Landkreis setzt weiter auf Klimaschutz

3. Februar 2018 von Christine Hassler - Keine Kommentare

Der Landkreis Unterallgäu setzt auch weiterhin auf den Klimaschutz. Auch künftig gibt es dafür eine zentrale Anlaufstelle im Landratsamt – Neues Ziel ist der Energy-Award in Gold.
Der Umweltausschuss des Unterallgäuer Kreistags sprach sich zudem in seiner jüngsten Sitzung für die Weiterbeschäftigung eines Klimaschutzmanagers am Landratsamt aus.

Das Gremium empfahl dem Kreistag, die Teilnahme am Programm „European-Energy-Award“ fortzusetzen.

Nach dem Willen des Umweltausschusses soll die Umsetzung des Klimaschutzkonzepts auch künftig von einem Klimaschutzmanager vorangetrieben werden, der Projekte betreut und im Unterallgäu als zentrale Anlaufstelle fungiert. Klimaschutzmanagerin ist aktuell Andrea Ruprecht.

Die Klimaschutzarbeit habe sich „ganz erfreulich entwickelt“, sagte Abteilungsleiter Christian Baumann. Ohne eine Klimaschutzmanagerin wäre vieles nicht möglich, betonte auch Landrat Hans-Joachim Weirather. Die Förderung für die Stelle läuft im September aus. Künftig trägt die Kosten der Landkreis.

Was den „European-Energy-Award“ betrifft, habe man im vergangenen Jahr „einen schönen Etappensieg“ erzielt, blickte Baumann zurück. Die Auszeichnung mit dem Award habe gezeigt, dass der Landkreis auf dem richtigen Weg sei. „Das Ende der Fahnenstange ist aber noch nicht erreicht.“ Denn den Award gebe es in einer noch höheren Auszeichnungsstufe, nämlich in Gold.

Deshalb schlug Baumann vor, weitere vier Jahre an dem Programm teilzunehmen und die höchste Auszeichnungsstufe anzustreben. Die Teilnahme motiviere und sei eine gute Erfolgskontrolle.

Die Gesamtkosten dafür betragen laut dem Abteilungsleiter über die Laufzeit von vier Jahren rund 80.000 Euro. Der Landkreis rechne jedoch mit einer Förderung von 30.000 Euro, so dass der Eigenanteil voraussichtlich rund 50.000 Euro betragen werde.

Der European-Energy-Award ist ein Qualitätsmanagementsystem und Zertifizierungsverfahren für kommunale Energieeffizienz und Klimaschutz.

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Fotoquelle: Pixabay.

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