Welcher Pilz darf in die Pfanne?

29. August 2017 von Christine Hassler - 1 Kommentar

Vom 30. September bis zum 1. Oktober bietet der Naturheilverein Memmingen einen Kurs zur Pilzbestimmung an. Der Kurs gibt eine Einführung in die wichtigsten Speisepilze und ihre giftigen Doppelgänger. Ferner gibt das Seminar Einblick in das Ordnungssystem der Pilze, erklärt die verschiedenen Typen von Fruchtschichten, behandelt die Ökologie und zeigt die wichtigsten Merkmale bei der Bestimmung von Pilzen auf.

Die Pilzsaison 2017 hat begonnen. In den Wäldern kann man seit einiger Zeit beobachten, wie die Pilze aus dem Boden sprießen. Die Witterung im August mit gelegentlichen Regenfällen hat dafür gesorgt, dass die Bodenfeuchtigkeit das Pilzwachstum begünstigt. Neben Maronen, Pfifferlingen und Steinpilzen haben auch andere, weniger bekannte Speisepilze Saison. Derzeit findet man Pilzarten wie: Flockenstielige Hexenröhrlinge, Frauentäublinge und Mohrenkopfmilchlinge in unseren Wäldern und kann damit den Speiseplan bereichern.

Beim Sammeln der Pilze sollte man immer darauf achten, dass sie in einem guten und frischen Allgemeinzustand sind. Etliche Pilzvergiftungen werden von verdorbenen Pilzen und nicht von Giftpilzen hervorgerufen. Außerdem ist das grundlegende Gebot des Pilzesammelns: Es dürfen nur die Pilze in die Pfanne, die man absolut sicher kennt. Entscheidend ist die genaue Kenntnis der Fruchtkörper, deren Größe, Farbe, Geruch, der Lebensraum der Pilze und vieles mehr, um die Art sicher bestimmen zu können.

Den Kurs des Naturheilvereins leitet Katharina Krieglsteiner. Sie ist Umweltingenieurin (M. Eng.) und Pilzsachverständige der Deutschen Gesellschaft für Mykologie. Krieglsteiner stammt ursprünglich aus Babenhausen und betreibt mit ihrem Mann die Pilzschule Schwäbischer Wald in der Nähe von Schwäbisch Gmünd.

Die Idee, einen Pilzkurs für Anfänger in Memmingen durchzuführen, entstand durch den Kontakt zu einer pilzinteressierten Memmingerin, die den Mangel an Pilzkennern in der Region beklagte. Die Kursinhalte werden bei dem Wochenendseminar sowohl durch Vortragsanteile als auch durch Exkursionen vermittelt. Dies führt zum Kennenlernen von häufigen Pilz-Arten der Region mit Merkmalen und Speisewert. Dadurch können die herbstlichen Waldspaziergänge eine Wohltat für die Seele und den Gaumen werden.

Das Seminar kostet 120 Euro, findet in Memmingen-Steinheim in der Krone statt und beinhaltet zwei Vortragsteile und zwei Exkursionen.

Anmeldung unter katharina.krieglsteiner@outlook.de.

Fotoquelle: Naturheilverein Memmingen.

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