine dieser Nachrichten behalten, zur Verwendung für die Polizei, falls nötig.

Gehackte Accounts kann man daran erkennen, dass beim Namen des Senders etwas anders ist als sonst, z.B. fehlen die i-Punkte auf dem i bei einem Namen mit i, oder etwas dergleichen. Also immer schön auf den Absender schauen! Wenn Euch da etwas komisch vorkommt, oder Euch die Sprache des Absenders plötzlich anders erscheint als sonst, setzt Euch mit Eurem Bekannten telefonisch oder per SMS in Verbindung, um ihn/sie darauf hinzuweisen, sodass er/sie es im Falle melden kann.

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