Hart umkämpftes Spiel gegen Aufsteiger Rosenheim erwartet

18. August 2016 von Christine Hassler - Keine Kommentare

Die nächsten Wochen werden für den FC Memmingen in der Fußball-Regionalliga Bayern richtungsweisend sein. Es geht gegen drei Aufsteiger hintereinander. Gelingt es, diese Mannschaften auf Distanz zu halten, dann könnten sich die Memminger (9. Platz/8 Punkte) in der oberen Tabellenhälfte festsetzen und sich nach hinten einiges an Luft verschaffen.

Den Anfang macht am Freitagabend (19.30 Uhr) unter Flutlicht das Heimspiel gegen den TSV 1860 Rosenheim (16. Platz/4 Punkte).

Memmingen (ass/ch).   Danach geht es zum VfR Garching und auf weite Reise zur SpVgg Bayern Hof. Außerdem steht dazwischen noch das Zweitrunden-Spiel im BFV-Toto-Pokal beim Bayernligisten FC Gundelfingen an, das nunmehr auf Mittwoch, 24. August, um 18 Uhr angesetzt wurde.

Gegen den TSV 1860 Rosenheim erwartet FCM-Trainer Stefan Anderl wieder ein hart umkämpftes Spiel.

Die Situation

Nachdem bei den Unentschieden zuhause gegen Bayreuth (2:2) und beim Tabellenzweiten TSV 1860 München II (1:1) eher Punkte liegen gelassen als gewonnen wurden, wollen die Memminger vor eigenem Publikum wieder einen „Dreier“ einfahren und den einstelligen Tabellenplatz behaupten. Rosenheim steht auf dem Relegationsplatz und hat eine negative Startbilanz mit einem Sieg, einem Unentschieden und vier Niederlagen vorzuweisen.

Die gegnerische Mannschaft

Über die Relegation hat der TSV 1860 Rosenheim den Wiederaufstieg aus der Bayernliga in die Regionalliga geschafft, profitierte hierbei vom Drittliga-Aufstieg des SSV Jahn Regensburg und schaltete in den zwei entscheidenden Spielen Viktoria Aschaffenburg aus.

Die Strukturen wurden nach dem Abstieg 2014 im Verein verändert. Mit Hans Kroneck haben sie einen sportlichen Leiter, der seit Beginn des Jahres hauptamtlich arbeitet. Mit Aufstiegstrainer Klaus Seidel soll auch der Klassenerhalt gemeistert werden. Dabei gibt es einen Stamm erfahrener Spieler, der auch weitgehend zusammengeblieben ist.

Nach fünf Jahren beim österreichischen Drittligisten FC Kufstein schloss sich Maximilian Mayerl den Rosenheimern an, ein weiterer Neuzugang ist Torhüter Fritz Pflug von der zweiten Mannschaft von RB Leipzig. Ansonsten wird auf den eigenen Nachwuchs gesetzt und Juniorenspieler wurden in den Seniorenbereich übernommen. Einer der auffälligsten Akteure ist Mittelstürmer Danijel Majdancevic.

Vorbericht FC Memmingen gegen TSV 1860 Rosenheim, 18.08.2016

Das FCM-Personal

Anderl baut auf eine Achse mit Torhüter Martin Gruber, Stefan Heger und Dennis Hoffmann im Mittelfeld, Muriz Salemovic in der Offensive und Sebastian Schmeiser als Abwehrchef. Noch ist jedoch fraglich, ob Sebastian Schmeiser wieder zur Verfügung stehen wird.

Dazu hat er neben Branko Nikolic mit Tim Buchmann eine weitere „Allzweckwaffe“ zur Verfügung, der trotz seiner erst 20 Jahre vielseitig einsetzbar ist. Zuletzt bewiesen hat er dies als Innenverteidiger. Dieses Mal wird er voraussichtlich auf der Außenbahn als Vertreter von Urlauber Daniel Eisenmann zum Einsatz kommen.

Junge Leute, wie bisher Jamey Hayse oder vielleicht künftig Andreas Ludwig, Maximilian Rupp, Marco Schad oder Lucas Stumpe lassen sich „problemlos reinschmeißen“, sagt der Coach im Hinblick auf die Entwicklung dieser Spieler seit der Vorbereitung mit der kleinen Einschränkung „wenn der Stamm funktioniert. Dann lässt sich drumherum etwas bauen“.

Die spielerische und taktische Weiterentwicklung ist jedoch noch lange nicht abgeschlossen. Die Neuzugänge Kilian Kustermann und der gerade hinzugestoßene Angelo Hauk haben hier noch Nachholbedarf.

Angesichts der großzügigen Besetzung in der Offensivabteilung wird mit Robin Volland ein Neuzugang den FCM auch wieder verlassen: Der 22-jährige kehrt zum Bayernligisten TSV Kottern zurück.

Personell scheint Memmingen trotz des Abgangs von Volland im weiteren Saisonverlauf noch zulegen zu können, wenn es keine weiteren Verletzten gibt. Gleich zum Start gab es bereits einige Ausfälle, die sich mittlerweile alle zurückgemeldet haben.

Bei Schmeiser will Anderl das „Restrisiko minimieren“ und ihn gegen Rosenheim nur einsetzen, wenn er wirklich wieder voll belastbar ist. Bei Eddy Weiler ist das Comeback nach seinem Zehenbruch im Pokal in Gundelfingen geplant.

Vergleiche zu bisherigen Spielen gegen Rosenheim

In den vier Punktspielen zwischen beiden Mannschaften in der Regionalliga ging der FCM dreimal als Sieger vom Platz, einmal gab es ein 0:0. Im Pokal gab es 2013 eine 2:4 Niederlage. Rosenheim zog später in die DFB-Pokalhauptrunde ein.

Der BFV-Toto-Pokal

Das Zweitrunden-Spiel beim Bayernligisten FC Gundelfingen ist nunmehr endgültig auf Mittwoch, 24. August, um 18 Uhr angesetzt worden. Memmingen wollte bereits am Dienstag spielen, der Gegner hat dies abgelehnt.

Voraussichtliche Aufstellung des FC Memmingen

Tor: Martin Gruber (1) – Abwehr: Daniel Zweckbronner (20), Sebastian Schmeiser (5), David Anzenhofer (6), Fabian Lutz (24) – Mittelfeld: Stefan Heger (8), Branko Nikolic (16), Dennis Hoffmann (23), Tim Buchmann (18) – Angriff: Muriz Salemovic (10), Stefan Schimmer (13).

Auswechselspieler: Raffael Friedrich (7), Fabian Krogler (9), Adrian Zuka (11), Furkan Kircicek (15), Marco Schad (17), Angelo Hauk (25), Jamey Hayse (27), Fabio Zeche (Tor). (Rückennummern in Klammer)

Verletzt: Eddy Weiler; Es fehlt: Daniel Eisenmann (Urlaub).

Schiedsrichter: Tobias Baumann (Seedorf); Assistenten: Jonas Beinhofer, Matthias Braun.

Fotoquelle: Olaf Schulze

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