Ressourceneffizienz – „Weniger ist mehr“

18. März 2017 von Christine Hassler - Keine Kommentare

Noch bis zum 31. März ist im BBZ Jakob Küner die Wanderausstellung „Ressourceneffizienz“ zu sehen. Bei der Auftaktveranstaltung stellte sich das Umweltcluster Bayern, das Ressourceneffizienz-Zentrum Bayern, sowie  das VDI Zentrum Ressourceneffizienz vor. Von den zwei im Raum Memmingen angesiedelten Unternehmen ROHDE & SCHWARZ und MULTIVAC erfuhren die Zuhörer im Anschluss Anwendungsbeispiele aus der Praxis.

Bayern gehört zu den führenden Industriestandorten in Europa. Vom Weltmarktführer bis zum Hidden Champion gehören viele bayerische Unternehmen zur Weltspitze in ihrer Branche. Memmingen stellt mit 41 % einen bundesweit überdurchschnittlich hohen Anteil an produzierendem Gewerbe, der in Bayern bei 34%, in der gesamten Bundesrepublik bei 31% liegt.

Einige Hidden Champions und viele führende Unternehmen auf ihrem Gebiet sind in Memmingen angesiedelt und wie alle sind auch sie auf eines angewiesen: natürliche Ressourcen.

Durch die knapper werdenden weltweiten Rohstoffreserven wird die Rohstoffbeschaffung für die Unternehmen immer schwerer kalkulierbar. Um auch in Zukunft erfolgreich zu sein, ist daher der effiziente Einsatz von Ressourcen ein entscheidender Faktor.

Wanderausstellung Ressourceneffizienz, Memmingen, 09.-31.03.2017

Die Ausstellung „Ressourceneffizienz“ greift genau diese Thematik auf und zeigt Beispiele, wie auch neue Maßstäbe in Sachen Ressourceneffizienz bayerischer Unternehmen.

Bürgermeisterin Margareta Böckh erinnerte in ihrer kurzen Begrüßung daran, dass die Industrie das Image der Stadt Memmingen präge und wir stolz sein können auf eine annähernde Vollbeschäftigung. „Dennoch müssen wir immer daran denken, was für eine Welt wir unseren Enkeln hinterlassen“.

Oberstudiendirektor des BBZ Günther Schuster klärte in seiner Begrüßung auf, wie Ressourceneffizienz zu einem kaufmännischen Berufsschulzentrum passe. Es handle sich dabei um ein volkswirtschaftliches und auch um ein betriebswirtschaftliches Thema, vor allem aber sei es wichtig, das Thema Ressourceneffizienz bereits Schülern ins Bewusstsein zu bringen, sodass sie den Gedanken mit in ihr späteres Arbeitsleben transportieren.

„Wir freuen uns besonders, dass auch die regionalen Unternehmen ROHDE & SCHWARZ MESSGERÄTEBAU GmbH und MULTIVAC Sepp Haggenmüller SE & Co. KG Einblicke in ihre Ressourceneffizienzstrategie geben“, so Alfred Mayr, Geschäftsführer des Umweltcluster Bayern.

Das Umweltcluster Bayern war es auch, das gemeinsam mit der IHK die Wanderausstellung initiiert hatte.

Umweltcluster Bayern – Netzwerk der bayerischen Umweltwirtschaft

Das Umweltcluster Bayern wurde im Rahmen der „Bayerischen Clusteroffensive“ 2006 gegründet unter Förderung von StMWI (Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie) und BIHK (Bayerischer Industrie- und Handelskammertag), erfahren wir von Geschäftsführer Alfred Mayr.

Zielsetzung des Umweltclusters Bayern ist es, die Innovationstätigkeit und Internationalisierung der Umweltbranche aktiv zu fördern und damit den Wirtschaftsstandort Bayern nachhaltig zu stärken.

Unter dem Motto „Vernetzt sein stärkt!“ versteht sich das Umweltcluster Bayern als die erste Adresse für Informationen, Kontakte und Projekte in der bayerischen Umweltwirtschaft und bildet ein Netzwerk der bayerischen Umweltwirtschaft, Wissenschaft, Kommunen und kommunalen Betriebe.

Dabei etabliert und steigert das Umweltcluster umwelttechnisches Know-how durch aktive Förderung der engen Kooperation von Wirtschaft und Wissenschaft, durch Bündelung vorhandener Kräfte und Potentiale, durch Bereitstellung von Branchen-Know-how und aktuellen Marktinformationen, sowie durch Unterstützung der Partner bei der Umsetzung von Innovationen in wirtschaftliche Erfolge und Unterstützung der Internationalisierung der Branche.

Gebündelt werden hier die bayerischen Kompetenzen in Abfall und Recycling, der Luftreinhaltung, der Wasser- und Abwasseraufbereitung, alternativer Energiegewinnung und – der Ressourceneffizienz.

Die großen Fragen

Was genau bedeutet Ressourceneffizienz? In welchen Bereichen ist ressourceneffizientes Wirtschaften besonders wichtig? Und welche Chancen ergeben sich daraus für bayerische Unternehmen?

Antworteten auf genau diese Fragen erhielten wir bei dieser Auftaktveranstaltung der Wanderausstellung, die noch bis zum 31. März ist im BBZ Jakob Küner bild- und beispielhaft auf diese Fragen eingeht.

Wanderausstellung Ressourceneffizienz, Memmingen, 09.-31.03.2017

„Weniger ist mehr“

Ressourcen sind neben materiellem auch immaterielles Gut. Betriebsmittel, Geldmittel, Boden (Fläche) zählen ebenso dazu wie Rohstoffe, Energie, Personal und Arbeitszeit.

Effizienz ist als das Verhältnis zwischen dem erreichten Erfolg und dafür benötigten Mitteleinsatz zu verstehen. Ziel ist, mit möglichst geringem Aufwand einen möglichst großen Erfolg oder Ertrag zu erreichen.

Ressourceneffizienz bedeutet folglich, Rohstoffe zukunftsfähig einzusetzen, Prozesse ressourcenschonender zu gestalten und nachhaltige Verfahren zu unterstützen. Betriebliche Maßnahmen zur Ressourcenschonung, zur Effizienzsteigerung, zum Recycling und zur Wiederverwendung von Rohstoffen sind hier die bedeutenden Themen.

Ressourceneffizienz-Zentrum Bayern – Maßnahme der Rohstoffwende Bayern

Mit dem Fokus auf Rohstoff und Materialeffizienz richtet sich das Angebot des Ressourceneffizienz-Zentrum Bayern (REZ) an alle bayerischen Unternehmen, insbesondere an kleine- und mittlere Unternehmen (mit weniger als 250 Mitarbeitern) des produzierenden und verarbeitenden Gewerbes, klärte uns die Leiterin des REZ Dr. Susanne Schmid auf.

Das REZ ist eine Maßnahme der „Rohstoffwende Bayern“ und ein Projekt des Bayerischen Staatsministeriums für Umwelt und Verbraucherschutz und wird durch das Bayerische Landesamt für Umwelt in Zusammenarbeit mit den Bayerischen Industrie- und Handelskammern umgesetzt.

Neben der lenkenden Projektgruppe ist auch das regionale Erweiterungskonzept REZregio angegliedert, bei dem die derzeitigen Regionalpartner das Fraunhofer IWKS in Alzenau und die Regio Augsburg Wirtschafts GmbH (A3) in Augsburg sind.

Interessierten Unternehmen stellt das REZ eine Reihe an Instrumenten für die praxisnahe Umsetzung zur Verfügung und bietet weiterführende Informationen auch zu allen Phasen des Produktlebenszyklus, bei denen ressourcenschonende Maßnahmen ansetzen, neben Infos zu Normen und Richtlinien.

VDI Zentrum Ressourceneffizienz – Betriebliche Praxis

Ein weiterer Partner auf diesem Gebiet für Unternehmen ist das VDI (Verein Deutscher Ingenieure) Zentrum Ressourceneffizienz (VDI ZRE). Das dem Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit angegliederte VDI ZRE bietet branchenspezifische Informationen, Instrumente, Beratung, Förderung und technisches Know-how.

Mit Fokus auf Ressourceneffizienz in der betrieblichen Praxis durch Anbindung an den VDI sind die Ziele des VDI ZRE die Entkopplung des Wirtschaftswachstums vom Rohstoffeinsatz, die Senkung der Umweltbelastungen, die Verantwortung für den Ressourcenbedarf und die Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit deutscher Unternehmen.

Wussten Sie, dass für ein Laptop von 3,4 Kg an Gewicht, 429 Kg Rohmaterial bewegt werden muss? „Materialabhub“ nennt sich das und Werner Maaß, der das VDI ZRE vertrat, nannte dies als ein Beispiel, um uns Relationen nahe zu bringen für direkten und indirekten Ressourcenverbrauch. Für die Gewinnung von einer Tonne Stahl müssen 9,3 Tonnen Rohmaterial bewegt werden, für eine Tonne Kupfer 179 Tonnen, für Gold ganze 540.000 Tonnen.

Von Werner Maaß erfahren wir weiter, dass im verarbeitenden Gewerbe der größte Kostenfaktor das Material ist, das Personal den zweitgrößten Kostenfaktor stellt und Energie den geringsten Kostenfaktor darstellt.

Wanderausstellung Ressourceneffizienz, Memmingen, 09.-31.03.2017

Einsparpotentiale

Wichtigstes Einsparungspotential liegt im verarbeitenden Gewerbe also beim Material, woraus zahlreiche Materialeffizienzprojekte entstanden. Notwendigen Investitionen wird hier das Einsparungspotential gegenübergestellt unter Berücksichtigung von Amortisationszeiten der dafür geplanten Investitionen.

Doch neben Materialeinsparungen liegen die Ansätze zur Steigerung der Ressourceneffizienz auch bei der Produktentwicklung (Materialsubstitution, Leichtbauweisen, Recyclinggerechtigkeit, etc.), den Produktionsprozessen (Prozessauswahl, Prozessentwicklung/ u. -optimierung, Parameteroptimierung, Verschnittoptimierung, etc.) und dem Umfeld der Produktion (Lagerhaltung, Verpackung, Transport, Wasserverbrauch, etc.).

Das Kompetenzzentrum VDI bereitet technisches Wissen bedarfsgerecht auf, entwickelt VDI-Richtlinien und bietet Ressourcenchecks, Kostenrechner, einen „Innovationsradar“, Studien & Analysen, bietet Qualifizierungen, Anleitungen und Lösungsansätze.

Enorme Einsparpotentiale durch die Industrie 4.0

Auch wies Werner Maaß auf die großen Einsparpotentiale in fast allen Bereichen der Wertschöpfungskette innerhalb der Industrie 4.0 hin, in der neben Digitalisierung der Produkte und ihrer Produktion, durch Vernetzung technischer Systeme in Echtzeit vor allem die Produktionstechnik revolutioniert wird:

So wird es möglich, komplexe Wertschöpfungssysteme auf Basis von Massendaten in Echtzeit zu optimieren, Prognosen zu erstellen z.B. für Wartungen und Wertschöpfungssysteme untereinander durch Nutzung des Internets der Dinge und der Dienste zu vernetzen.

Aus den Einsparpotentialen innerhalb der Industrie 4.0 errechneten sich laut Werner Maaß eine mögliche Steigerung der Gesamtproduktivität von bis zu 50 %, Kosteneinsparungen von bis zu 70 % an den „Komplexitätskosten“ (komplexe Produkte mit vielen Komponenten, Lieferanten, etc.), Reduzierung der Bestandskosten um bis zu 40 % und eine Senkung der Fertigungs- und Logistikkosten von 10 – 30 %.

Hemmnisse und Chancen für die Unternehmen

Die hauptsächlichen Hemmnisse für Unternehmen, ihre Betriebe entsprechend umzustellen sind Unsicherheiten über die nötigen Investitionen, die Veränderung betrieblicher Prozesse und die geringe Personaldecke, denn jede Veränderung braucht Personal.

Die Chancen für die Unternehmen: Erhebliches Potenzial für Kostensenkungen (Beschaffungs-, Logistik- und Entsorgungskosten), Konkurrenzvorsprung durch intelligenten Einsatz von Rohstoffen und Material, Verbesserung von Produktionsprozessen, Geringere Abhängigkeit von Rohstoffpreisen und -verfügbarkeiten, Imagegewinn für das Unternehmen, Motor für Innovationen, mehr Flexibilität gegenüber veränderten Marktanforderungen.

Anwendungsbereiche Ressourceneffizienz

Nach viel Theorie waren wir nun gespannt auf die praktischen Beispiele, die uns die beiden ortsansässigen Unternehmen ROHDE & SCHWARZ MESSGERÄTEBAU GmbH und MULTIVAC Sepp Haggenmüller SE & Co. KG aus ihren alltäglichen Bemühungen um Ressourceneffizienz vorstellen sollten.

Wanderausstellung Ressourceneffizienz, Memmingen, 09.-31.03.2017

Anpassungsfähige Maschinen, Packmittelreduzierung und energiesparende Technologien

Den Beginn machte Stefan Scheibel, Senior Director Corporate Training & Innovation Center von MULTIVAC Sepp Haggenmüller SE & Co. KG.

Der Spezialist in Verpackungslösungen und Verpackungsmaschinen MULTIVAC setzt auf Ressourceneffizienz in vielen Bereichen. Bereits die Tatsache, dass verpackt wird, reduziert Nahrungsmittelverluste und verlängert die Haltbarkeit der Produkte.

Bezüglich der Verpackungsmittel selbst werden Verpackungstechnologien weiterentwickelt, innovative Lösungen zur Materialreduzierung erdacht, dadurch auch Verpackungskosten gespart und Ausschuss reduziert.

Im Bereich Maschinen richtet MULTIVAC das Augenmerk auf den gesamten Lebenszyklus. So erhöht MULTIVAC die Lebensdauer der von ihnen hergestellten Maschinen und die modulare Bauweise ermöglicht Ausbau und Anpassungen an veränderte Bedarfe. Individuell zugeschnittene Kundenlösungen erhöhen die Effizienz der Maschinen, während sie den Materialverbrauch optimieren.

Ersatzteil und Retrofitting-Angebote ermöglichen es, bestehende Verpackungsanlagen an neue Aufgaben und Marktanforderungen anzupassen und erhöhen so die Lebensdauer einer Verpackungsanlage. Abgerundet wird dies durch Dienstleistungspakete, um Optimierungspotentiale für den bestehenden Maschinenpark zu ermitteln.

Auch die Rücknahme von Gebrauchtmaschinen wird angeboten und generalüberholte Gebrauchtmaschinen mit Garantie für den Einstieg angeboten. Mit Kauf, Leasing oder Miete werden mehrere Optionen für eine kundengerechte, kostengünstige Anschaffung ermöglicht und durch Software-Updates die Aktualität gewährleistet.

Im Herstellungsprozess der Verpackungsmaschinen wurden energieintensive Drucklufttechniken durch energiesparende Servotechnik ersetzt, Kühlwasser durch Regulierung des Zuflusses reduziert und durch Einsatz innovativer Komponenten elektrische Energie eingespart.

Denn auch Energie- und Wasserverbrauch sind Themen, mit denen MULTIVAC sich auseinandersetzt: Am Stammsitz in Wolfertschwenden wird Geothermie zur Klimatisierung der Hallen und Büros eingesetzt, die Wärme der Generatoren zurückgewonnen und die Gebäude wurden energetisch saniert.

Im gesamten Werksgelände wurde zudem die Beleuchtung auf LED umgestellt, sie betreiben ein eigenes BHKW im Wärmeverbund und gewährleisten geschlossene Rohstoffkreisläufe für Aluminium und Edelstahl. Weitere Wertstoffe werden an zertifizierte Recyclingdienstleister abgegeben und sogar eine Ladestation für Elektrofahrzeuge im Betriebsgelände installiert.

Wanderausstellung Ressourceneffizienz, Memmingen, 09.-31.03.2017

Lean Management als Schlüssel zur Ressourceneffizienz

Nachdem ROHDE & SCHWARZ MESSGERÄTEBAU GmbH vielfältige elektronische Bauteile und Geräte herstellt, die von Blockbuster in Hollywood bis zur sicheren Kommunikation in Behörden reicht, ist die größte Herausforderung für das Unternehmen die Fertigungskomplexität, klärt uns nun Siegfried Leder, Mitglied der Werkleitung, Leiter Personal, Einkauf, IT, Projektmanagement und Umweltbeauftragter von ROHDE & SCHWARZ auf.

Mit 5.000 Lieferanten weltweit baut ROHDE & SCHWARZ ca. 300 verschiedene Geräte, die in den unterschiedlichsten Kombinationen und Anforderungen bis zu 30.000 Variationen ergeben für etwa 40.000 Kunden und in etwa 90.000 verschiedene Artikel münden.

Wichtigster Faktor ist deshalb die Optimierung von Prozessen und diese nachhaltig zu gestalten.

Der erklärte Nordstern ihres Produktionsleitbildes ist die Tagesfabrik, was bedeutet, dass der Kunde bestellt und am nächsten Tag geliefert werden kann. Treiber für die Effizienz ist somit, die Durchlaufzeiten zu reduzieren.

Die Basis für Optimierungsansätze bildet dabei ein transparentes Produktionssystem, das die Daten aus den Produktionsprozessen sammelt. Aus den daraus erarbeiteten Prozessanalysen wird erarbeitet, wie Prozesse optimiert, Mittel und Zeit effizienter eingesetzt werden können, was in ein „Synchrones Produktionssystem“ und letztlich in eine „lernende Organisation“ mündet.

Als ein Beispiel wurde so herausgefunden, dass komplizierte Testsysteme durch eine einfache Standby-Funktion eine Menge an Kosten einsparen kann bei gleichzeitiger CO2-Reduktion. Oder: Durch die Ermittlung von Umweltauswirkungen eines Apparates konnten Green-Strategien entwickelt werden.

Durch diesen ganzheitlichen Lean-Management-Ansatz – schlanke, verschwendungsfreie Prozesse, kontinuierliche Verbesserungsprozesse (KVP), aktives Einbinden der Mitarbeiter in den Verbesserungsprozess („Kaizen“), verbesserte Arbeitsplatzorganisation („5S“), Kundenorientierung, Prozessanalysen und das Sammeln und Anwenden des daraus gewonnenen Wissens in den nächsten Prozessen, sowie das Verbreiten dieses Wissens durch die eigene Lean-Trainergruppe – brachte beeindruckende Ergebnisse für das Unternehmen.

Im Zeitraum von 2011 bis 2015 konnten Durchlaufzeiten von 9 auf 2,3 Tage reduziert werden, die Prozessqualität von 78 auf 93 Prozent gesteigert und die Umrüstungen von Maschinen und Anlagen der Bestückungslinie von rund 4.000 auf über 8.000 Rüstungen pro Jahr gesteigert werden.

2016 wurde das ROHDE & SCHWARZ Produktionswerk in Memmingen mit dem Lean & Green Management Award für ihre Bestrebungen ausgezeichnet. Dieser Preis geht an Unternehmen, die besonders ressourcenschonend arbeiten, und auch ihre Mitarbeiter dafür begeistern. Die Jury befand, dass das Produktionswerk von ROHDE & SCHWARZ in Memmingen seine Ressourcen besonders effizient nutzt und nahezu verschwendungsfrei produziert.

Wissen teilen – Wissen multiplizieren

„Jeder, der sein Wissen über Ressourceneffizienz teilt, ist Multiplikator“, schloss Alfred Mayr vom Umweltcluster Bayern die Vortragsrunde ab und lud die Anwesenden ein, die Ausstellung im Eingangsbereiches des BBZ noch zu durchwandern.

Weitere Infos auf:

Umweltcluster Bayern

Ressourceneffizienz-Zentrum Bayern

VDI Zentrum Ressourceneffizienz (VDI ZRE)

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