Illertalbahn – Gespräch mit Bayerns Verkehrsminister Joachim Herrmann

1. Dezember 2016 von Christine Hassler - Keine Kommentare

„Die Illertalbahn mit einem stufenweisen Ausbau von Haltepunkten im Raum Memmingen bis 2021 muss wie seitens der Obersten Baubehörde (OBB) signalisiert, kommen“. Diese Forderung haben der Memminger Landtagsabgeordnete und Stadtrat Klaus Holetschek und Oberbürgermeister Markus Kennerknecht bei einem gemeinsamen Gespräch mit Bayerns Verkehrsminister Joachim Herrmann in München betont. Es gehe hier um Verlässlichkeit und Glaubwürdigkeit.

„Wir konnten den Minister von der immensen Bedeutung der Illertalbahn sowie der Memminger Halte in Pless, Fellheim, Heimertingen, Amendingen, am Berufsbildungszentrum (BBZ) in Memmingen und in Buxheim für unsere Region überzeugen, und ich bin zuversichtlich, dass er sich für unsere Ziele einsetzen wird“, so Klaus Holetschek.

Auch Oberbürgermeister Kennerknecht zeigte sich zufrieden mit dem Verlauf des Gesprächs: „Es war ein sehr konstruktives Gespräch, bei dem der Minister klargestellt hat, dass die Memminger Halte sowie der Ausbau der Illertalbahn auf der Agenda sind und bleiben und sein Haus intensiv nach Lösungen sucht, um jetzt Fortschritte zu erzielen.“ Die eingerichtete Arbeitsgruppe und weitere Gespräche müssten jetzt zu einem belastbaren Fahrplan für das weitere Vorgehen führen.

Illertalbahn, Memmingen - Gespräch mit Bayerns Verkehrsminister Joachim Herrmann, 01.12.2016

Gemeinsam hatten die anwesenden Vertreter der Region Verkehrsminister Herrmann die Bedeutung des Projektes verdeutlicht und klargestellt, dass eine vollständige Aufgabe der lange geplanten Infrastrukturprojekte auf der Illertalbahn nicht tragbar sei.

„Wir konnten unsere Sorgen schlüssig darlegen“, so Klaus Holetschek. Der Minister habe daraufhin angeregt, dass Gespräche mit der Deutschen Bahn und der Bayerischen Eisenbahngesellschaft geführt werden. Es müsse genau geprüft werden, welche Maßnahmen tatsächlich notwendig seien und welche Kosten dies bedeute. Auf dieser Basis müssten dann in einer Arbeitsgruppe Lösungen gefunden werden.

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