„Ganz Memmingen für die Oberliga“: Indians starten in die Play-Offs

22. Februar 2018 von Christine Hassler - Keine Kommentare

Die wichtigen Spiele um den Klassenerhalt für die Memminger Indians beginnen ab Freitag (20 Uhr) am heimischen Hühnerberg. Zu Gast, beim ersten von maximal sieben Aufeinandertreffen, ist dann der ESC Geretsried. Der ECDC rechnet mit einer stattlichen Kulisse, Karten sind an allen VVK-Stellen sowie an den Abendkassen erhältlich.

Memmingen (mo/mfr). Vier Siege gegen Geretsried sind nötig, um auch im nächsten Jahr in der Oberliga Süd auflaufen zu können. Dieses oberste Saisonziel der Indianer gilt es nun zu verwirklichen, mit Platz 1 in der Verzahnungsrunde haben sich die Memminger bereits eine optimale Ausgangslage geschaffen. Nun wollen die Maustädter den Klassenerhalt gegen Außenseiter Geretsried schaffen.

Vorsicht geboten

Doch Vorsicht ist geboten, so haben die „Riverrats“ in der Bayernliga-Saison und auch in der kürzlich zu Ende gegangenen Verzahnungsrunde einige Favoriten besiegt. Mit dem erreichten Heimrecht hat der ECDC aber einen wichtigen Trumpf im Ärmel. Die tolle Kulisse am Hühnerberg soll mit den Ausschlag geben, wenn die Oberbayern in Memmingen gastieren. Der Kader der Indians sollte weitgehend komplett sein, jeder Spieler wird vor den wichtigsten Partien der Saison auf die Zähne beißen.

Die Gäste aus Geretsried spielen, mit ihren vorhandenen Mitteln, bislang eine herausragende Saison. Die Qualifikation für die Verzahnungsrunde wurde ursprünglich als Ziel ausgegeben, was mit Platz 8 nach der Bayernliga Vorrunde gelang. In der Verzahnung selber trumpfte das Team dann richtig auf und brachte die Favoriten ein ums andere Mal zum Verzweifeln, was unter anderem ein Heimsieg gegen den Oberligisten Lindau unterstreicht.

Die Mannschaft von Trainer Ludwig Andrä kann nun völlig ohne Druck gegen den großen Favoriten aus Memmingen antreten und will diese Chance nutzen. Wie unangenehm die „Riverrats“ sein können, musste der ECDC bereits im letzten Jahr erfahren, als man am Hühnerberg nur äußerst knapp mit 2:1 gewinnen konnte und in Oberbayern sogar als Verlierer das Eis verlassen musste. Die größte Stärke des ESC ist sicherlich der Kampfgeist und der Zusammenhalt, nur durch diese Tugenden konnte man eine solch starke Saison absolvieren.

Beim Blick auf den Kader wird deutlich, dass man komplett auf große Namen verzichtet, dafür viele Spieler mit Potential zur Verfügung hat. Im Tor stehen mit dem Duo David Albanese und Martin Morczinietz zwei erfahrene Torhüter im Aufgebot. Morczinietz hat lange Jahre für Klostersee in der Oberliga gefangen und teilt sich die Einsätze mit seinem Partner größtenteils auf.

Abwehrleader sind der Tscheche Vladimir Zvonik und Dominic Fuchs. Im Angriff hängt viel vom treffsicheren Tschechen Ondrej Horvath ab, der schon ein paar Jahre für Geretsried stürmt. Der 26-jährige ist trotz seiner Torjägerqualitäten aber auch als echter Teamplayer bekannt. Groß in Form sind auch Stephan Englbrecht und der „quirlige“ Benedikt May, Verlass ist außerdem auf Teamkapitän Martin Köhler.

Die Indians wollen den Ton angeben

Die Indians wollen, wie von Trainer Waldemar Dietrich angekündigt, gleich von Beginn an zeigen, wer in dieser Serie den Ton angibt und ihrer Favoritenrolle gerecht werden.

Die Verantwortlichen rechnen beim ersten Play-Off-Heimspiel mit einer großen Kulisse und empfehlen den Kartenvorverkauf in Memmingen und Umgebung zu nutzen.
Karten in ausreichender Anzahl wird es aber auch an den Abendkassen der Eissporthalle geben.

Aktion:
Unter dem Motto „Ganz Memmingen für die Oberliga“ wollen sich die Indians in der dritthöchsten Spielklasse halten. Als besonderes Highlight erhält jeder Zuschauer, der mit einem Memminger Trikot zum Spiel kommt, das erste Getränk zum halben Preis.
Alle Fans mit entsprechenden Trikots, sei es von den Indians, anderen Eishockeyvereinen (SCM, EHC, HCM), oder auch von sonstigen Sportteams der Maustadt, erhalten am Eingang einen Bon zum Einlösen an den Kiosken.

Schlag auf Schlag: Bewährungsprobe unter freiem Himmel am Sonntag

Memmingen (mo). Am Sonntag reisen die Memminger Indians nach Geretsried, um im zweiten Spiel der Viertelfinal-Serie anzutreten. Der ECDC will seiner Favoritenrolle gerecht werden und strebt einen Sieg im Freiluftstadion der „Riverrats“ an.

Bereits zwei Tage nach dem Auftakt der Serie vor eigener Kulisse steht am Sonntag Spiel 2 des Viertelfinals in Geretsried auf dem Programm. Ungewohnt für die Indians wird sicherlich das Freiluft-Feeling sein, denn in Geretsried gibt es noch kein Dach über der Eisfläche. Den Zuschauern jedoch steht eine Überdachung zur Verfügung, so oder so werden sich zahlreiche Memminger Fans auf den Weg nach Oberbayern machen. Da es bis nach Geretsried nur gut 130 Kilometer sind, wird der Gästeblock mit rot-weißen Schlachtenbummler gut gefüllt sein.

Das Team wird diese Unterstützung auch gut gebrauchen können, gilt Geretsried vor eigener Kulisse doch als großer Favoritenschreck. Oberligist Lindau musste die Heimreise mit einer Niederlage im Gepäck antreten, auch Höchstadt musste einen Punktverlust unter freiem Himmel hinnehmen. Wenn die Indians ihrer Favoritenrolle aber gerecht werden wollen, sollte auch hier ein Sieg angestrebt werden.

Fanbus

Für den Fanbus kann man sich unter Tel. 0160 785 6269 noch letzte Plätze sichern.
Abfahrt am Sonntag wird um 15.30 Uhr am BBZ in Memmingen sein, eine Zustiegsmöglichkeit in Erkheim besteht. Spielbeginn in Geretsried ist um 18 Uhr.

Fotos:
Bilder 1-3: aus eigener Quelle (Christine Hassler)
Bild 4: Fotocredit: Alwin Zwibel.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.