Festliches Weihnachtskonzert der Sing- und Musikschule Memmingen

16. Dezember 2017 von Christine Hassler - Keine Kommentare

Eingeleitet durch „s´Turmblech“ präsentierte die Sing- und Musikschule Memmingen mit dem Singschulchor, einem Blockflötenquartett, einem Celloensemble, den Streichern des collegium musicum memmingen, mehreren Duetten und schönen Soli ein festliches Weihnachtskonzert im schönen Kreuzherrnsaal.

Auf die Frage, ob sie aufgeregt ist, gestand Isabel Haslach vor ihrem Querflötensolo doch etwas aufgeregt zu sein, zwar spiele sie schon viele Jahre Querflöte, doch dieses Stück übe sie erst seit 2-3 Monaten. Soli seien immer etwas Besonderes, erzählte sie vor ihrem Auftritt im schönen Kreuzherrnsaal, der mit erwartungsvollen Freunden, Angehörigen und vielen weiteren Besuchern gefüllt war.

Recht gelassen sah hingegen Violinistin Nikoleta Palatsidou ihrem Auftritt beim diesjährigen Weihnachtskonzert der Sing- und Musikschule Memmingen unter der Leitung von Schulleiter Otfried Richter entgegen.

Sie spielt zwar seit 2-3 Jahren 1. Geige, ist aber erst seit September ins Orchester eingetreten, doch spielte sie mit mehreren 1. Geigen gemeinsam, begleitet von zahlreichen weiteren Streichern des collegium musicum memmingen.

Zum Teil hatten die Musikschülerinnen und -schüler bereits seit Jahresbeginn die Stücke geprobt, „das hängt von der Leistungsstufe ab“, erklärte mir die Violinistin.

Mit „Hört der Engel helle Lider“ und einem weiteren Stück leiteten die Bläser von „s´Turmblech“ das Konzert festlich ein und wurden gefolgt vom Singschulchor mit „Im Stall geboren das Jesuskind“, „O Heiland, reiß die Himmel auf, einem Christmas Lullaby und Adventi ének, einer weihnachtlichen Komposition eines ungarischen Komponisten.

„Die Schlittenfahrt“ von Mozart hatte sich das Blockflötenquartett ausgewählt und dann wa r es soweit für ein sehr schönes Querflötensolo von Isabel Haslach, die bei einer Sonate von Donizetti von Thomas Loos am Klavier begleitet wurde.

Dem Celloensemble hingegen hätte etwas mehr Praxis vorab nicht geschadet, aber nicht jeder Tag ist gleich und „Der Marsch der Priester“ aus der Zauberflöte und „Wie stark ist nicht Dein Zauberton“ sind auch sicher nicht die einfachsten Stücke.

Ein weiteres sehr schönes Solo spielte Simon Kohler auf einem zu Hochglanz aufpoliertem Horn, einem Instrument, das in seiner Form immer wieder fasziniert. „En Irlande“ hatte er sich für sein Solo ausgesucht.

Stimmungsvoll begleitet durch eine Harfe wurde Patricia Nagler bei ihrem zauberhaften Querflötensolo von „Der Schwan“ aus dem „Karneval der Tiere“ von Camille Saint-Saёns.
L`apres-midi von Yann Tiersen wurde anschließend von einem Duett auf dem Marimbaphone interpretiert, gefolgt von einem weiteren Querflötensolo, diesmal von einem männlichen Flötisten in der Person von Ivo Faller.

Ein weiteres Duett bildeten Jamilia Nestel an der Klarinette und Claudia Jung am Akkordeon mit „Angelique“ und einem wundervollen „Libertango“ von Astor Piazzolla.
Mit den Streichern des collegium musicum, darunter auch Nikoleta Palatsidou, schloss der Abend stimmungsvoll mit „Canzonetta die Natale“ (Swider) und einer Suite für Streichorchester von Charpentier.

Fotos:
aus eigener Quelle (Christine Hassler).

Ein kleines Album vom Konzert gibt es auf unserer Facebookseite.

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