Das Testspiel des FC Memmingen beim TSV 1860 München endete 0:1

22. Januar 2018 von Christine Hassler - Keine Kommentare

Der Fußball-Regionalligist FC Memmingen hat sich im ersten Testspiel beim TSV 1860 München nur knapp mit 0:1 (0:1) geschlagen geben müssen. Auf dem Kunstrasenplatz im Trainingsgelände der „Löwen“ an der Grünwalder Straße setzte FCM-Trainer Stephan Baierl insgesamt 22 Akteure ein, darunter mit Maximilian Eiselt (21) einen Gastspieler. Der angeschlagene Muriz Salemvic fehlte, die Winter-Neuzugänge Kerim Kalkan und Burak Coban hatten hingegen ihr Debüt beim FCM.

München (ass). Sechzig-Coach Daniel Bierofka ließ in beiden Halbzeiten zwei komplette Mannschaften auflaufen. Auch er konnte nicht seine Bestbesetzung aufbieten. Unter anderem musste er noch auf Timo Gebhart verzichten. Der Ex-Memminger steigt nach seiner Verletzung vermutlich erst nächste Woche wieder ins Mannschaftstraining ein.

Memmingen spielte gefällig beim Regionalliga-Spitzenreiter mit, hatte durch Fabian Krogler auch die erste Torchance. Es dauerte fast bis Mitte der ersten Hälfte, ehe die Münchner erstmals gefährlich wurden. Nicolas Helmbrecht schob schließlich eine flache Hereingabe aus 12 Metern zum 1:0 ins linke Eck (29.) Sascha Mölders setzte kurz vor der Pause noch einen Kopfball knapp über die Querlatte.

In der zweiten Hälfte boten sich Möglichkeiten auf beiden Seiten. Aus Memminger Sicht prüfte Amar Cekic 1860-Torhüter Hendrik Bonmann (69.). Die Schlussphase ließen die „Löwen“ ein wenig sorglos angehen. Hier wäre der Ausgleich möglich gewesen: Coban hatte auf Cekic abgelegt, dessen Schrägschuss aus 16 Metern ging knapp am langen Eck vorbei (83.), in der 88. Minute nahm David Anzenhofer eine Hereingabe durch Marco Schad aus neun Metern direkt, traf aber den Ball nicht.

Bierofka wertete es positiv, dass im dritten Test der zweite Sieg gelang und seine Mannschaft ohne Gegentor und Blessuren blieb.

Beim Memminger Team musste Fabian Lutz kurz nach seiner Einwechslung verletzt wieder raus. Der FCM nutzte den Test auch, um Maximilian Eiselt unter die Lupe zu nehmen. Er spielte in der Hinrunde für den Verbandsligisten SF Schwäbisch Hall. Zuvor spielte der 21-jährige offensive Mittelfeldmann für die Oberliga-Mannschaft der Stuttgarter Kickers und stand auch beim SV Schalding-Heining unter Vertrag. Bis zum 31. Januar ist das Transferfenster für mögliche Verpflichtungen noch offen.

20.01.2018 TSV 1860 München (Regionalliga) – FC Memmingen 1:0

Aufstellung TSV 1860 München: Hiller (46. Bonmann), Weeger (46. Genkinger), Weber (46. Aigner), Mauersberger (46. Spitzer), Köppel (46. Klassen) – Berzel (46. Dressel), Steinhart (46. Seferings)- Helmbrecht (46. Türk), Ziereis (46.Bachschmid), Karger (46. Awata) – Mölders (46. Steer).

Aufstellung FC Memmingen:
1. Halbzeit: Gruber – Boyer, Rupp, Schmeiser, Buchmann – Rochelt, Heger, Rietzler – Kircicek, Eiselt – Krogler.
2. Halbzeit: Zeche – Boyer (60., Lutz/64. Boyer), Anzenhofer, Heger (60., Brugger), Buchmann (60., Maurer) – Rietzler (60., Schad) – Eiselt (60, Maier), Krogler (60. Hayse), Coban, Cekic – Kalkan.

Tor: 1:0 (29.) Helmbrecht.

Schiedsrichter: Brandstätter. – Gelbe Karten: Berzel, Klassen, M. Spitzer, Bachschmid – Buchmann.
Zuschauer: 150.

Ausblick

Das nächste Vorbereitungsspiel steigt am Samstag (14 Uhr) bei Baierls Ex-Klub SSV Ulm 1846.

Das Testspielprogramm des FC Memmingen

Samstag, 20. Januar, 13 Uhr: TSV 1860 München (Regionalliga) – FC Memmingen 1:0
Samstag, 27. Januar, 14 Uhr: SSV Ulm 1846 (Regionalliga) – FC Memmingen
Samstag, 3. Februar, 13 Uhr: FC Memmingen – FV Ravensburg (Oberliga)
Dienstag, 6. Februar, 19 Uhr: FC Memmingen – FC Hard (Österreich)
Samstag, 10. Februar, 14 Uhr: TSV Kottern (Bayernliga) – FC Memmingen
Mittwoch, 14. Februar, 19 Uhr: FC Memmingen – TSV 1865 Dachau (Bayernliga)
Samstag, 17. Februar, 14 Uhr: FC Memmingen – SW Bregenz (Vorarlbergliga/Österreich)

Regionalliga-Punktspiel, Samstag 24. Februar, 14 Uhr: FC Memmingen – SpVgg Greuther Fürth II.

Foto:
Der neue FCM-Trainer Stephan Baierl bei der Ansprache an seine Spieler.

Fotocredit: (c) Philipp Krassnitzer.

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