Stadtteilgespräch Steinheim mit OB-Kandidat Manfred Schilder (CSU)

13. Februar 2017 von Christine Hassler - Keine Kommentare

Beim Stadtteilgespräch in Steinheim am gestrigen Sonntag stellte sich OB-Kandidat Manfred Schilder (CSU) den zahlreich erschienenen interessierten Gästen vor, nahm Stellung zu den anstehenden Aufgaben der Stadt Memmingen und stellte sich den Fragen der Anwesenden.

Nach einer Begrüßung stellte Stadtrat und OB-Kandidat Manfred Schilder sich zunächst den Fragen: Was bewegt mich? Wer bin ich?, und führte uns durch seine Vita, über die wir bei der Nominierungsversammlung bereits ausführlich berichtet haben und die Sie jederzeit auf www.manfred-schilder.de einsehen können.

Eckdaten

Besondere Eckdaten sind hier sicher seine beruflichen Stationen als Verantwortlicher für die Finanzbuchhaltung und Controlling beim Memminger Unternehmen Bürger- und Engelbräu, seine Position als zunächst Dozent bei der IHK Schwaben im kaufmännischen Bereich für Erwachsenenbildung und später seine Funktion als Regionalgeschäftsführer der IHK Schwaben.

Dazu zählen auch sein Beitrag als kaufmännischer Geschäftsführer der Allgäu Airport GmbH & Co KG zur Konversion des ehemaligen Fliegerhorstes zum Allgäu Airport, seine Tätigkeit als Unternehmensberater und Trainer und die ein zweites Mal angenommene Funktion des Regionalgeschäftsführers der IHK Schwaben.

Stadtteilgespräch Steinheim, OB-Kandidat Memmingen Manfred Schilder (CSU), 12.02.2017

Ehrenamt

Als Vorsitzender des TV Memmingen, des Institutes für angewandte Forschung Memmingen e.V. (IAFM) und der Freiwilligenagentur Schaffenslust e.V., wie auch in seinem Engagement im Memminger Stadtrat im Bereich Finanzen und Grundstücke bekennt sich Manfred Schilder als „überzeugter Anhänger des Ehrenamtes“.

Hintergründe für seine Bewerbung für das Oberbürgermeisteramt

Aufgrund dieser Erfahrungen und aufgrund dessen, dass die Menschen in seinem beruflichen wie auch privaten Umfeld es ihm zutrauen, sieht sich Manfred Schilder als geeigneter Bewerber, das Amt des Oberbürgermeisters für Memmingen ausfüllen zu können.

Markus Kennerknecht habe es verstanden, Menschen zu motovieren und „einen neuen Wind reinzubringen“. Als dann dessen plötzlicher Tod auch ihn persönlich sehr erschüttert habe, kam der Moment der Frage, wie es weitergehe und so kam die Memminger CSU auf ihn zu.

Seiner Ansicht nach habe besonders der Stadtrat bei dieser kurzfristigen Suche nach einer Nachfolge einen Auftrag, so beriet er sich mit seiner Frau und entschied, die Verantwortung für seine Heimatstadt Memmingen übernehmen zu können und zu wollen.

Auch ihm werde nachgesagt, ein guter Motivator zu sein und auch er selbst ist der Meinung, „Menschen mitnehmen zu können“. Er baue auf das christliche Wertefundament, schätze Teamgeist und den Dialog.

Stadtteil Steinheim und anstehende Aufgaben in Memmingen

So sei er beispielsweise mit dem Bürgerausschuss in Steinheim im Dialog und habe den Eindruck, dass sich Steinheim als Stadtteil zu wenig wahrgenommen fühle.

Steinheim sei der am stärksten gewachsene Stadtteil Memmingens, dessen Bevölkerung sich in den 70er Jahren fast verdreifacht habe, die Infrastruktur sei dieser rasanten Entwicklung jedoch nicht gefolgt, daher spielen hier verkehrstechnische Thematiken eine große Rolle.

Verkehrstechnische Fragen und ÖPNV

Am Thema der ÖPNV seien sie im Stadtrat dran, hier gelte es Grundsätzliches am Konzept zu verändern. In Sachen Verkehr müsse die B300, die quer durch den Stadtteil Amendingen verlaufe, entlastet werden und auch hier sei man bereits in Kontakt mit dem Nachbarn Heimertingen, um eine Westumgehung anzustreben.

Wo soll die Stadt Memmingen in 20-25 Jahren stehen?

Bei der Auseinandersetzung, wo Memmingen in 20-25 Jahren stehen könnte, sei ihm vor allem eines wichtig: Nur Miteinander könne man zu einem planvollen Ziel kommen. In einem integrierten Stadtentwicklungskonzept gelte es, die Ortsteile miteinzubeziehen, wobei sich Manfred Schilder auf den Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern einlassen möchte.

Stadtteilgespräch Steinheim, OB-Kandidat Memmingen Manfred Schilder (CSU), 12.02.2017

Sportanlagen in Steinheim

Die Sportanlagen in Steinheim habe sich Manfred Schilder angesehen und sieht in der Turnhalle ebenso wie am Tennisplatz Renovierungsbedarf.

Zehntstadel

Manfred Schilder zeigte sich überzeugt, dass man mit dem Beschluss auf dem richtigen Weg sei, vor allem der Pachtvertrag müsse jedoch nachjustiert werden.

Identität Steinheims

Der dörfliche Charakter Steinheims müsse seiner Ansicht nach bewahrt werden, hierzu müsse man auch Strukturen schaffen für ältere und in der Mobilität eingeschränkte Menschen, sodass sie an ihrem gewohnten Ort weiterhin bleiben und sich wohlfühlen können.

IKEA

Zum Thema IKEA-Ansiedlung bezieht Manfred Schilder eine favorisierende Position, da sie der Stadt wichtige Impulse setzen werde, jedoch müsse der Umfang der angegliederten Fachmärkte überdacht werden. Der momentane Plan sei ein Plan, den IKEA so aufgestellt habe, zu klären sei, inwieweit man diesem entgegenkommen müsse.

Umfang und Sortiment müssen laut Manfred Schilder dem der Innenstadt angepasst werden, da die Innenstadt eine lebendige Innenstadt bleiben müsse. Ein sinnvoller Kompromiss sei daher unumgänglich, daher würde er das Urteil eines externen Gutachters begrüßen, was der Stadtrat auch bereits auf den Weg gebracht habe.

Fragen aus dem Zuhörerraum

Nachdem Manfred Schilder im Vorfeld bereits seine Positionen zu den meisten relevanten Themen zu Memmingen und dem Stadtteil Steinheim erörtert hatte, blieb nur wenig Raum für den Dialog in diesem Stadtteilgespräch und so kam im Anschluss an seine Ausführungen aus dem Zuhörerraum nur noch eine Frage:

„Wie stehen Sie zur Klinikum-Frage?“

Ein Kosten-Einnahmen Vergleich würde momentan nicht zu einem positiven Ergebnis führen, erläuterte Manfred Schilder, jedoch sei die Frage, ob die medizinische Versorgung nicht eine eindeutig kommunale Aufgabe sei. Hier spricht er sich klar gegen eine Privatisierung aus, geprüft werden sollte hingegen, wie man sich hier gemeinsam mit dem Landkreis auch auf regionaler Ebene verbessern könne.

Wichtig sei vor allem, dass eine gute medizinische Versorgung gewährleistet sei. Seine Idee ist hier, Schwerpunkte zu bilden und Stärken zu nutzen. Wenn am Ende dieses Prozesses eine Fusion stünde, gut, wenn nicht, auch gut, die Hauptsache sei, den Weg zu gehen, der Sinn mache und eine gute Versorgung ermögliche.

Mehr Infos über Manfred Schilder auf www.manfred-schilder.de.

Fotos: aus eigener Quelle.

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