Schule und Theater gehen gemeinsame Wege

3. Dezember 2016 von Christine Hassler - Keine Kommentare

Das Landestheater und das BBZ kooperieren ★ Schule ist Entwicklungsraum, insbesondere Entwicklungsraum für Persönlichkeit und Bildung. Nur wenige Tätigkeitsfelder sind zur Förderung von ganzheitlicher Persönlichkeitsbildung so geeignet wie das, des Theaters. Die Kunstform Theater spricht gleichermaßen rationale, wie auch emotionale, intellektuelle, kreative, ästhetische und soziale Fähigkeiten an.

Durch eine kontinuierliche Kooperation zwischen Schule und Theater soll jedem Schüler ermöglicht werden mit der Kunstform Theater in engen Kontakt und Austausch zu kommen. Die Kunst soll als wichtiger Beitrag zur Bildung bei Schülern, Lehrkräften und Eltern wieder stärker in den Fokus der Aufmerksamkeit rücken. Außerdem soll Kunst und Theater als Bereicherung des Schullebens erfahren werden.

Zu diesem Zwecke sind das BBZ, Jakob Küner und das Landestheater Schwaben eine Kooperation eingegangen. Jeder Schüler der Wirtschaftsschule wird im Schuljahr 2016/2017 mindestens eine Vorstellung am Landestheater Schwaben zu einem ermäßigten Preis besuchen. Die 10. und 11. Jahrgangsstufe besucht zum Beispiel die Vorstellung „Romeo und Julia“. Ergänzt werden die Besuche durch ein weitreichendes theaterpädagogisches Begleitprogramm. So finden Vorbereitungen im Unterricht statt, wie auch Workshops oder Nachgespräche.

Kooperation Landesthgeater Schwaben und BBZ Jakob Küner, 02.12.2016

★ Begegnungswerkstatt HEIMAT DER TRÄUME ★

Ein weiterer Bestandteil der Kooperation ist das Projekt HEIMAT DER TRÄUME, welches das Landestheater Schwaben, die Familienbetreuung der Caritas und das Berufsbildungszentrum Jakob Küner gemeinsam anbieten. Diese multikulturelle Begegnungswerkstatt, die im Rahmen der Bürgerbühne angeboten wird, steht nicht nur Schülern des BBZ offen, sondern ist als offenes Angebot zu verstehen, bei dem jeder von 0-99 teilnehmen kann.

Ziel ist es möglichst viele Menschen unterschiedlichster Herkunft und alteingesessene Allgäuer zusammenzubringen, die sich gemeinsam mit dem Thema „Heimat“ befassen und eine künstlerische Utopie von der „Heimat der Träume“ gestalten.
Die Teilnehmer arbeiten dabei unter Leitung des Schauspielers Christian Bojidar Müller über ein halbes Jahr mit einer Vielzahl von Künstlerinnen und Experten aus der Region zusammen: Da ist zum Beispiel Wolfram Eberhardt, der 15 Jahre Nah-Ost-Auslandskorrespondent beim Focus war und mit den Teilnehmern eine Zeitung herausbringen wird, da ist Berivan Kaya, eine Musikerin und Schauspielerin mit kurdisch-deutschen Wurzeln, welche die Gruppe musikalisch begleiten wird und weitere. Gemeinsam soll das Konstrukt „Heimat“ aus vielen unterschiedlichen Blickwinkeln beleuchtet werden.

Kooperation Landesthgeater Schwaben und BBZ Jakob Küner, 02.12.2016

Eröffnungsveranstaltung von HEIMAT DER TRÄUME ist Mittwoch, 7.Dezember 2016, 16 Uhr.

Die Eröffnungsveranstaltung ist eine öffentliche Podiumsdiskussion zum Thema „Heimat der Träume – Wie wollen wir eigentlich leben?“

Die Teilnahme ist kostenlos. Auch ein späterer Einstieg ist möglich.

Mehr Infos und weitere Angebote innerhalb der Bürgerbühne Schwaben des Landestheater Schwaben finden Sie hier verlinkt.

Fotos:
Foto 1: Dr. Kathrin Mädler und Herr OStD. Günter Schuster, Schulleiter BBZ.
Foto 2 und Titelbild): (von li. nach re.): Irem Özkaya, Std. Siegfried Scherer, David Probst, OStD. Günter Schuster, Dr. Kathrin Mädler, Mary-Ann Sommer, Lars Dauner, Daniela De Sousa Weis.

Fotoquelle: Pressestelle & Kommunikation Landestheater Schwaben / Silvia Stolz.

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