Sonnenschein und Spaß beim Narrensprung in Aitrach

27. Februar 2017 von Christine Hassler - Keine Kommentare

Und wieder hatten die Aitracher Glück: Bei strahlendem Sonnenschein und frühlingshaften Temperaturen war beim Narrensprung in Aitrach Spaß für alle Altersgruppen garantiert. Die Freude der teilnehmenden Gruppen war ansteckend und die Vielfalt an ausgearbeiteten Masken und aufwendigen Kostümen war überwältigend.

Bei diesem Wetter und der guten Stimmung kam der Aitracher Narrenruf „No it hudla – Ofanudla“ leicht über die Lippen, doch außer mehreren Aitracher Gruppierungen vom Kindergarten und den Tanzmäusen bis zu den Roiweibla und den Kellerweibla, galt es etwa 70 andere Gruppen mit ihren jeweiligen Narrenrufen zu begrüßen.

Narrensprung Aitrach, 25.02.2017

Die rund 40 teilnehmenden Zünfte mit insgesamt 78 Gruppen und etwa 3500 Hästräger nahmen uns mit auf eine rauschend bunte Reise in märchenhafte bis gruselige Welten und holten uns mit Pauken und Trompeten der Guggamusik-Kapellen und anderer Musikkapellen wieder zurück.

Zwischendurch landen Zuschauer im Hexenkarussel, auf der Hexenwippe oder gar in einem Netz, Konfetti fliegt durch die Luft oder landet in Krägen von Besuchern, die nicht laut genug in die Schlachtrufe miteinstimmen, Schnürbänder von Zuschauern werden zusammengebunden, Hexentürme formen sich und es regnet Süßigkeiten: Genau so muss Fasnet sein!

Narrensprung Aitrach, 25.02.2017

Bei diesem Narrensprung versuchte ich ganz nah dran zu sein und richtete meine Aufmerksamkeit zu einem großen Teil auf die Details: Die toll ausgearbeiteten und einzigartigen Masken und die größtenteils unglaublich ausgearbeiteten Kostüme brachten mich aus dem Staunen nicht mehr heraus, auch wenn ich viele davon bereits gesehen habe. Denn viele von ihnen werden bei der schwäbisch-alemannischen Fasnacht sogar über mehrere Generationen weitergegeben und immer wieder überarbeitet.

Narrensprung Aitrach, 25.02.2017

Neben den traditionellen Häs der Narrenzünfte von Tettnang bis Ulm waren jedoch auch weitere Gruppierungen aus der näheren Umgebung einfallsreich bei ihrer Themenwahl und Kostümierung: Wenngleich das Motto des diesjährigen Aitracher Fasnet „Ich glotz‘ TV – wunderbare Fernsehwelt“ war, ließen sich einige von lokalen Gegebenheiten inspirieren.

So ging es von der Freude auf den neuen Badesee in Form von Fröschen auf einem Stück tragbaren See über eine erneuerungsbedürftige Straße bei Mooshausen „Es isch it schee – dia Stroß isch he“ weil es dort immer „die Erdbeera duranand schüttlat“ bis zu Schwiegersohn gesucht „Will´sch se – no mimm´sch se“. Worauf hingegen „Schlanka Rahma – große Banana“ anspielt, wissen nur die „Unverbesserlichen“ des FC Allstars selbst.

Narrensprung Aitrach, 25.02.2017

Willkommene musikalische Auflockerungen brachte die Lumpenkapelle aus Aitrach selbst, die Guggamusik Isny, die Lumpenkapelle aus Eschach oder die Allgaier Long Dongs, neben vielen weiteren. Zahlreiche Garden und kleine Tanzeinlagen, bei denen die Himmlischen Teufel des TV Memmingen natürlich nicht fehlen durften, machten auch diesen Narrensprung wieder perfekt.

Narrensprung Aitrach, 25.02.2017

Fotos: aus eigener Quelle.

Viele, viele tolle Fotos vom diesjährigen Narrensprung in Aitrach auf unserer Facebookseite.

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