3.000 Besucher informierten sich über Müllentsorgung und Energieproduktion

3. Mai 2017 von Christine Hassler - Keine Kommentare

Beim Tag der offenen Tür beim Müllheizkraftwerk Ulm-Donautal informierten sich mehr als 3.000 Besucher über Müllentsorgung und Energieproduktion. Bei bestem Wetter nutzten die Besucher aus Ulm, Memmingen, dem Alb-Donau-Kreis und dem Ulmer Umland den Tag der offenen Tür beim MHKW Ulm-Donautal, den der Zweckverband Thermische Abfallverwertung Donautal (TAD) am 30. April aus besonderem Anlass veranstaltet hatte: Seit 20 Jahren ist das MHKW im Industriegebiet Donautal nun in Betrieb.

Nicht nur im Festzelt war der Andrang durchgehend groß. Die Besucher, darunter viele Familien mit Kindern, nutzten die Gelegenheit zu einem ausführlichen Rundgang durch die Anlage, deren Miteigentümer auch die Stadt Memmingen ist. An allen Stationen, in der Entladehalle, der großen Krankanzel beim Müllbunker, an den Verbrennungslinien oder der Turbine zur Stromerzeugung gab es sehr regen Betrieb.

Tag der offenen Tür beim Müllheizkraftwerk Ulm-Donautal, 30.04.2017

Mitarbeiter der Betriebsmannschaft der Fernwärme Ulm GmbH (FUG) erklärten im Gebäude an den einzelnen Stationen die Arbeitsweise des MHKW, von der Müllanlieferung, der Nutzung der Verbrennungswärme für die Strom- und Fernwärmeproduktion bis zur Reststoffentsorgung. Auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Zweckverbands TAD waren dabei im Einsatz.

Landrat Heiner Scheffold, der derzeitige TAD-Verbandsvorsitzende, zeigte sich sehr zufrieden über den Besucherandrang, als er gegen Mittag die Gäste im Festzelt auf dem MHKW-Gelände begrüßte. „Diese Anlage läuft reibungslos und sorgt heute nicht mehr für großen Diskussionsstoff. Umso mehr freuen wir uns, wenn die Bürger dieses Angebot so gut annehmen und sich darüber informieren, was hier aus ihrem Hausmüll gemacht wird, nämlich Strom und Fernwärme für Haushalte und Betriebe.“

Tag der offenen Tür beim Müllheizkraftwerk Ulm-Donautal, 30.04.2017

Ebenfalls gut besucht war die Regionale Energieagentur Ulm, die mit einem Beratungsstand vor Ort vertreten war. Bei den Kindern hingegen kamen vor allem die Rundfahrten auf den Müllfahrzeugen gut an, denn an der Einstiegsstelle gab es regelmäßig Warteschlangen.

Für das leibliche Wohl sorgten die Landfrauen des Kreislandfrauenverbands Ulm, unterstützt durch die FUG-Betriebsmannschaft, während der Musikverein Ermingen musikalische Unterhaltung bot.

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