Der Memminger Freiheitspreis 1525 hat einen neuen, würdigen Träger gefunden

26. September 2016 von Christine Hassler - Keine Kommentare

In vielerlei Hinsicht war die Verleihung des „Memminger Freiheitspreises 1525“ in diesem Jahr etwas ganz Besonderes. Das erste Mal wurde bei dem seit 2005 verliehenen „Memminger Freiheitspreis 1525“ ein Mann der Kirche ausgezeichnet. Selten rückte dabei die katholische und die evangelische Kirche so nah zusammen wie bei dieser Auszeichnung, bei der jeweils ein evangelischer Kirchenvertreter den katholischen ankündigte und umgekehrt.

Noch nie wurde im Memmingen – zumindest nicht in den letzten 36 Jahren – die brasilianische Landesfahne gehisst, und auch die Zahl von 36 Jahren selbst verbindet den Gastgeber der Preisverleihung und den Preisträger: So lange nämlich währte die Amtszeit unseres dienstältesten Oberbürgermeister Deutschlands Dr. Ivo Holzinger und ebenso lange war der diesjährige Preisträger Dr. Erwin Kräutler im Amt des Bischofs der brasilianischen Diözese Xingu im Amazonasgebiet.

Die Moderatoren: Der evangelische Dekan Christoph Schieder (li.) und der katholische Dekan Ludwig Waldmüller (re.)
Die Moderatoren: Der evangelische Dekan Christoph Schieder (li.) und der katholische Dekan Ludwig Waldmüller (re.)

Der Laudator, Prof. Dr. Heinrich Bedford-Strohm, der als Landesbischof der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern und seit 2014 als Ratsvorsitzender der Evangelischen Kirche in Deutschland somit der höchste Vertreter der evangelischen Kirche ist, zudem in Memmingen geboren und aufgewachsen ist – passender hätte es sicher nicht gewählt werden können – wurde angekündigt vom sehr beliebten katholischen Dekan Ludwig Waldmüller.

Doch vor der Laudatio werden uns die dem Freiheitspreis 1525 zugrunde liegenden 12 Bauernartikel nochmals veranschaulicht in einer szenischen Vorlesung des Kuratoriums Zwölf Bauernartikel.

Prof. Dr. Bedford-Strohm unterstrich in seiner Laudatio, wie sehr das Leben Bischof em. Dr. Erwin Kräutlers das verkörpert, woran der Memminger Freiheitspreis erinnern möchte: An Menschen, die sich für Freiheit, Recht und Gerechtigkeit einsetzen.

Damals setzten sich die Memminger Bauern dafür ein, ein freies, selbstbestimmtes Leben führen zu können, mit dem Evangelium als rechten Maßstab – ein Recht, das allen Menschen zustehe, betonte Bedford-Strohm.

Der beherzte Einsatz Bischof Kräutlers von über 50 Jahren für die unterdrückten Minderheiten, die „Landlosen“, die indigenen Völker, wie auch für den Urwald in Amazonien sei wie ein Aufruf an uns: „Habt Mut!“ Habt Mut, Euch für die Freiheit einzusetzen. „Der Mut kommt, wenn man der Not der Menschen ins Auge sieht.“ Dabei bezieht sich Prof. Dr. Bedford-Strohm auch auf das Buch mit dem Titel „Habt Mut!“, das Erwin Kräutler verfasst hat.

Landesbischof der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern und Ratsvorsitzender der Evangelischen Kirche in Deutschland, Prof. Dr. Heinrich Bedford-Strohm
Landesbischof der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern und Ratsvorsitzender der Evangelischen Kirche in Deutschland, Prof. Dr. Heinrich Bedford-Strohm

Für Bischof Kräutler sei die Barmherzigkeit die sprudelnde Quelle für den Mut. Barmherzigkeit seien nicht nur mitfühlende Worte, sondern Aktionen für seine Mitmenschen. Barmherzigkeit gebe Mut und erfordere gleichzeitig Mut und werde gespeist durch Liebe.

Liebe, die wir durch Gott erfahren und die wir weitergeben. „Wir müssen uns nicht aufopfern, wenn wir helfen, sondern wir müssen uns nur die Augen öffnen lassen für den Reichtum unseres eigenen Lebens. Dann brauchen wir den Dienst am Anderen nicht als vorrangig oder nachrangig gegenüber dem eigenen Wohlbefinden verstehen, sondern dann ist der Dienst am Anderen ein Ausdruck des eigenen Wohlergehens,“ gibt uns der auf Sozial-Ethik spezialisierte Prof. Dr. Heinrich Bedford-Strohm mit auf den Weg.

Der Einsatz für die Armen und Landlosen, für ein freies, selbstbestimmtes Leben von Indios und Frauen, für die Schöpfung und die Mitwelt und die Leidenschaft für eine Kirche Jesu Christi, in der Menschen aufleben können, seien die großen Herzensanliegen des Engagements Bischof Erwin Kräutlers – auch nachdem sein und das Leben seiner Mitarbeiter bedroht wurde.

Dabei habe es Bischof Kräutler sogar geschafft, dass die Rechte der indigenen Völker auch gesetzlich verankert wurden, die Täter von Misshandlungen Frauen gegenüber vor Gericht kamen. Jedoch, so Bedford-Strohm, müsse für diese Rechte immer wieder neu gestritten werden.

Auch erinnert er daran, dass Natur ein Allgemeingut ist. Die Indios haben einen besonderen Bezug zum Land als Mutter, die ihr Kind nicht besitzt, sondern liebt – ein globales Bewusstsein, das wir alle brauchen und von den indigenen Völkern lernen können, betont Prof. Dr. Bedford-Strohm.

Vorbildlich habe Bischof Erwin Kräutler sein Leben in den Dienst des Nächsten und der Umwelt gestellt, was für uns ein Aufruf sein solle.

Der Memminger Marktplatz während der szenischen Lesung der 12 Bauernartikel
Der Memminger Marktplatz während der szenischen Lesung der 12 Bauernartikel

Bevor OB Dr. Ivo Holzinger die etwa 3500 versammelten Gäste auf seinem „Lieblingsplatz“ unter strahlend blauem Himmel begrüßte, hörten wir ein stimmungsvolles Zwiegespräch des Bläserchores St. Martin, bei dem Bläser auf dem Martinsturm einem Teil des Bläserchores auf dem Marktplatz „antworteten“. Im Namen der Stadt dankte Dr. Holzinger dem Unternehmer Fritz Brey, der den Memminger Freiheitspreis gesponsert hat.

Dr. Holzinger erinnerte daran, dass mit den 12 Bauernartikeln eine frühe Formulierung der Grund- und Menschenrechte erstmals – hier in Memmingen – auf deutschem Boden niedergeschrieben wurde. Bundespräsident Dr. h.c. Johannes Rau bezeichnete die 12 Bauernartikel bei der Gedenkfeier im Jahr 2000 als „die erste demokratische Verfassungsurkunde auf deutschem Boden“.

Der ebenfalls sehr sympathische, evangelische Dekan Christoph Schieder hingegen war es, der den aus Österreich stammenden, charismatischen Preisträger und (katholischen) Priester Bischof em. Dr. Erwin Kräutler (CPPS) ankündigte.

„Meine Ansprache ist ein Dank“, begann Bischof Kräutler seine Ansprache sichtbar gerührt auf dem Balkon des Zunfthauses. Er sei gerührt über seine Nominierung zu diesem Preis, der im Zusammenhang mit Freiheit und Gerechtigkeit verliehen werde. Als er die 12 Bauernartikel das erste Mal las, konnte er sich damit sofort identifizieren.

Seit dem 15. Jahrhundert seien die indigenen Völker in Brasilien unterdrückt und versklavt worden, und dezimiert von 7 Millionen auf heute 300.000. Als er 1965 dort ankam und sich nach den Kayapo-Indianern erkundigte, um die sich bereits sein Onkel Bischof Erich Kräutler vor ihm gekümmert hatte, wurde ihm zu verstehen gegeben, dass er sich um dieses „Nicht-Volk“ nicht kümmern müsse, „da diese hoffentlich bald alle ganz verschwunden seien“.

Genau das konnte und wollte Erwin Kräutler nicht geschehen lassen, daher setzte er sich seither für die jahrhundertelang unterdrückten und dezimierten indigenen Völker ein. Der Höhepunkt seines Handelns war dann das große Erfolgserlebnis, bekennt Bischof Kräutler, als 1988 die Rechte der Indios auch verfassungsrechtlich verankert und geschützt wurden.

Doch, so Bischof Erwin Kräutler, gebe es heute bereits wieder Strömungen, dies zu hinterfragen, daher ginge der Kampf weiter.

Preisträger Priester Bischof em. Dr. Erwin Kräutler
Preisträger Priester Bischof em. Dr. Erwin Kräutler

Einen Denkanstoß gab uns dann die Tanzgruppe des Bernhard-Strigel-Gymnasiums mit einem choreografisch sehr schönen Tanz, in dem die Tänzer mit Dollarzeichen im Gesicht eine rein materiell ausgerichtete Lebenseinstellung satirisch hinterfragten und sich alles um einen großen Hut voller Banknoten drehte.

Zum Abschluss bedankte sich der Vorstand des Kuratoriums „Memminger Freiheitspreis 1525“ und ehemaliger Landtagsabgeordneter Herbert Müller für das große Engagement von Bischof Erwin Kräutler. Er dankte zudem den Mitarbeitern der Stadtverwaltung für die Organisation, wie auch der Jury, die sich neben ihm aus den weiteren Mitgliedern des Kuratoriums, OB Dr. Ivo Holzinger, dem evangelischen Dekan Kurt Kräß, der ehem. Bundesministerin für Familie und Jugend Renate Schmidt, dem ehem. Bundesfinanzminister Dr. Theo Waigel, Prof. Dr. Heinrich Bedford-Strohm und dem Historiker Prof. Dr. Bernd Roeck zusammensetzt.

Jeder Mensch ist gleich vor Gott – Dies sei gleichzeitig unser Auftrag und unsere Verpflichtung für die Zukunft.

Den musikalischen Rahmen bescherten neben den bereits genannten der Allgäuer Bauernchor und die Stadtkapelle Memmingen.

Zu guter Letzt trugen sich bei der Gelegenheit Bischof em. Erwin Kräutler und Prof. Dr. Heinrich Bedford-Strohm ins Goldene Buch Memmingens ein.

Der Memminger Freiheitspreis 1525

Seit dem Jahr 2015 wird der „Memminger Freiheitspreis“ für Verdienste um Freiheit, Recht und Gerechtigkeit zuerkannt. Nach der ersten Preisvergabe an den ehemaligen ungarischen Außenminister Dr. Gyula Horn folgte im Jahr 2009 der deutsche Schriftsteller und Autor Reiner Kunze und 2013 die pakistanische Kinder- und Freuenrechtsaktivistin Malala Yousafzai.

In diesem Jahr wurde die mit 15.000 Euro dotierte Auszeichnung an den aus Österreich stammenden Priester Bischof em. Dr. Erwin Kräutler verliehen. Mit der Erinnerung an das Bauernkriegsjahr 1525 soll das Erbe der in Memmingen von den aufständischen Bauern verfassten 12 Bauernartikel wachgehalten werden. Dieser Forderungskatalog gilt heute als erste Formulierung von Grund- und Menschenrechten auf deutschem Boden.

Ausgezeichnet werden Persönlichkeiten, Verbände oder Initiativen, die sich im Namen der Menschenrechte für Freiheit, Recht und Gerechtigkeit einsetzen. In ihrem Bestreben, Machmissbrauch aufzudecken und zu verhindern sind sie ermutigende, motivierende Vorbilder in unserer Gesellschaft.

In den Artikeln der Bauernschaft wurden auf der Grundlage des Evangeliums zum ersten Mal grundlegende Freiheitsrechte für Menschen eingefordert und in christlicher Verantwortung in einzelnen Forderungen nach Gerechtigkeit konkretisiert.

Freiheit ist zu allen Zeiten ein Gestaltungsprozess, nie abgeschlossen, oft gefährdet, ein Prozess, der das Gespräch mit allen Gruppen der Gesellschaft braucht und sucht.

Ergebnis dieses Prozesses ist die Formulierung von Recht, das Gerechtigkeit zum Ziel hat. Auf Grundlage der Freiheitsrechte für jeden Menschen fordern die Bauernartikel die Legitimation und Beschränkung von staatlicher Gewalt. Macht darf nie willkürlich ausgeübt werden, vielmehr hat sie der Freiheit und der Gerechtigkeit zu dienen.

Verleihung des Memminger Freiheitspreises 1525, 25.09.2016

Kurzbiografie Bischof em. Dr. Erwin Kräutlers

Erwin Kräutler, nun 77 Jahre alt, wurde 1939 in Vorarlberg in Österreich geboren und arbeitet seit über 50 Jahren in Brasilien.

Im Alter von 19 Jahren trat er in die Kongregation der Missionare vom Kostbaren Blut ein. Nach dem Studium der Theologie und Philisophie folgte 1965 die Priesterweihe. Noch im selben Jahr ging Erwin Kräutler als Missionar nach Brasilien und wirkte zunächst als einfacher Seelsorger und Wandermissionar.

Im Alter von 41 Jahren wurde er von Papst Johannes Paul II zum Bischof der Diözese Xingu berufen, und trat somit dort die Nachfolge seines Onkels Erich Kräutler an. Die Diözese Xingu, die nach einem der größten Nebenflüsse des Amazonas benannt ist, umfasst ein Gebiet, das etwa die Größe der heutigen Bundesrepublik Deutschland entspricht.

Bischof Kräutler lernte von Anfang an die Probleme des riesigen Landes kennen: Die Zerstörung des Regenwaldes durch Brandrodung und unkontrollierten Waldeinschlag, die Rechtlosigkeit der Kleinbauern und Indianer, ihr mangelnder Zugang zu Bildung und Medizinischer Versorgung, die zu Landflucht, Armut, Hunger, Drogensucht und Kriminalität führen.

Der volkstümlich „Dom Erwin“ genannte Bischof erklärte, er lasse sich in seinem Einsatz von der „Option für die Armen und die kulturell Anderen“ leiten und sehe seinen Missionsauftrag nicht darin, „diesen Menschen ein abendländisches Glaubenspaket zu übergeben, sondern in einem solidarischen Mit-Leben zu erfahren, wie sie denken, wie sie selbst sind.“

Von diesen Leitvorstellungen ausgehend, prangerte er immer wieder plitische, soziale und wirtschaftliche Ungerechtigkeiten an. Sein Engagement hatte Verleumdungen, Drohungen und tätliche Angriffe auf ihn zur Folge: 1983 beteiligte er sich an Demonstrationen von Zuckerohrpflanzern, die seit neun Monaten keinen Lohn mejhr erhalten hatten, und wurde dabei von der Militärpolizei niedergeschlagen, verhaftet und verhört.

Im gleichen Jahr wurde er zum Präsidenten des Indianermissionsrates (CIMI) der Brasilianischen Bischofskonferenz gewählt und konnte sich in der Folge mit mehr Gewicht für die Rechte der Indianervölker einsetzen. Nach seiner Wiederwahl 1987 setzte er sich zum Ziel, auf die Abgeordneten im Nationalkongress Einfluss zu nehmen, damit in der neuen brasilianischen Verfassung die Rechte der indigenen Völker verankert würden.

Politische Gegner reagierten darauf mit einer Diffamierungskampagne gegen den CIMI und dessen Präsidenten über eine der größten brasilianischen Tageszeitungen. Den Höhepunkt der Anfeindungen bildete ein bis heute nicht aufgeklärter Verkehrsunfall 1987, bei dem Erwin Kräutler schwer verletzt und ein Mitbruder getötet wurde. Deutlich wurde jedoch, dass der „Unfall“ dem Bischof gegolten hatte.

In der neuen Verfassung von 1988 waren die Rechte der Indianervölker Brasiliens festgeschrieben worden. Seither widmete Bischof Kräutler seine Aufmerksamkeit und Energie der Einhaltung dieser Rechte.

Auch auf internationaler Ebene setzte er sich für die Rechte und die Bewahrung des Lebensraumes der indigenen Völker Lateinamerikas ein, wie 1992 bei der Vollversammlung des lateinamerikanischen Episkopats, im gleichen Jahr als Berater der österreichischen Delegation auf dem Umweltgipfel in Rio de Janeiro, und 1995 beim World Summit for Social Development in Kopenhagen.

1995 wurde er in die Bischöfliche Pastoralkommission gewählt, in dem er das ganze brasilianische Amazonien vertrat und wurde 1999 für weitere vier Jahre wiedergewählt. 1997 nahm er als Delegierter des brasilianischen Episkopats im Vatikan an der Synode für Amerika teil und setzte sich dort auch gegen die Ausbeutung und Plünderung Amazoniens ein.

Sein Engagement brachte Biscof Kräutler eine Vielzahl von Ehrungen und Auszeichnungen ein, wie in Europa 2010 der Verleihung des „Right Livelihood Award“, des sogenannten Alternativen Nobelpreises für seinen Einsatz für die indianischen Ureinwohner, zur Rettung des Regenwaldes vor der Zerstörung und gegen das gigantische Staudamm-projekt Belo Monte. Letzteres drohte etwa 1.000 km2 Regenwald zu zerstören, ein Drittel der Stadt Altamira zu überfluten und ein stehendes Gewässer von etwa 500 km2 schaffen würde.

Damit jedoch zog er sich die Feindschaft von Großgrundbesitzern und Firmen der Agrarindustrie zu und durch seine Gegnerschaft gegen Belo Monte auch die Gegnerschaft des damaligen Staatspräsidenten Lula da Silva. Nach zahlreichen Morddrohungen und der Auslobung eines 6-stelligen Dollarbetrages auf seine Ermordung lebt Erwin Kräutler seit 2006 unter Plozeischutz.

Mit der Annahme seines altersbedingten Rückzuggesuches hat Papst Franziskus Bischof Kräutler im Dezember 2015 nach knapp 36 Jahren vom Amt des Bischofs entbunden. Der neue Amtsträger, der Franziskaner Joao Muniz Alves, übernahm das Amt im April 2016 und Bischof Kräutler ist als Prälat von Xingu endgültig emeritiert.

Mehr Fotos von der diesjährigen Verleihung des Memminger Freiheitspreises 1525 auf unserer Facebookseite.

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