Das Landestheater Schwaben meldet sich aus der Sommerpause zurück

1. September 2017 von Christine Hassler - Keine Kommentare

Das Landestheater Schwaben startet am 23. September 2017 mit dem THEATERFEST„HALTET EUCH FEST!“, gefolgt von einem großen Premierenwochenende am 5. und 6. Oktober mit Richard Beans irrwitziger Politikfarce WUNDER BARES EUROPA, am 6. Oktober im Großen Haus und der zauberhaften Liebeskomödie EINE SOMMERNACHT, am 5. Oktober in Breckel’s Brasserie.

Gestern begrüßte Intendantin Dr. Kathrin Mädler zusammen mit der zweiten Bürgermeisterin Margareta Böckh die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen des Landestheaters Schwaben zur neuen Spielzeit.

In ihrer Begrüßungsrede zur Spielzeit 2017/18 drückte die Intandantin ihre Freude über die neue Spielzeit aus, wie auch über die Möglichkeit, den Prozess des intensiven Zusammenwachsens fortsetzen zu können, den sie in der vergangenen Spielzeit schon als sehr gelungen empfunden habe.

Neue Gesichter im LTS-Team

Auch ein paar neue Gesichter im Team begrüßte Dr. Kathrin Mädler: Die Gewandmeisterin Eva Craig, die Christin Kriener während ihrer Elternzeit vertritt, neben dem neuen Regieassistenten Finn Bühr, der aus Tübingen ans LTS kommt und das neue Ensemblemitglied Tobias Loth, der von der Akademie aus Ludwigsburg nun nach Memmingen kommt und in SOMMERNACHT und als Graf Wetter vom Strahl seinen Einstand geben wird. Großartig ist für die Intendantin auch, dass ab dieser Spielzeit einen Platz für ein Freiwilliges Soziales Jahr Kultur am LTS geben wird, den Hanna Ruppert ausfüllen wird.

Naemi Frischknecht habe inzwischen einen tollen Sprung nach Basel gemacht und ebenfalls neu dazugestoßen ist Frau Barhoum, die in Zukunft neben Emil Schüller abends das Vorderhaus betreuen und auch als zusätzliche Kraft an der Theaterkasse zu finden sein wird.

Kurzer Rückblick auf die vergangene Spielzeit

„Wir können, glaube ich, alle sehr glücklich und auch ein bisschen stolz auf dies vergangene Jahr zurückschauen. Wir haben ganz schön was gemeinsam geschafft in dieser ersten Spielzeit, die ja eine unheimliche Herausforderung und wie jeder Wechsel auch ein Risiko, in jedem Fall aber sehr aufregend war: Wir haben uns in weitgehend neuen Arbeitskonstellationen zusammen gefunden, wir haben 17 Produktionen herausgebracht und einen Haufen besondere Veranstaltungen dazu.

Wir waren in den Zahlen sehr erfolgreich – was Gastspieltätigkeit, was Auslastung und Besucherzahlen angeht – aber vor allem: wir haben künstlerisch eine sehr glückliche Spielzeit gehabt und es ist uns gelungen, vielfach Kontakt mit unserem Publikum zu finden und einen Prozess der Annäherung und des gegenseitigen Kennenlernens zu beginnen“, so Intendantin Dr. Kathrin Mädler.

Wachsender Austausch mit dem Publikum

Als sehr positiv wertete die Intendantin den Zuwachs an Austausch mit dem Publikum bei Publikumsgesprächen und den Sonderveranstaltungen, der dem Theater große Offenheit entgegengebracht habe, und auch durchaus manchmal kontrovers war. „Aber das ist ja das Theater, das wir machen wollen – ein Theater, das den Austausch sucht, aber auch herausfordert. Das politisch ist und zwar in einem Sinne, den das schönste Lob, dass ich in der Spielzeit ein paar Mal zu hören bekam, ausdrückt: `Es wird was bei Euch verhandelt, was im Moment dringlich ist.´“

Dankbar sehe sie auf die vergangene Spielzeit zurück und empfinde es als großes Glück, „hier mit so vielen Menschen zusammen arbeiten zu dürfen, die so für das Theater brennen. Denen es in der Theaterarbeit um etwas geht, die sich auseinandersetzen wollen. Die nie sagen „das geht nicht“, es sich nie einfach machen, sondern immer nach tollen Lösungen suchen. Die Verantwortung übernehmen für das, was sie tun, und immer nach höchster künstlerischer Qualität ihrer Arbeit streben. Das geht hier durch alle Abteilungen und das ist wirklich etwas sehr Besonderes an diesem Haus.“

Sie freue sich daher sehr auf die kommende Spielzeit, „auch wenn wir natürlich wieder viel vorhaben. Also: HALTET EUCH FEST!“

Das Motto der neuen Spielzeit ist entsprechend: HALTET EUCH FEST!

Zum Motto erklärt Dr. Kathrin Mädler: „Wir machen natürlich weiterhin offensives Theater mit Wumms und Energie, mit Spielfreude und mit all der Leidenschaft, die ich eben meinte. Wir, die wir uns diesen Spielplan ausgedacht haben, lieben natürlich wieder jedes dieser Stücke mit allem Herzblut, wir sind von all den Regieteams überzeugt, die kommen (viele davon kennt Ihr bereits) und freuen uns auf alle Positionen.“

Zudem reagiere dieses Motto natürlich wieder auf die Entwicklungen unserer Zeit. Und diese Zeit sei ja nun wirklich gerade sehr unheimlich: „Es ist eine Zeit, die polarisiert und spaltet, die unglaublich einfache aber extreme Antworten produziert und anbietet, die auf zunehmende Konflikte und Kompliziertheiten wieder mit Hass und Härte antwortet – und das ist salonfähig geworden.“

Man müsse im Moment nur 5 Minuten die Nachrichten anschalten und man sehe einen geifernden Trump, einen aggressiven Erdogan, europäische Länder, die den Rechtsstaat aufkündigen, Konzentrationslager für Flüchtlinge und daneben im Zuge der Bundestagswahlen auch in direkter Nähe die Wahlansagen von extremistischen Parteien, die die Straßen säumen.

„Vorgestern haben wir an unserem Bühneneingang einen Aufkleber mit einem KEHRT ZURÜCK IN EURE HEIMAT (auch auf Arabisch!) des „patriotischen Bürgernetzwerks“ „einprozent“ abgeknibbelt – die NPD Plakate sind ja leider ähnlich mit WIR SCHIEBEN AB oder WIR RÄUMEN AUF – und Jens hat gesagt: Ist das eine Kampfansage an uns?“ erzählte Dr. Kathrin Mädler, die Jens darauf geantwortet habe: „Ich weiß es nicht, aber wir müssen diesen Handschuh aufnehmen, wenn auch natürlich gerade nicht mit solch hässlichen harten Worten, sondern mit unseren Mitteln.“

„Denn wir können ja im Theater komplex bleiben und uns und den Zuschauern zumuten, auch Fremdes, Beängstigendes auszuhalten und zumindest in Ruhe anzuschauen. Ja, es wird alles immer komplizierter und unsicherer und man wüsste gerne so genau wie KÄTHCHEN, wo man hinlaufen muss. Aber so ist, glaube ich, das Leben und die Welt nicht. Und vielleicht ist das ja auch gar nicht so schlimm.

Das mag naiv sein und sehr groß gedacht“, so die Intendantin weiter, „aber ich finde, dass wir im Theater dafür zuständig sind, das Leise, das Schwache, das Komplizierte zu bewahren; zuständig, eine Wachheit dafür einzufordern und immer wieder dafür zu arbeiten, das Trennende eben nicht zu betonen, sondern zu überwinden. Theater als Empathie-Übung – das war so ein Stichwort für KRIEG in der letzten Spielzeit. Und das bleibt zentral.

Das heißt aber natürlich auch, dass wir uns genau mit den schwierigen Themen auseinandersetzen, die gerade so viele Ängste erzeugen. Denn natürlich müssen wir alle immer wieder nachdenken, an welche Werte wir noch glauben, welche Systeme wie funktionieren können – Familie, Europa, digitalisierte Welt, Globalisierung sind so die Themen der Stücke – und all das auch sehr kritisch hinterfragen.“

Die inhaltliche Ebene dieses „HALTET EUCH FEST!“stütze sich auch darauf, „dass Theater ganz konkret ein Ort ist, der uns Empathie lehrt, indem wir dort mit anderen Menschen zusammen kommen, mit ihnen reden, lachen, streiten, etwas erleben, nachdenken.

Theater soll ein offener und lebendiger Ort für diese Stadt sein – „und da schließt sich der Kreis, dass unsere Sonderveranstaltungen, die genau das ermöglichen, so schön geworden sind und so begeistert angenommen wurden.“

Denn offenbar bestehe ein starkes Bedürfnis nach einem solchen Ort des Zusammenkommens, die in der Stadtgesellschaft immer weniger würden. „Und es war wunderbar zu sehen, wie bei der HEIMAT DER TRÄUME, dem ganzen BÜRGERBÜHNENWOCHENDE, den Late-Nights, der NEUEN WELT, und über Umweg bei den VEREINIGTEN VERGANGENHEITEN Menschen das Theater bevölkert haben und es als einen Ort für sich entdecken konnten, der ihnen etwas Besonderes eröffnet. Ich weiß, dass gerade diese Sonderveranstaltungen immer viel Aufwand erfordern und sich manchmal wie eine große zusätzliche Belastung für ein doch recht kleines Team anfühlen.“

Viele dieser Veranstaltungen haben sie erfunden, ehe die Spielzeit überhaupt los ging auch nicht immer in präzisester Abschätzung der Dimension. „Ich erinnere mich, dass Anne und ich in Münster am Telefon die Lange Nacht der Kultur mit Axel Lapp erfunden und vorgeplant haben. Ich bin aber der festen Überzeugung, dass sich dieser Aufwand mehr als lohnt und der Begriff „Sonder“veranstaltungen eigentlich auch ein falscher ist: Denn in diesen Zeiten, in denen wenig miteinander geredet wird, sondern sich die Leute viel anschreien, ist es ganz zentrale Kernaufgabe des Theaters, Räume zu schaffen, in denen sich Menschen begegnen können.“

„In diesem Sinne: Glück auf für die neue Spielzeit!“, so die Intendantin Dr. Kathrin Mädler.

★    SAISONERÖFFNUNG

Das Landestheater Schwaben startet am 23. September 2017 mit dem THEATERFEST„HALTET EUCH FEST!“, gefolgt von einem großen Premierenwochenende am 5. und 6. Oktober mit Richard Beans irrwitziger Politikfarce WUNDER BARES EUROPA, am 6. Oktober im Großen Haus und der zauberhaften Liebeskomödie EINE SOMMERNACHT, am 5. Oktober in Breckel’s Brasserie.

★ SPIELZEITPAUSE vom 17. Juli bis 30. August – Die Theaterkasse ist vom 21. Juli bis 5. September geschlossen.

Die KOMMENDEN PREMIEREN

5. Oktober: Greig & McIntyre: EINE SOMMERNACHT (I: Greta Lindermuth, B + K: Seraina Keller)

6. Oktober: Bean: WUNDER BARES EUROPA DSE (I: Oliver D. Endreß, B & K: Ulrich Leitner)

13. Oktober: Kleist: DAS KÄTHCHEN VON HEILBRONN ODER DIE FEUERPROBE (I: Kathrin Mädler, B & K: Ulrich Leitner)

14. Oktober: Fritz: 4MIN 12SEK DSE (I: Peter Kesten, B & K: Britta Lammers).

★ Die neue Spielzeit 2017/2018

In der zweiten Spielzeit 2017/2018 der Intendanz Kathrin Mädlers erwarten das Publikum 14 Premieren, darunter zwei Uraufführungen und zwei Deutschsprachige Erstaufführung – dabei sind neben zeitgenössischen Autoren und eigenen Entwicklungen auch klassische Stoffe und große sinnliche Geschichten.

Hier im Detail:

★   AKTUELLE STÜCKE – UR- UND ERSTAUFFÜHRUNGEN:

WUNDER BARES EUROPA – britische Erfolgskomödie: Kultautor Richard Bean führt mit britischem Humor und verrückten Figuren den europäischen Politzirkus. (Inszenierung: Oliver D. Endreß).

4MIN 12SEK – brisantes Kammerspiel: Eine Familie in den unkontrollierbaren Sog der sozialen Netzwerke. (Inszenierung: Peter Kesten).

NEBEL IM AUGUST – Theaterstück: Eigens für das Landestheater Schwaben hat der renommierte Dramatiker John von Düffel ein Theaterstück basierend auf Robert Domes’ berührendem gleichnamigen Roman geschrieben. (Inszenierung: Kathrin Mädler).

ALL DAS SCHÖNE – eine ebenso melancholisch-berührende wie humorvolle Meditation über all das, was das Leben lebenswert macht. (Inszenierung: Tuğsal Moğul).

DIE DEUTSCHE AYŞE – Das Rechercheprojekt über Einwanderinnen der ersten Generation aus der Türkei wird aufgrund der großen Nachfrage wieder aufgenommen.

★   KLASSIKER FÜR HEUTE:

DAS KÄTHCHEN VON HEILBRONN ODER DIE FEUERPROBE – Heinrich von Kleists Frauenfigur fasziniert gerade in unruhigen Zeiten durch die Klarheit ihrer Entscheidung (Inszenierung: Kathrin Mädler).

DIE VERWANDLUNG – Basierend auf Kafkas berühmter Erzählung DIE VERWANDLUNG: Konfrontation einer Familie mit der radikalen Entfremdung. (Inszenierung: Pia Richter).

HELENA – Neue Übersetzung von Peter Handke des großen antiken Dichters Euripides: Die Geschichte der schönsten Frau der Welt wird auf verblüffende Weise neu erzählt. (Inszenierung: Robert Teufel).

★   BESTE UNTERHALTUNG:

SHOCKHEADED PETER – Der Struwwelpeter mal ganz anders: Herrlich grotesk, schrill und schräg und mit mitreißender Musik, ein Klassiker schwarzer Pädagogik. (Inszenierung: Krystyn Tuschhoff).

EINE SOMMERNACHT – Liebeskomödie in Breckel’s Brasserie: Eine ebenso unmögliche wie charmante Liebesgeschichte – auch hier Musik inbegriffen. (Inszenierung: Greta Lindermuth).

EINE FAMILIE – eines der erfolgreichsten Gegenwartsstücke der letzten Jahre: Ein Familienmelodrama in der Tradition von Eugene O’Neill, Tschechow und besten amerikanischen Serien – bitterböse und zum Schreien komisch (Inszenierung: Peter Kesten).

★   JUNGES THEATER:

KRIEG. STELL DIR VOR, ER WÄRE HIER – Das Jugendstück KRIEG. STELL DIR VOR ER WÄRE HIER und die Kindergartenproduktion

HEUTE HIER, MORGEN DORT – erfuhren ein überwältigendes Interesse im gesamten Spielgebiet, deshalb werden diese beiden Produktionen auch in der kommenden Spielzeit weiter angeboten.

SCHLAFEN FISCHE? – Monolog aus kindlicher Perspektive über den Tod eines geliebten Menschen. (Inszenierung: Thomas Ladwig)

HAYDI! HEIMAT! – Ein Kinderstück über die Suche nach der Heimat in einer von Veränderung geprägten Zeit. (Inszenierung: Anne Verena Freybott).

DAS KLEINE GESPENST – wird als zauberhaft poetisches Weihnachtsmärchen für Kinder und die ganze Familie zu sehen sein. (Inszenierung: Alice Asper).

★    KOOPERATIONEN & EXTRAS:

Zusammenarbeit mit der MEWO-Kunsthalle

Die Zusammenarbeit mit der MEWO-Kunsthalle wird aufgrund des großen Erfolgs in der ersten Spielzeit fortgeführt – und der Publikumsliebling NIPPLEJESUS auch in der kommenden Spielzeit in der MEWO-Kunsthalle zu sehen sein.

DIE VEREINIGTEN VERGANGENHEITEN

Das von dem Fonds DOPPELPASS der Bundeskulturstiftung geförderte Projekt DIE VEREINIGTEN VERGANGENHEITEN in Kooperation mit dem Performancekollektiv geheimagentur geht in sein zweites Jahr. Nachdem die geheimagentur Erinnerungen und Artefakte der Vergangenheit im Spielgebiet zusammengetragen und sie im Energiebüro in der ehemaligen Mohren-Apotheke am Memmingen Marktplatz zusammengetragen hat, baut sie in der kommenden Spielzeit am Zukunftskraftwerk. Die gesammelten Visionen und Utopien werden in einer Produktion im Studio des Landestheaters am Ende der Spielzeit präsentiert.

LEAN IN, LATE NIGHT-REIHE und die BÜRGERBÜHNE SCHWABEN

Weiterhin eine zentrale Rolle im Konzept des Landestheaters spielt der Dialog mit dem Publikum und die Öffnung, um möglichst viele Zuschauerinnen und Zuschauer aller Altersgruppen zur Teilnahme anzuregen. So werden dank des schönen Zuspruchs der Frauensalon LEAN IN im Intendanzbüro, die spontan-schräge, improvisierte LATE NIGHT-REIHE, sowie die BÜRGERBÜHNE SCHWABEN mit zahlreichen Spielclubs und Workshop-Angeboten für jedes Interesse auch in der Spielzeit 2017/18 weitergeführt.

SILVESTER

Die Silvester-Vorstellung wird die grandiose Junk-Oper SHOCKHEADED PETER auf der Großen Bühne sein, gefolgt von DINNER FOR ONE live RELOADED und tanzbarer Musik einer DJane gepaart mit Menü und Buffet.

Fotos:

Bild 1: Die neuen Mitarbeiter: (v. li.): Regieassistent Finn Bühr, Ensemblemitglied Tobias Loth, Hanna Ruppert (Freiwilliges Soziales Jahr Kultur) und Gewandmeisterin Eva Craig, die Christin Kriener während ihrer Elternzeit vertritt. Fotocredit: Claudia Herzog-Kaiser.

Bilder 2-3: entstanden bei der Spielzeitvorstellung der Spielzeit 2017/18 Ende April dieses Jahres. Fotos aus eigener Quelle.

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