Super Einstand in Argentinien mit Platz zwei für Schrötter

8. April 2017 von Christine Hassler - Keine Kommentare

Am ersten Trainingstag für den Großen Preis von Argentinien war Dynavolt Intact GP-Fahrer Marcel Schrötter in Spitzenform und stürmte auf den zweiten Platz. Sandro Cortese hingegen war auf Position 20 noch auf der Suche nach einem geeigneten Setup. Am Freitag im argentinischen Autódromo Termas de Rio Hondo war Marcel Schrötter von Anfang an einer der Hauptprotagonisten der Moto2-Trainings.

Schon im ersten Freien Training am Vormittag, welches der 24-Jährige als Fünfter beendete, befand er sich bis kurz vor Schluss an zweiter Stelle. Während der ultraknappen zweiten Session, in der sich die Fahrer bis Position zehn nur eine halbe Sekunde teilten, behielt der Suter-Pilot seine starke Performance bei.

Er übernahm mit einer Zeit von 1’44.337 sogar die Führung, die er erst in letzter Sekunde an Franco Morbidelli abgeben musste.

Gran Premio Argentinien-IntactGP Memmingen, 08.04.2017

Intact GP-Teamkollege Sandro Cortese ging der erste Trainingstag nicht so leicht von der Hand. Eine größere Setup-Änderung im FP2 brachte leider nicht den gewollten Erfolg, sondern verschlechterte eher sein Gefühl fürs Bike. Für Samstag wird somit wieder zurückgebaut, um dem 27-Jährigen die nötige Basis zu geben, die 0,8 Sekunden Rückstand und derzeitigen 20. Platz pünktlich fürs morgige Qualifying zu minimieren.

FP°1:
1. Lorenzo BALDASSARRI / ITA / KALEX – 1’44.943
2. Franco MORBIDELLI / ITA / KALEX – 1’45.167 (+0.224)
3. Thomas LUTHI / SWI / KALEX – 1’45.316 (+0.373)
:
5. Marcel SCHRÖTTER / GER/ SUTER – 1’45.381 (+0.438)
9. Sandro CORTESE / GER / SUTER – 1’45.616 (+0.673)

FP°2:
1. Franco MORBIDELLI / ITA / KALEX – 1’44.188
2. Marcel SCHROTTER / GER / SUTER – 1’44.337 (+0.149)
3. Takaaki NAKAGAMI / JPN / KALEX – 1’44.414 (+0.226)
:
20. Sandro CORTESE / GER / SUTER – 1’45.063 (+0.875)

Kommentare aus dem Team    

Marcel Schrötter – P2 – 1’44.337 (+0.149)

Heute lief es von Anfang an ganz gut, egal ob wie zu Beginn mit dem harten Reifen oder später dann auf der weicheren Mischung. Wir waren einfach vorn mit dabei. Im zweiten Training sind wir mit dem weichen Reifen gefahren, was sich auch gleich viel besser angefühlt hat. Aber die Zeiten waren zunächst nicht deutlich schneller. Es war also nicht so, dass die Reifen den großen Unterschied gemacht hätten.

Am Schluss waren wir zwar schneller, aber das hat ziemlich lange gedauert. Wir haben in der Session gesehen, dass ich mit den anderen Top-Fahrern gut mithalten kann. Wobei ich in Sektor zwei fast drei Zehntel verliere, obwohl es dort fast nur geradeaus geht. Deswegen war für mich klar, dass wenn ich ganz nach vorne will, ich mich weiter steigern und bestenfalls einen Windschatten erwischen müsste. Das ist mir ganz gut gelungen.

Das Gefühl ist natürlich super nach der schweren Zeit, die wir den ganzen Winter und beim ersten Rennen hatten. Wir wissen jetzt, dass wir im Allgemeinen auch allein gut dabei sind. Wir müssen einfach weiterarbeiten, konzentriert sein und morgen da ansetzen, wo wir heute aufgehört haben.

Sandro Cortese – P20 – 1’45.063 (+0.875)

Im Vergleich zu heute Morgen haben wir bis Mittag eine Veränderung vorgenommen, die nicht positiv war. Wir konnten diese leider nicht mehr zurückbauen, weil die Zeit nicht gereicht hat. Darum habe ich das Training beenden müssen. Ich hab versucht, mich ein wenig zu adaptieren, aber ich habe mich einfach nicht wohl gefühlt. Wir müssen jetzt schauen, in welche Richtung wir arbeiten. Man sieht an Marcel, dass es funktioniert. Ich bin guter Dinge, dass wir das morgen in den Griff bekommen. Wir müssen ruhig bleiben und schauen, dass wir das Problem finden. In der Moto2 kommt das Gefühl fürs Bike größtenteils aus dem Fahrwerk und daran müssen wir eben noch arbeiten.

Alfred Willeke – Crew Chief #11 Sandro Cortese

Heute Morgen hatten wir einen relativ konstanten Start in die Trainings, aber es gab durchaus noch Bedarf an Verbesserung. Somit haben wir für Nachmittag eine kleine Änderung an der Geometrie probiert, die aber leider nicht funktioniert hat. Das war heute Nachmittag das Hauptproblem für Sandro, um konstante Rundenzeiten zu fahren.

Im Sektorenvergleich hat er im Prinzip im ersten Sektor alles verloren, im zweiten, dritten und vierten Abschnitt war er allerdings wettbewerbsfähig, obwohl es selbst da seinem Gefühl nach zu schwierig war zu fahren. Für uns heißt das, dass wir auf das Geometrie-Setup vom ersten Freien Training zurückbauen müssen.

Fotos: © IntactGP

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