IHK Schwaben fordert Augenmaß bei der Abschiebung von Afghanen

15. Dezember 2016 von Christine Hassler - Keine Kommentare

Die IHK Schwaben bedauert die aktuelle Praxis, vorzugsweise Afghanen abzuschieben. Peter Saalfrank, Hauptgeschäftsführer der IHK Schwaben: „Diese Entwicklung verunsichert nicht nur die jungen Menschen in Ausbildung oder die, die kurz davorstehen, sondern auch all jene Schüler der Berufsintegrationsklassen im IHK-Bezirk.

Betroffen zeigen sich vor allem die Unternehmer, die jungen Flüchtlingen aus Afghanistan eine Chance auf eine Ausbildung gegeben haben oder dies planen.“

IHK Schwaben gegen Abschiebung von Afghanen, 15.12.2016

Im IHK-Bezirk ist aktuell knapp ein Drittel von rund 550 Auszubildenden (IHK-Berufe) mit Fluchthintergrund aus Afghanistan. Saalfrank: „Gerade die afghanischen Flüchtlinge sind aufgrund ihrer hohen Motivation, ihrer realistischen Berufswünsche und ihren guten Deutschkenntnissen passende Bewerber für unsere Betriebe in Branchen wie Lebensmittel- und Textilindustrie, Logistik, Handel, sowie in der Gastronomie- und Hotellerie, die händeringend nach Bewerbern suchen.“

Saalfrank weiter: „Augenmaß bei der Entscheidung auf Abschiebung wäre hier mehr als geboten, selbstverständlich unter Berücksichtigung aller sicherheitsrelevanten und rechtsstaatlichen Aspekte.“

IHK Schwaben gegen Abschiebung von Afghanen, 15.12.2016

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