„Segen bringen, Segen sein“ – Die Sternsinger machen sich auf

4. Januar 2017 von Christine Hassler - Keine Kommentare

Rund 80 Sternsinger aus allen Pfarreien der Memminger Pfarreiengemeinschaft und von St. Ulrich aus Amendingen machten sich heute Morgen auf den Weg, die gute Kunde weiterzutragen.

Drei Tage werden nun die Kinder, Jugendlichen und auch erwachsenen Sternsinger in den Gewändern der Heiligen Drei Könige von Tür zu Tür unterwegs sein unter dem Leitspruch „Segen bringen, Segen sein. Gemeinsam für Gottes Schöpfung – in Kenia und weltweit!“

Beispielland der diesjährigen Aktion ist Kenia, inhaltlich dreht sich alles um den Klimawandel und seine Folgen.

Nach dem Aussegnungsgottesdienst in der Kirche St. Johann zog die singende und mit Kronen und Sternen funkelnde Schar zum Rathaus, vor sich her rollten sie eine riesige Weltkugel als Zeichen, nachdem der Klimawandel ein weltweites Problem ist, das vor keiner Türe haltmacht und nur gemeinsam gelöst werden kann.

Sternsinger 2017, Memmingen, 03.01.2017

Im Rathaus wurden die Sternsinger von Bürgermeisterin Margaretha Bökh und Bürgermeister Werner Häring empfangen, die gemeinsam mit ihnen Lieder wie „Die heiligen drei König“ und „Stern über Bethlehem“ sangen.

In Anwesenheit von Dekan Ludwig Waldmüller, Pfarrer Anton Latawiec (St. Ulrich, Amendingen), Diakon Oliver Föhr, Gemeindereferentinnen Claudia Link, Ulrike Zenner und Angela Föhr (gleichzeitig auch Verantwortliche für die Sternsingeraktion), griff Bürgermeisterin Margaretha Bökh anschließend im Rathaus die Thematik in einer kurzen Ansprache auf.

Sternsinger 2017, Memmingen, 03.01.2017

Bezugnehmend auf die vorangegangene Aussegnungspredigt von Dekan Ludwig Waldmüller, rief die Bürgermeisterin dazu auf, uns darüber Gedanken zu machen, was wir tun könnten, um den Menschen vor Ort, in ihren Heimatländern zu helfen.

Zum Thema Umwelt stellte Margaretha Bökh die offene Frage, ob es beispielsweise nötig sei, an Silvester so viel Feinstaub allein in Memmingen in die Luft zu blasen, wie der Straßenverkehr an zwei Tagen verursacht, abgesehen davon, dass dieses Geld sinnvoller eingesetzt werden könnte.

Sternsinger 2017, Memmingen, 03.01.2017

Auch rief sie uns auf, uns Gedanken zu machen, ob es wirklich notwendig ist, jeden Tag die Größe von 10 Fußballfelder zuzubetonieren und wie wir die Natur mehr schützen können.

Den Sternsingern dankte sie für ihren Einsatz, die gute Kunde der Geburt des Heilands weiterzutragen und den Kindern und Jugendlichen dafür, ihre Ferien dafür zu opfern.

Nach weiteren Liedern, die zusammen in der Rathaushalle gesungen wurden, betonte Bürgermeisterin Margaretha Bökh, es sei beeindruckend, wie viel an Spenden in ganz Deutschland jedes Jahr bei dieser Aktion zusammenkommen. Sie hofft, dass die Menschen auch in diesem Jahr ihr Herz und auch ihren Geldbeutel öffnen, um so vor allem Kenia in diesem Jahr vor Ort zu unterstützen.

Sternsinger 2017, Memmingen, 03.01.2017

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