Brand im Keller eines Wohn- und Geschäftshauses in Memmingen

29. Januar 2018 von Christine Hassler - Keine Kommentare

In der Nacht von Samstag auf Sonntag, 28.01.2018, kam es laut Polizeibericht des Polizeipräsidiums Schwaben Süd/West zu einem Brand im Keller eines Wohn- und Geschäftshauses in der Maximilianstraße in Memmingen. Sechs Personen wurden dabei leicht verletzt. Alle 11 anwesenden Bewohner wurden durch die Feuerwehr aus dem Haus gebracht, schwerwiegende Verletzungen liegen nicht vor.

Über die ILS Donau/Iller wurde eine starke Rauchentwicklung aus dem Keller des Wohn- und Geschäftsgebäudes in der Maximilianstraße in Memmingen mitgeteilt.

Ein Betreten des Anwesens war zunächst nur den Feuerwehrkräften mit Atemschutz möglich. Alle 11 anwesenden Bewohner wurden durch die Feuerwehr aus dem Haus gebracht. Verschlossene Wohnungen wurden durch die Feuerwehr geöffnet und nach Personen abgesucht.

Keine schwerwiegenden Verletzungen

Gegen 00.45 Uhr war der Brand gelöscht. Aufgrund der starken Rauchentwicklung wurden 6 Personen behandelt, lediglich einer wird derzeit noch in einem Krankenhaus überwacht. Schwerwiegende Verletzungen liegen nicht vor.

Die Sachbearbeitung wurde vom Kriminaldauerdienst Memmingen übernommen. Das Feuer war in einem Elektroraum im Kellergeschoss ausgebrochen. Aufgrund der Verrauchung war eine Spurensicherung noch nicht möglich, so dass noch keine konkreten Aussagen zur Ursache des Brandes getroffen werden können.

Ebenso ist eine Angabe der Schadenshöhe noch ungenau, dürfte aber über 100.000 Euro liegen. Fakt ist, dass derzeit 6 der 11 Wohnungen aufgrund der Verrußung unbewohnbar sind. Neben den Polizeikräften waren vor Ort ca. 25 Einsatzkräfte der Feuerwehr Memmingen und ebenso viele Kräfte des Rettungsdienstes eingesetzt.

Keine Anhaltspunkte für eine vorsätzliche oder fahrlässige Brandlegung

In einem Nachtrag teilte das Polizeipräsidiums Schwaben Süd/West mit, die Kriminalpolizei Memmingen habe heute den Brandort untersucht. Nach den bisher vorliegenden Erkenntnissen könnte für den Brand ein technischer Defekt ursächlich gewesen sein. Momentan sind keine Anhaltspunkte für eine vorsätzliche oder fahrlässige Brandlegung vorhanden.

Foto:
Archivbild aus eigener Quelle.

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