Stadt Memmingen sichert dem Verein ECDC Memmingen Unterstützung zu

29. Juli 2017 von Christine Hassler - Keine Kommentare

„Die Folgen für den ECDC Memmingen durch die verzögerte Lieferung der neuen Eislaufbande für die Eissporthalle nehmen wir sehr ernst“, sagt Oberbürgermeister Manfred Schilder und sichert dem Verein „im Rahmen der Möglichkeiten die Unterstützung seitens der Stadt“ zu. Der ECDC Memmingen habe als Bayernliga-Meister und mit dem Aufstieg in die Oberliga große Erfolge erzielt und verdiene gute Trainingsmöglichkeiten.

„Wir bedauern es deshalb sehr, dass der von der Stadt beauftragte finnische Bandenhersteller den ursprünglich vereinbarten Fertigstellungstermin nicht eingehalten hat“, betont Schilder. Auch die neu angesetzten Liefer- und Fertigstellungstermine seien mehrmals verschoben worden. Deshalb müsse der Beginn der Eiszeit um circa eine Woche verschoben werden.

Trotz aller Bemühungen der Stadt Memmingen und des betreuenden Architekturbüros, einen früheren Fertigstellungstermin zu erwirken, wurde seitens des Herstellers die Lieferung der Bandenteile in mehreren Abschnitten erst für Mitte bis Ende August verbindlich zugesagt.

Mit der Fertigstellung der neuen Eislaufbande sowie den damit zusammenhängenden Folgearbeiten sei nicht vor dem 10. September 2017 zu rechnen.

„Die Stadt behält sich vor, den vom Verein zu beziffernden Schaden gegenüber der finnischen Firma geltend zu machen“, stellt der Oberbürgermeister fest.

Bereits seit kurzer Zeit sollte die neue Bande in der Memminger Eissporthalle aufgebaut sein (siehe Bericht vom 27.07.). Nach mehreren Versäumnissen des regulären Liefertermins erreichte den ECDC vor zwei Tagen die Hiobsbotschaft: Die vollständige Nutzung der Eisfläche am Hühnerberg soll erst frühestens zum 11.9. möglich sein, wie dem Verein mitgeteilt wurde.

Die Folgen für die Maustädter Indians sind fatal und noch nicht gänzlich abzusehen. Aufgrund der unvorhersehbaren Lieferschwierigkeiten der finnischen Spezialfirma wird den Indians nun ein großer Teil der monatelangen Planung zunichtegemacht.

Die Verantwortlichen stehen nun vor einer gewaltigen Aufgabe, um sowohl die sportlichen als auch finanziellen Auswirkungen so gering wie möglich zu halten. Zurzeit versucht die Vereinsführung fieberhaft Eiszeiten in fremden Stadien zu erwerben, um den Trainingsbetrieb für sämtliche Teams zu sichern.

Da dies mit enormen Kosten verbunden ist, sind die Indians auf Unterstützung angewiesen, um nicht unverschuldet vor einem finanziellen Fiasko zu stehen.

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