Lärmschutz in Buxheim

10. März 2018 von Christine Hassler - Keine Kommentare

Die Autobahndirektion Südbayern (ABDSB) sieht nach der Erörterung der immissionsrechtlichen Situation durch die geplanten Umbaumaßnahmen am Autobahnkreuz Memmingen einen über das sognannte „30-Jahres-Urteil“ hinausgehenden Anspruch auf Lärmvorsorge für die Gemeinde Buxheim.

Diese langfristig gute Nachrichten brachten der Memminger Landtagsabgeordnete Klaus Holetschek und sein Kollege im Deutschen Bundestag, Stephan Stracke, nach einem Austausch mit der Autobahndirektion Südbayern mit.

„Damit können für einen Lärmschutz erfreulicherweise alle bestehenden Anwesen in die Überlegungen miteinbezogen werden und nicht nur die zum Zeitpunkt der damaligen Planfeststellung vorhandenen Anwesen“, betonen die beiden CSU-Politiker.

Neben der immissionsrechtlichen Klärung wurde zwischenzeitlich auch das Verkehrsgutachten auf das Prognosejahr 2030 fortgeschrieben. Das Gutachten dient als Grundlage der Lärmberechnungen, die derzeit noch aktualisiert werden.

Die Autobahndirektion Südbayern strebt an, die Ergebnisse der Berechnungen im Sommer 2018 der Gemeinde Buxheim vorzustellen und im Anschluss im Sinne einer frühzeitigen Öffentlichkeitsbeteiligung eine öffentliche Veranstaltung zur Vorstellung der geplanten Lärmschutzmaßnahmen durchzuführen.
Danach werden die eingebrachten Anregungen geprüft, gegebenenfalls eingearbeitet und anschließend das Planfeststellungsverfahren beantragt.

Andere, derzeit laufende Planungen der Autobahndirektion Südbayern, etwa in Bezug auf Lärmschutz in Volkratshofen, stehen jedoch nicht in Konkurrenz zu den Planungen in Buxheim, versichern die beiden Politiker.

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aus eigener Quelle.

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