Die GEFRO-Indians machen’s möglich: 24-Quadratmeter-Videowall erstrahlt in der Memminger Eissporthalle

16. September 2016 von Christine Hassler - Keine Kommentare

Nach dem Start der Vorbereitung gibt es beim ECDC Memmingen eine imposante Neuerung. In Zukunft wird bei Heimspielen der GEFRO-Indians eine 24 Quadratmeter große Videowall die zahlreichen Zuschauer mit Informationen und interaktiven Inhalten versorgen. Ein Meilenstein in der Entwicklung des Vereins, der mit Hilfe eines Investors nun Realität wurde.

Die Videowall wird fortan hauptsächlich als Anzeigetafel fungieren, auch Werbeeinblendungen oder Spielszenen sind nun umsetzbar und bereits in Planung.

ECDC Memmingen-neue Videowall, 16.09.2016

Die erste Gelegenheit, die neue Errungenschaft zu bewundern haben die Fans bereits beim nächsten Heimspiel in der Vorbereitungsrunde am kommenden Sonntag, 18.09.2016 um 18:30 Uhr gegen den EV Füssen.

In einem Interview mit dem Marketing-Vorstand des ECDC Memmingen, Sascha Rienäcker, erfahren Sie alles über die Hintergründe dieser Neuerung, deren Bedeutung für den Verein und den Perspektiven, die sie eröffnet.

ECDC Memmingen-neue Videowall, 16.09.2016

memmingen-indians.de: „Herr Rienäcker, eine Videowall in der Eishockey-Bayernliga ist sicher keine alltägliche Anschaffung. Wie kam es dazu, dass die Indians eine solche zukunftsträchtige Investition tätigen konnten?“

Sascha Rienäcker: „Alltäglich ganz sicher nicht, wir sind uns natürlich bewusst, dass wir hier in neue Dimensionen vorstoßen. Gleichzeitig ist sich jeder im Verein aber sicher, dass wir mit dieser Investition einen Meilenstein in der Historie der Indians geschaffen haben und uns vor allem für die weiteren Jahre perfekt positionieren können.

Nach der neuen zukunftsorientieren Ausrichtung des Vereins in professionelle Strukturen haben wir uns auch überlegt, wie wir unsere unseren Sport und unsere Partner noch besser präsentieren können. Mit dieser Idee sind wir dann sehr schnell mit einem Investor einig geworden und haben in Rekordzeit die Idee in die Tat umgesetzt. Wir werden bereits in den nächsten Tagen die Anlage in Betrieb nehmen und zu Saisonbeginn wird dann hoffentlich alles reibungslos funktionieren.“

memmingen-indians.de: „Die Fans werden sich fragen, was von dieser Neuerung erwartet werden kann. Was ist damit möglich und für welche Zwecke soll die Videowall vorrangig eingesetzt werden?“

Sascha Rienäcker: „Unsere Videowand wird natürlich hauptsächlich als Anzeigetafel genutzt werden. Hier können wir, im Gegensatz zum klassischen Modell, sehr viel mit Bildern arbeiten und haben dadurch deutlich mehr Möglichkeiten, etwa beim Einlauf der Mannschaft oder nach Toren und Strafen. Auch wenn zu Beginn noch nicht alles klappen kann, können sich unsere Fans wirklich freuen.

Der Stadionbesuch wird dadurch noch einmal deutlich aufgewertet und zu einem echten Erlebnis. Zukünftig ist auch geplant, Spielszenen auf der Wall zu zeigen, feste Kameras wurden bereits im Stadion installiert und dank unseres Hauptsponsors Thilo Frommlet von der Firma GEFRO haben wir auch mobile Kameras erhalten, die das Geschehen auf dem Eis einfangen können. Unser Videoteam leistet hier hervorragende Arbeit, was man ja schon teilweise auf YouTube bestaunen kann.

Ein weiteres großes Thema ist natürlich die Vermarktung von Werbezeiten, die unseren Partnern nun angeboten werden können.“

memmingen-indians.de: „Gibt es denn bereits Anfragen von potentiellen Sponsoren? Für viele Partner dürften sich hier doch bestimmt interessante Möglichkeiten eröffnen?“

Sascha Rienäcker: „Ja, das ist richtig. Wir haben bereits zahlreiche Anfragen erhalten und konnten auch bereits einige Werbeblöcke verkaufen. Es ist eine tolle Sache, wie unsere Sponsoren diese Möglichkeit annehmen und das Memminger Eishockey unterstützen wollen. Auch neue Firmen und Organisationen sind bereits an den Verein herangetreten.

Bewegte Bilder und Werbeclips haben eine große Wertigkeit – deshalb sind wir optimistisch, das riesige Potential, das diese Investition mit sich bringt, auch ausschöpfen zu können. Langfristig gesehen war dies eine der wichtigsten Neuerungen, die der Verein seit langer Zeit tätigen konnte. Die Videowand in dieser Größe und Qualität verleiht uns quasi ein Alleinstellungsmerkmal, was dem Memminger Eishockey noch sehr nützen wird. Davon bin ich fest überzeugt.“

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