Open-Air-Kino mit Matratzenlandschaften, Kerzen, Kissen und – einem Pool-Kabrio

12. Juli 2017 von Christine Hassler - Keine Kommentare

In „Memmingens guter Stube“ richteten sich wieder hunderte von Zuschauern zum Open-Air-Kino im Rahmen der Memminger Meile häuslich ein: Zu „Ich bin dann mal weg“ nach dem Bestseller von Hape Kerkeling machten es sich die Memminger Bürger_innen mit vielerlei mitgebrachten Sitzmöglichkeiten gemütlich und ließen sich von ein paar Regentropfen auch nicht abschrecken.

Pool-Auto als schönste Sitzecke prämiert – Preise gesponsert von der Lechwerke AG

Die Filmfans ließen sich von ein paar Regentropfen nicht abhalten – der Memminger Marktplatz war wieder gefüllt bis auf den letzten Platz, als es hieß „Film ab“ für den Streifen „Ich bin dann mal weg“ nach dem Bestseller von Hape Kerkeling.

Open-Air-Kino, Memmingen, 11.07.2017

Traditionell bringt das Publikum zum Open-Air-Kino des städtischen Kulturfestivals „Memminger Meile“ die eigenen Sitzgelegenheiten mit und die reichte von Klappstühlen über Liegelandschaften mit Matratzen, Sitzsäcken, Sofas und Sessel, eine festlich geschmückte Tafel mit spanischen Tapas und Liegestühlen bis hin zu einem mobilen Kabrio-Pool:

Adrian Hörnle, Sebastian Gogesch, Jonathan Haid, Rebecca Künle und Stefan Mayer hatten einen Renault Espace der 80er Jahre mit viel Mühe und Fantasie in ein pinkfarbenes Kabrio mit Pool umgebaut und auf dem Marktplatz geparkt.

Open-Air-Kino, Memmingen, 11.07.2017

Ein paar Grade wärmer wäre sicher angenehmer gewesen für die Gruppe von Freunden, die es sich in Badehose und mit Cocktail in der Hand in ihrem mobilen Pool gemütlich machten, doch der Spaß allein war es Wert und Handtücher und Kleidung in Reichweite.

Der Preis für die schönste Sitzecke ging auch prompt an die fünfköpfige Gruppe mit ihrem pinkfarbenen Pool-Kabrio, wie Kulturamtsleiter Dr. Hans-Wolfgang Bayer den Beschluss der Jury auch gleich verkündete.

Vorab hatte die Jury bestehend aus Stadtrat Christoph Baur, Eckart Wruck, Leiter Kommunikation und Marketing der Lechwerke AG, Kulturamtsleiter Dr. Hans-Wolfgang Bayer und Kulturamtsmitarbeiterin Julia Mayer die preisverdächtigen Sitzecken unter die Lupe genommen.

Open-Air-Kino, Memmingen, 11.07.2017

Sebastian Gogesch, Adrian Hörnle, Jonathan Haid aus Kirchdorf mit Rebecca Künle aus Memmingen und Stefan Mayer aus Heimertingen freuten sich über Gutscheine für eine Berg- und Talfahrt (oder Ski-Tageskarte) an Fellhorn/Kanzelwand, Nebelhorn, Ifen oder Walmendingerhorn, gesponsert von der Lechwerke AG.

Mit Meile-Sekt stießen die fünf auf ihren Gewinn an und dankten Rainer Künle, Inhaber der gleichnamigen Autoverwertung, für die Unterstützung bei der Umsetzung ihrer Idee, aus einem alten Renault Espace einen rollenden Swimming-Pool zu machen.

Einen Preis für die kleinste Sitzgelegenheit gab es leider nicht, denn den hätte sicher ich gewonnen. Eigentlich hatte ich gar nicht geplant, bis zum Schluss zu bleiben. Doch dann wurde ich von der homorvollen, dennoch tiefen Geschichte des deutschen Autors, Moderator, Schauspieler, Komiker und Sänger Hans-Peter Wilhelm („Hape“) Kerkeling, der auf dem knapp 800 Kilometer langen Pilgermarsch auf dem Jakobsweg nach Santiago de Compostela erst zu sich selbst und dann zu Gott findet, in unwiderstehlichen Bann gezogen.
So ließ ich mich am Eingang zu „Mimo“ auf der 8,5 x 19 Zentimeter kleinen Hülle meines Knirps-Regenschirmes auf dem noch warmen Pflaster nieder und genoss den sympatischen, inspirierenden Film in gemütlicher Gesellschaft in Memmingens guter Stube.

Open-Air-Kino, Memmingen, 11.07.2017

Fotos:

Bilder 1 und 4: Die gemütliche Stube des Memminger Marktplatzes war wieder bis auf den letzten Platz gefüllt beim Meile-Open-Air-Kino der Film „Ich bin dann mal weg“.
Bild 2: Einen Renault Espace aus den 80er Jahren haben Adrian Hörnle (li.) und Sebastian Gogesch mit ihren Freunden in ein pinkfarbenes rollendes Schwimmbecken verwandelt.
Bild 3: Bei der Preisübergabe (v.li.): die Gewinner Adrian Hörnle, Sebastian Gogesch, Jonathan Haid, Rebecca Künle und Stefan Mayer mit den Jury-Mitgliedern Julia Mayer (Kulturamt), Eckart Wruck, Leiter Kommunikation und Marketing der Lechwerke AG, Dr. Hans-Wolfgang Bayer (Kulturamtsleiter) und Stadtrat Christoph Baur. Fotoquelle: Pressestelle Stadt Memmingen.

Fotos: alle außer Bild 3 aus eigener Quelle.

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