Sich fit hüpfen und gleichzeitig dem guten Zweck dienen – Jump for Ghana

19. Dezember 2017 von Christine Hassler - Keine Kommentare

2.300 Euro kamen zusammen bei der Aktion „Jump for Ghana“. Rund 100 Teilnehmer trugen mit dieser von Kathrin Fleschhut & Isabell Lanki initiierten Aktion somit zu nachhaltigen Maßnahmen in der ärztlichen Versorgung in Ghana bei, welche sich die „German Rotary Volunteer Doctors“ mit ihrem Verein zur Aufgabe gemacht haben.

Die Idee für „Jump for Ghana“ entstand, als Kathrin Fleschhut über einen Vortrag hörte, der die Aktivitäten des „German Rotary Volunteer Doctors e.V.“ vorstellte.

Der gemeinnützige Verein German Rotary Volunteer Doctors e.V. hat es sich zur Aufgabe gemacht, ärztliche Hilfe in medizinisch unterversorgten Regionen zu leisten.

Der Verein arbeitet in verschiedenen Ländern Afrikas und Asiens mit Schwerpunkten in Ghana und Nepal.

Für Ärzte aller Fachrichtungen und medizinisches Hilfspersonal organisiert GRVD ehrenamtliche Arbeitseinsätze.

Der Verein übernimmt dabei die Reisekosten und die Prämien einer Berufsunfallversicherung für alle Volunteers sowie die Kosten einer Berufshaftpflichtversicherung für die Ärzte.

Die Kosten für Unterbringung und Verpflegung am Einsatzort tragen in aller Regel die Krankenhäuser.

Über die Akutversorgung der Kranken hinaus leistet GRVD Hilfe zur Selbsthilfe für die betreuten Kliniken und fördert die Nachhaltigkeit der medizinischen Versorgung in der Region.

Ärzte und sonstige Mitarbeiter der Krankenhäuser werden über neue Behandlungswege informiert und Kurse über neue Diagnosemöglichkeiten angeboten. In Einzelfällen übernimmt GRVD auch die Fortbildungskosten für medizinische Hilfskräfte an Ausbildungsstätten in deren Heimatland.

Durch einen Vortrag darüber erfahren

Prof. Dr. Med Reiner Burkhardt, Chefarzt der Kinderklinik am Klinikum Memmingen und selbst Mitglied beim Rotary Club, reist selbst immer wieder in die Region Ghanas und hielt einen Vortrag über die German Rotary Volunteer Doctors bei Round Table 34 Memmingen.

Als Kathrin Fleschhuts Mann und Mitglied bei Round Table 34 ihr von dem Vortrag und dem nachhaltigen Beitrag erzählt, den die Rotary Volunteer Doctors in äußerst unzureichend ärztlich versorgten Regionen leisten, ist sie begeistert und überlegt, wie sie das unterstützen kann.

Kathrin Fleschhut selbst gibt unter dem Namen „Fit By Kathi“ in mehreren Sportstudios Trainingsstunden. Im Gespräch mit Isabell Lanki schmieden die beiden Fitnesstrainerinnen einen Plan und organisieren „Jump for Ghana“.

Rund 100 Teilnehmer waren dabei – Round Table 34 verdoppelt den Gewinn

Am vergangenen Samstag stellten sie 30 Trampoline, die sie von Sportstudios geliehen hatten, in der Stadthalle auf und für 10 Euro pro Einheit konnte in mehreren Durchgängen unter der Anleitung der beiden Fitnesstrainerinnen und unterstützt durch peppige Musik gehüpft werden was das Zeug hält.

„In den 5 Durchläufen sind insgesamt 98 Personen gejumpt“, freute sich Kathrin Fleschhut nach dem gelungenen Event. „Bei insgesamt 150 möglichen Jumpern sind knapp 100 ein toller Erfolg“.

Der Erlös aus den Einnahmen der Teilnehmer wird von Round Table 34 verdoppelt und dazu kommen die Einnahmen aus dem Kuchenverkauf, der knapp 300 Euro zusätzlich einbrachte.

Rund 2.300 Euro kamen demnach zusammen, die allesamt dem Verein German Rotary Volunteer Doctors e.V. zugutekommen und so einen kleinen Beitrag leisten zur nachhaltigen Verbesserung der ärztlichen Versorgung in Ghana.

Infos

Wer die Idee toll findet, oder einfach Lust hat, sich mit Kathrin Fleschhut oder Isabell Lanki fit zu trainieren, hier der Kontakt:
Kathrin Fleschhut & Isabell Lanki
Mobil: 0175 – 6009696, E-Mail: kathrin.fleschhut@gmx.de.

Über die Rotary Volunteer Doctors

German Rotary Volunteer Doctors e.V. ist ein gemeinnütziger Verein, der 1998 von Mitgliedern deutscher Rotary Clubs gegründet wurde, um ärztliche Hilfe in medizinisch unterversorgten Regionen zu leisten. Der Verein arbeitet in verschiedenen Ländern Afrikas und Asiens mit Schwerpunkten in Ghana und Nepal. Vereinzelt finden auch Einsätze in anderen Ländern statt.

Für Ärzte aller Fachrichtungen und medizinisches Hilfspersonal organisiert GRVD ehrenamtliche Arbeitseinsätze mit einer Dauer von mindestens drei Wochen bis zu mehreren Monaten. Der Verein übernimmt dabei die Reisekosten und die Prämien einer Berufsunfallversicherung für alle Volunteers sowie die Kosten einer Berufshaftpflichtversicherung für die Ärzte. Die Kosten für Unterbringung und Verpflegung am Einsatzort tragen in aller Regel die Krankenhäuser.

Über die Akutversorgung der Kranken hinaus leistet GRVD Hilfe zur Selbsthilfe für die betreuten Kliniken und fördert die Nachhaltigkeit der medizinischen Versorgung in der Region. Ärzte und sonstige Mitarbeiter der Krankenhäuser werden über neue Behandlungswege informiert und Kurse über neue Diagnosemöglichkeiten angeboten. In Einzelfällen übernimmt GRVD auch die Fortbildungskosten für medizinische Hilfskräfte an Ausbildungsstätten in deren Heimatland.

Besonders talentierte Ärzte werden in enger Zusammenarbeit mit hiesigen Krankenhäusern als Stipendiaten nach Deutschland eingeladen und in ihrem Fachgebiet spezialisiert. Dies geschieht regelmäßig beim Aufbau bisher nicht vorhandener, aber dringend benötigter Behandlungsqualifikationen.

Mitgliedschaft im GRVD sowie Teilnahme an Einsätzen für GRVD sind nicht an die Mitgliedschaft in einem Rotary Club gebunden.

Länder
Der GRVD e.V. kann Volunteer Doctors in viele Entwicklungsländer vermitteln. Absicht ist es jedoch, die Hilfe zur Selbsthilfe in unterversorgten Gebieten ganz auf Nachhaltigkeit auszurichten. So wird angestrebt, Ärzte/-innen mehrmals an das gleiche Krankenhaus zu entsenden, um dort Kontinuität in der medizinischen Versorgung zu erreichen und zugleich das Fehl an Spezialisten abzumildern.

Haupteinsatzländer sind z.Z. Ghana und Nepal. Gleichwohl versuchen wir, Volunteer Doctors auf Wunsch auch in solche Länder zu vermitteln, wo medizinische Hilfe bei anderen rotarischen Projekten benötigt wird.

Mehr auf www.rotary-volunteer-doctors.de.

Fotos:

Fotocredit: Alwin Zwibel.

Zum Album über „Jump for Ghana“ von Alwin Zwibel geht es hier.

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