Dynavolt Intact GP-Pilot Marcel Schrötter am Freitag erneut auf Top-Ten-Kurs

25. März 2017 von Christine Hassler - Keine Kommentare

Beim Grand Prix of Qatar schaffte es Marcel Schrötter vom Memminger Dynavolt Intact GP-Team am Freitag im letzten Freien Training für den Großen Preis von Katar auf Platz neun. Sandro Cortese stürzte nach wenigen Runden und fiel deshalb weit zurück. Am Samstag hofft er nun, beim Qualifying den entscheidenden Schritt nach vorne zu machen.

Nur eine Trainingssession von 45 Minuten stand den Moto2-Fahrern am Freitag auf dem Losail International Circuit zur Verfügung. Erneut hielt das Wetter durch und trotz eines Regenschauers, der am frühen Nachmittag über die 5,4-Kilometer-Strecke zog, blieb es am Abend trocken.

IntactGP Memmingen bei der WM in Qatar-Tag 2, 25.03.2017

Im letzten Freien Training vor dem morgigen Qualifying konnte Dynavolt Intact GP-Pilot Marcel Schrötter seinen Aufwärtstrend vom Donnerstag bestätigen. Mit einem starken Rhythmus und konstanter Leistung, war er, sieht man von den zwei Spitzenreitern Franco Morbidelli und Alex Marquez ab, dank seiner Zeit von 2’00.972 wieder mit weniger als drei Zehntel Distanz hinter den Top-Jungs unterwegs.

Teamkollege Sandro Cortese wollte im FP3 einen Longrun fahren, um einen besseren Lauf zu bekommen. Als er mit frischen Reifen nach dem ersten Boxenstopp auf die Strecke zurückkehrte, klappte ihm nach zwei Runden in Kurve drei das Vorderrad weg und er schlidderte ins Kiesbett. Dabei überschlug sich seine Suter mehrfach und bekam ziemlich was ab. Der 27-Jährige blieb zum Glück unverletzt, in der Platzierung wurde er jedoch in den verbleibenden 25 Minuten bis auf Platz 24 durchgereicht.

IntactGP Memmingen bei der WM in Qatar-Tag 2, 25.03.2017

Am Samstag hofft er, in der einzigen Session des Tages, die gleichzeitig das Qualifying darstellt, den entscheidenden Schritt nach vorne zu machen.

Ab 18:55 Uhr Ortszeit (16:55 Uhr deutscher Zeit) beginnt am Samstag die Jagd der Moto2 nach den besten Startpositionen für den ersten Grand Prix 2017. Wie bereits die vergangenen Tage, warnen die Wetterprognosen erneut vor Gewitterstürmen.

Grand Prix of Qatar – Moto2:

FP°3:
1. Franco MORBIDELLI / ITA / KALEX – 2’00.349
2. Alex MARQUEZ / SPA / KALEX – 2’00.372 (+0.023)
3. Danny KENT / GBR / SUTER -2’00.568 (+0.219)
:
9. Marcel SCHRÖTTER / GER/ SUTER – 2’00.972 (+0.623)
24. Sandro CORTESE / GER / SUTER – 2’01.850 (+1.501)

Kommentare aus dem Team

IntactGP Memmingen bei der WM in Qatar-Tag 2, 25.03.2017

Marcel Schrötter – P9 – 2’00.972 (+0.623)

„Seit gestern haben wir einen guten Weg eingeschlagen und konnten ein gutes Gefühl aufbauen. Heute waren wir von Anfang an gut dabei. Dennoch fehlt uns irgendwo noch ein bisschen, wo ich auch auf dem Motorrad merke, dass es noch nicht so einwandfrei und geschmeidig gelaufen ist, wie es sein sollte. Aber wir arbeiten daran und werden das analysieren. Es ist auch gut, das Danny (Kent) und Domi (Aegerter) mit dem gleichen Motorrad schnell waren.

Das gibt uns einen guten Vergleich. Die ersten zwei sind etwas flotter unterwegs, aber der Rest ist nur 0,25 Sekunden vor mir. Wir sind nicht weit weg und müssen jetzt weiter arbeiten und schauen, wie wir die Kleinigkeiten verbessern können. Ich bin auf morgen gespannt. Ich glaube, wenn wir uns da für das Rennen in die Top-9, also die ersten drei Startreihen qualifizieren können, wäre das für das erste Rennen schon ganz gut.“

Sandro Cortese – P24 – 2’01.850 (+1.501)

„Leider kann ich nicht viel erzählen, denn ich bin heute nur ein paar Runden gefahren. Wir waren mit dem harten Reifen unterwegs, um uns den weichen zu sparen und daraufhin ein Feeling aufzubauen. Ich habe mich zwar Schritt für Schritt verbessert, bin dann aber in der dritten fliegenden Runde übers Vorderrad gestürzt. Daraufhin war mein Training leider beendet. Wir müssen in der Box jetzt schauen, was genau das Problem war. Morgen ist bereits Qualifying, da müssen wir von neuem angreifen.“

IntactGP Memmingen bei der WM in Qatar-Tag 2, 25.03.2017

Jürgen Lingg, Teammanager

Marcel hat die Leistung von gestern wieder bestätigt. Der Abstand zur Spitze ist nicht so groß, aber den können wir auch noch verkürzen. Er hat einen sehr hohen Rhythmus, jedoch glaube ich, dass es noch Dinge gibt, die wir verbessern können. Daher sind wir auch recht zuversichtlich. Mir gefällt seine Arbeitsweise, gestern und auch heute, das muss ich an dieser Stelle betonen.

Bei Sandro hat es heute leider wieder nicht funktioniert. Mit neuen Reifen auf einem längeren Run, wo er versuchen wollte, seinen Rhythmus zu finden und auf gute Zeiten zu kommen, ist er leider gestürzt. Das kann passieren. Er ist leider ein bisschen zu hart auf die Curbs gekommen und dann ist ihm das Vorderrad weggeklappt. Die Hauptsache ist, dass er ok ist. Wir müssen es einfach morgen wieder versuchen.

Fotos: © IntactGP.

Ein paar mehr Fotos vom Freitag auf unserer Facebookseite.

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