Letztes FCM-Heimspiel 2017 und letzter Einsatz für Bernd Kunze als Trainer

24. November 2017 von Christine Hassler - Keine Kommentare

Im letzten Regionalliga-Heimspiel des Kalenderjahres 2017 bekommt der FC Memmingen noch einen richtig großen Brocken vorgesetzt: Am Samstag geht es um 14 Uhr in der Arena gegen den FC Ingolstadt 04 II, den hartnäckigsten Verfolger des Tabellenführers TSV 1860 München. Was auf dem vorweihnachtlichen Wunschzettel der FCM-Fans steht, ist klar: Endlich wieder einen Heimsieg bejubeln zu dürfen. Gegen ein Spitzenteam wie Ingolstadt ist das jedoch keine leichte Aufgabe.

Memmingen (ass).

Die Ausgangssituation

Am vorletzten Tabellenplatz des FC Memmingen hat sich mit der Nullnummer im Kellerduell in Seligenporten nichts geändert. Gegen Ingolstadt II und zum Abschluss kommender Woche beim VfR Garching gilt es den Rückstand auf die Relegationsplätze beziehungsweise die gesicherte Zone nicht weiter anwachsen zu lassen.

Die Gäste haben fünf Punkte Rückstand auf die Löwen und können diesen im Meisterschaftskampf durchaus noch gefährlich werden, denn im direkten Vergleich holte Ingolstadt II im Grünwalder Stadion ein 0:0 Unentschieden. Die jetzige Konstellation hatten viele zu Saisonbeginn noch gar nicht auf der Rechnung.

Für Bernd Kunze ist es der letzte Einsatz als Trainer in einem Heimspiel, da – wie berichtet – ab 1. Januar Stephan Baierl übernimmt.

Die gegnerische Mannschaft

Eine Reihe der elf übernommenen Juniorenspieler hat beim FC Ingolstadt II den Sprung in den Regionalliga-Kader geschafft. Externe Neuzugänge waren im Sommer Paul Grauschopf, Kerem Bülbül (Hansa Rostock) und Jonatan Kotzke (Watzenborn).

Trainer Stefan Leitl hatte den Klassenerhalt und das Heranführen junger Spieler an den Profikader als Ziel ausgegeben. Mittlerweile ist Leitl selbst aufgerückt und seit der Entlassung vom Maik Walpurigis als Chefcoach für die Zweitliga-Truppe verantwortlich. Den Job bei der U23-Mannschaft übernahm Leitls bisheriger Assistent Demir Ersin, der die junge Truppe weiter gefestigt hat. Unter seiner Regie sprangen sechs Siege, ein Unentschieden und eine Niederlage im Spitzenspiel gegen den FC Bayern München II heraus.

Zuletzt wurde die SpVgg Oberfranken Bayreuth regelrecht abgefieselt und mit 6:0 das halbe Dutzend an Toren vollgemacht. Wie überhaupt die junge Ingolstädter Mannschaft mit 47 Toren den zweitbesten Angriff der Regionalliga stellt. Aber auch die Abwehr lässt mit nur 24 Gegentreffer nicht viel anbrennen – dies ist ebenfalls der zweitbeste Wert.

Das Hinspiel

Zu Saisonbeginn feierten die Ingolstädter Bundesliga-Reservisten nach zwei Auftaktniederlagen mit 2:1 gegen den FCM ihren ersten Sieg in der Runde. Tim Buchmann hatte damals für die frühe, aber leider nur vorübergehende Führung aus Memminger Sicht gesorgt.

Das FCM-Personal

Mit David Anzenhofer muss der nächste Gelb-Sünder nach der fünften Verwarnung pausieren. René Schröder dürfte damit den Platz in der Innenverteidigung neben Sebastian Schmeiser einnehmen. Auf dem Posten des verletzten Daniel Zweckbronner erhielt Außenverteidiger Philipp Boyer zuletzt gute Noten und schaffte es in die Elf der Woche des Internetportals FUPA.

Das voraussichtliche Aufgebot des FC Memmingen:

Tor: Martin Gruber – Abwehr: Philipp Boyer, Sebastian Schmeiser, Renè Schröder, Fabian Lutz – Mittelfeld: Fabian Krogler, Stefan Heger, Lukas Rietzler, Furkan Kircicek – Angriff: Muriz Salemovic, Amar Cekic.

Auswechselspieler: Pascal Maier, Tim Buchmann, Jannik Rochelt, Jamey Hayse, Jonas Gebauer/Fabio Zeche (Tor).

Schiedsrichter: Benedikt Öllinger (SV Riedlhütte); Assistenten: Christian Keck (FC Grünbach), Benny Wook (TSV St. Wolfgang).

Foto:
Tim Buchmann (Mitte) freut sich mit seinen Teamkollegen über ein Tor des FCM. Über einen Torerfolg wie beim Hinspiel würden sich die Fans sicher freuen.
Archivbild aus eigener Quelle.

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