Indians am Freitag bei starken Erdingern – am Sonntag Showdown am Hühnerberg

9. Februar 2018 von Christine Hassler - Keine Kommentare

Am heutigen Freitag (20 Uhr) muss der ECDC Memmingen bei den Erding Gladiators antreten. Die Gastgeber sind vor allem vor heimischer Kulisse nur schwer zu schlagen, müssen aber besiegt werden, um weiter nach der Tabellenführung greifen zu können. Am Sonntag steigt dann der große Showdown um Platz 1 am Hühnerberg gegen Landsberg. Die Verantwortlichen rechnen, trotz Faschingsendspurt, mit einer großer Kulisse am frühen Sonntagabend (Spielbeginn 17.30 Uhr) und empfehlen den Kartenvorverkauf.

Memmingen (mo). Erdings Heimstärke musste zuletzt auch Oberligist Waldkraiburg erfahren, als er im Derby am Sonntag mit 3:1 unterlag. Auch gegen Dorfen konnten die Gladiators zuhause gewinnen, einzig gegen den aktuellen Tabellenführer aus Landsberg mussten sie sich hauchdünn geschlagen geben. Mit sechs Punkten steht das Team von Trainer Thomas Vogl gut im Rennen um die begehrten Play-off-Plätze. Auffälligste Akteure der Gastgeber sind Kapitän Sebastian Schwarz, Philipp Michl, Florian Zimmermann und Torjäger Daniel Krzizok.

Dass Erding keine Laufkundschaft ist, mussten die Indians schon beim Hinspiel erfahren, als sie sich nach umkämpftem Spiel am Ende mit 4:1 geschlagen geben mussten. ECDC-Trainer Waldemar Dietrich wird sein Team also deutlich gewarnt haben und so ist das Indians-Team gewillt, die Siegesserie weiter auszubauen. Hoffnung macht zudem, dass sich die verletzten und angeschlagenen Akteure, rund um Topscorer Antti Miettinen, zuletzt zurückgemeldet haben.

Zum Spiel nach Erding werden sich auch wieder zahlreiche Rot-Weiße Anhänger aufmachen, um ihr Team angemessen zu unterstützen. Ein großer Fanbus war bereits zu Anfang der Woche ausgebucht, und auch einige Privatfahrer werden sich auf den nicht allzu langen Weg nach Oberbayern machen.

Mögliche Vorentscheidung am Sonntag: Showdown im Derby gegen Landsberg

Mehr Spannung und Brisanz ist kaum mehr möglich, wenn am Sonntag (17.30 Uhr) die Indians im Derby auf den HC Landsberg treffen beim großen Showdown um Platz 1. Beide Teams sind in guter Form und stehen zurecht auf den beiden ersten Plätzen. Die Gäste sind vor dem Wochenende einen Punkt vor den Memmingern, die versuchen werden, die Tabellenführung zu erobern. Der ECDC erwartet eine volle Halle, der Vorverkauf läuft bereits auf Hochtouren.

Die gegnerische Mannschaft

Die „Riverkings“ vom Lech spielen bislang eine tolle Saison. Das Team von Trainer Randy Neal, der im Sommer aus Peißenberg kam, landete durch große Verletzungsprobleme in der Vorrunde zwar nur auf dem dritten Platz, das Potential im breit besetzten Kader war aber schon hier deutlich zu erkennen.

Seit Beginn der Verzahnungsrunde haben sie bis auf wenige Ausnahmen fast den kompletten Kader zur Verfügung und sorgen für Furore – In Landsberg ist eine richtige Eishockeyeuphorie ausgebrochen und nicht wenige Fans träumen bereits von einer Zukunft in der Oberliga. Dass diese Träume nicht unrealistisch sind, unterstreicht die Mannschaft Woche für Woche. So haben sich die Riverkings die Tabellenführung mit bisher 16 von 18 möglichen Punkten erkämpft und auch das Hinspiel gegen die Indians für sich entscheiden können.

Im Tor vertraut der HCL auf ein eingespieltes Duo mit Stammgoalie Christoph Schedlbauer und Back-up Maximilian Güßbacher. In der Abwehr der Gäste stehen viele routinierte Kräfte zur Verfügung. Auf den längeren Ausfall von Kapitän Andreas Geisberger reagierte man prompt und besetzte die zweite Ausländerstelle mit dem Slowaken Jan Jarabek. Mit ihm wechselte ein spielstarker Mann an den Lech, der im letzten Jahr noch bei den Indians mithalf den Aufstieg zu realisieren.

Viel Offensivpower bringt Trainersohn Dennis Neal mit, der als Verteidiger schon 7 Tore zum Erfolg beisteuern konnte, aber auch Thomas Zeck, Andreas Schmelcher und Sven Curmann stehen für Qualität. Stark besetzt ist auch der Angriff der Riverkings: Hier ragt derzeit der starke Tscheche Bohumil Slavicek sogar noch etwas heraus. Den spielstarken und treffsicheren Angreifer gilt es für die Indians auszuschalten.
Aber auch seine Teamkollegen sind hochdekoriert, wie z.B. Daniel Menge, der viel Jahre als Kapitän den ESV Kaufbeuren auf das Eis geführt hat. Ebenfalls viel höherklassige Erfahrung vorzuweisen hat Marcel Juhasz, auch auf den flinken Angreifer Dennis Sturm und die beiden „Arbeiter“ Sven Gäbelein und Thomas Fischer ist zu achten.

Das eigene Team

Der ECDC fiebert dieser Partie schon seit längerem entgegen und will sich am sicherlich sehr gut besuchten Hühnerberg natürlich die Tabellenführung schnappen. Große Hoffnung macht der im Gegensatz zum Hinspiel nun inzwischen fast komplette Kader und die zuletzt eingefahrenen Siege gegen die anderen Kontrahenten. Rechtzeitig zur heißen Phase hat sich auch Publikumsliebling und Topscorer Antti-Jussi Miettinen wieder im Team zurückgemeldet.

Kartenvorverkauf empfohlen

Die Verantwortlichen rechnen trotz Faschingsendspurt in der Region mit einer großer Kulisse am frühen Sonntagabend (Spielbeginn 17.30 Uhr). Die 2000er Marke wird wohl deutlich übertroffen werden, da sich auch vom Lech zahlreiche Fans angekündigt haben.

Um längere Wartezeiten zu umgehen, wird daher der gut laufende Kartenvorverkauf an den bekannten Stellen in Memmingen und Umgebung empfohlen. Trotz Andrang werden auch an den Abendkassen Tickets für sämtliche Kategorien zu erwerben sein.

Fotos:

aus eigener Quelle (Christine Hassler).

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