2. Lautracher Salon „Mensch und Organisation Wo bleibt das Ich im digitalen Zeitalter?“

17. November 2017 von Christine Hassler - Keine Kommentare

Unter dem Titel „Mensch und Organisation – Wo bleibt das Ich im digitalen Zeitalter?“ findet am 21. November der 2. Lautracher Salon statt, der thematisch an den 1. Salon anknüpft. Die Digitalisierung aus Sicht der Führungsebene wird hier beleuchtet unter dem Aspekt `Mensch und Organisation´. Eine Anmeldung ist heute, 17. 11. noch heute möglich.

Im Juni dieses Jahres fand der 1. Lautracher Salon statt, der an die einstige Tradition des Schlosses Lautrach anknüpft, als das Schloss ein Ort reger Begegnung und des Austausches war. Entrepreneurs, Intellektuelle und Wissenschaftler – u.a. auch Albert Einstein – trafen sich ab 1920 regelmäßig im Schloss Lautrach, um sich über gesellschaftspolitische Entwicklungen auszutauschen und Fragen in Bezug darauf, wie wir in Zukunft leben wollen, zu erörtern.

Unter dem Titel „Mensch und Organisation – Wo bleibt das Ich im digitalen Zeitalter?“ knüpft nun der 2. Lautracher Salon an die Thematik der Digitalisierung aus Sicht der Führungsebene des 1. Salons an und wird diesmal Fragen erörtern unter dem Aspekt `Mensch und Organisation´.

„Mensch und Organisation – Wo bleibt das Ich im digitalen Zeitalter?“

Digitale Technologien werden immer intelligenter und autonomer. In vielen Bereichen sind sie uns Menschen bereits weit überlegen. Diese Entwicklung birgt viele Chancen für den Fortschritt. Aber sie bereitet auch Unbehagen. Wenn Roboter immer schlauer werden, Algorithmen schnellere Entscheidungen als Menschen treffen und Künstliche Intelligenz unsere Arbeitsleistung gar ersetzt – was bedeutet das für unser künftiges Leben?

Wie gehen Führungskräfte mit den Verunsicherungen ihrer Mitarbeiter um, die anstehende Veränderungen umsetzen sollen bei gleichzeitigem Wissen, dass ihr Arbeitsumfeld immer stärker durch Volatilität geprägt ist?

Inwieweit sind Arbeitsplatz und Existenzgrundlage von Menschen durch die Automatisierung bedroht? Was steht auf dem Spiel und wohin wendet man sich in Zeiten epochaler Veränderungen mit den Ängsten? Ist der Umgang damit Privatsache?

Oder liegt es in der Verantwortung von Führungskräften, Halt und Unterstützung zu bieten?

Programm:

18.30 Uhr Referenten-Gespräch über Visionen und Wirklichkeiten mit Überleitung zu einem Open-Talk mit Referenten und Teilnehmern. Moderation: Dr. Oliver Ernst (Trainer und Berater) und Christina Kral-Voigt (M. A., Kundenberatung und Salesmanagement Schloss Lautrach).

Ab ca. 20.00 Uhr gemeinsamer Ausklang bei Fingerfood und Getränken.

Die Referenten:

Peter M. Bickel, Future Business Architect

In seiner 15-jährigen Tätigkeit als CIO & Performance Manager eines internationalen  Energiekonzerns prägte und gestaltete er maßgeblich die Performance des Unternehmens und seiner Mitarbeiter. Als Partner einer der Top-Ten Unternehmensberatungen für Digitalisierung & Digitale Transformation setzte er ebenso wie als Keynotespeaker die entscheidenden Impulse, damit »Digital« seine Kraft entfaltet.

Mit Zero-G Thinking hat er ein eigenes Denkmodell entworfen. Zero-G steht für den Mut zur verbotenen Frage und bedeutet weit mehr als einfach gegen den Strom zu schwimmen. Die eine richtige Frage stellen, damit neue Türen aufgehen und scheinbare Gesetzmäßigkeiten, denen sich Unternehmen und Menschen oft widerstandslos unterwerfen, außer Kraft setzen, ist sein Thema.

Prof. Ludger Pfanz, Leiter des Expanded 3 Digital Cinema Laboratory an der HfG Karlsruhe

Ludger Pfanz ist Produzent und Regisseur zahlreicher international ausgezeichneter Filme.

Seit 1997 lehrt er an der Hochschule für Gestaltung im ZKM Karlsruhe. Er ist Gründer und Leiter des »Expanded 3 Digital Cinema Laboratory«, dem weltweit einzigartigen Labor zur Erforschung von Contentfragen zu neuen digitalen Kunst- und Filmformaten und Gründer und Leiter des internationalen Festival BEYOND. Außerdem gründete er 2009 auch die »3D Allianz Karlsruhe« und ein internationales Forschungs-Konsortium u. A. mit Beijing, Singapore und Sidney. Schließlich gründete er das Programm »Future Design-Artistic Visions for Europe and BEYOND«, ein internationales Projekt in dem in einem Dreiklang aus Kunst, Technologie und Wissenschaft Zukunftsprognosen und ihre Implikationen für die Kunst, die Gesellschaft und die akademische Ausbildung erörtert werden.

Andrea Pfundmeier, Gründerin und CEO der Secomba GmbH | Boxcryptor

Andrea Pfundmeier studierte Rechts- und Wirtschaftswissenschaften an der Universität Augsburg. 2011 hat sie gemeinsam mit Robert Freudenreich die Secomba GmbH gegründet, welche das Produkt Boxcryptor auf den Markt gebracht hat. Boxcryptor ist eine mehrfach ausgezeichnete Verschlüsselungslösung für die Cloud (z.B. zum Verschlüsseln von Dateien bei Anbietern wie Dropbox, Google Drive etc.). Die Software wird von Kunden in über 190 Ländern weltweit genutzt – sowohl von Privatpersonen als auch von Unternehmenskunden.

Seit 2014 ist Andrea Pfundmeier ehrenamtliches Mitglied im Beirat »Junge Digitale Wirtschaft« und berät in diesem Gremium das Wirtschaftsministerium. 2014 wurde sie mit dem Deutschen Gründerpreis ausgezeichnet.

Anmeldung

Wegen begrenzter Sitzkapazität wird um Ihre Rückmeldung bis zum 17.11.2017 gebeten bei Christina Kral-Voigt, Tel. 08394 910 415, c.kral-voigt@schloss-lautrach.de. Der Eintritt ist frei.

Weitere Infos auf www.schloss-lautrach.de.

Fotos:
Bild 1 entstand beim Salon im Juni dieses Jahres. Foto aus eigener Quelle.
Bild 2: Flyer zur Veranstaltung, BIldquelle Schloss Lautrach.

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