Ein Sieg der Indians gegen Geretsried soll Bayernliga-Meisterschaft sichern

14. Januar 2017 von Christine Hassler - Keine Kommentare

So oder ähnlich könnte der Indianertanz aussehen, wenn die Memminger Indians am kommenden Sonntag gegen Geretsried erfolgreich sind. Am letzten Spieltag der Bayernligavorrunde sind die GEFRO-Indians dem größten Erfolg der Vereinsgeschichte so nah, wie noch nie. Mit einem Sieg in regulärer Spielzeit wären die Memminger nicht mehr von der Tabellenspitze zu verdrängen und würden erstmals den Bayernliga-Titel in die Maustadt holen.

Memmingen (mfr/mo/ch). Gegner Geretsried steckt noch mitten im Kampf um den achten Rang und verspricht den Indians einen heißen Kampf vor hoffentlich großer Kulisse.

Punktverlust verboten, so lautet die Ausgangslage vor dem letzten Spieltag der Bayerischen Eishockeyliga (BEL). Aktuell liegen die Indians mit 56 Zählern nur hauchdünn vor Erding, die bisher 55 Punkte verzeichnen konnten. Für den ECDC Memmingen wäre der Titel der bisher größte Erfolg in der bald 25-jährigen Vereinsgeschichte. Dementsprechend motiviert wird sich auch die Mannschaft präsentieren, so die allgemeine Überzeugung im Indianer-Lager.

Der Pokal, samt DEB-Vizepräsident Marc Hindelang, wird auf jeden Fall am Hühnerberg bereitstehen, nun muss das Team von Waldemar Dietrich nur noch seinen Teil zum gelungenen Eishockey-Abend aus Memminger Sicht beitragen. Hochspannung ist also garantiert!

Vorbericht ECDC Memmingen - Geretsried, 15.01.2017

Vorsicht ist aber auf jeden Fall geboten, da auch die Gäste aus Geretsried noch im Kampf um die Verzahnungsrunde stehen. Aktuell liegen sie zwar nur auf Platz elf der Tabelle, haben jedoch noch ein Nachholspiel gegen Landsberg im heimischen Freiluftstadion zu absolvieren und selbst bei einer Niederlage könnten sie sich mit einem Sieg am Hühnerberg noch an der Konkurrenz aus Pegnitz, Passau und Moosburg vorbeischieben.

Gewarnt sollte man zudem aufgrund des Hinspiels sein, als sich die Memminger Indians den kampfstarken „RiverRats“ mit 4:3 nach Verlängerung geschlagen geben mussten. Leistungsträger im Team von Trainer Florian Funk sind Torhüter David Albanese, Routinier Andreas Dornbach, Martin Köhler, sowie der tschechische Angreifer Ondrej Horvath.

Im Lager der Memminger ist nach dem tollen Erfolg in Miesbach das gesamte Umfeld voller Euphorie, jeder will unbedingt diesen ersten BEL-Titel der Vereinsgeschichte gewinnen. Gespannt dürfen die Fans auch auf Neuzugang Dominik Piskor sein, der wohl am Sonntag seinen Einstand für die Rot-Weißen geben wird. Der junge Angreifer wurde unter der Woche vom DEL2-Verein aus Bayreuth verpflichtet und soll dabei helfen in der Verzahnungsrunde mit den Oberligisten eine gute Rolle zu spielen.

Die Verantwortlichen weisen darauf hin, dass die Partie am Sonntag bereits um 18 Uhr beginnen wird, da am letzten Spieltag einheitliche Startzeiten eingehalten werden müssen. Zu diesem vorgezogenen Beginn laden die Indians auch alle Familien und Kinder recht herzlich ein in die Memminger Eissporthalle ein.

Als besonderes Highlight zahlen alle Kinder und Jugendliche bis einschließlich 14 Jahren keinen Eintritt. (Bereits gekaufte Tickets können am ersten Spieltag der Verzahnungsrunde kostenlos an der Abendkasse umgetauscht werden).

Da auch ansonsten wieder mit einer tollen Kulisse zu rechnen ist, empfehlen die Verantwortlichen wieder den Kartenvorverkauf zu nutzen (Agip-Tankstelle Berkheim, Subway Memmingen, Dietzels Hockeyshop und Servicecenter der Memminger Zeitung). Es wird aber auch an den Abendkassen noch ausreichend Eintrittskarten in allen Kategorien geben.

Foto: entstand beim erfolgreichen Spiel gegen Buchloe am 08.12.2016.

Fotoquelle: Alwin Zwibel.

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