Europas beste Coverbands im Kaminwerk bei Monsters of Tribute

17. März 2018 von Christine Hassler - Keine Kommentare

A tribute tot he monsters of Rock – Nach den großen Erfolgen der letzten drei Jahre veranstaltete das Memminger Kaminwerk wieder ein „Monsters of Tribute“. Drei von Europas besten Coverbands ließen diesmal die unvergesslichen Songs von Guns N‘ Roses, Status Quo und Volbeat erklingen, feierten ihre Vorbilder und füllten deren Musik mit neuem Leben.

Rockin‘ All Over The World

Den Start machte QUOTIME mit einer Hommage an die legendäre Rockband Status Quo. Wer, der in den späten 70er Jahren Jugendlicher war, hat es nicht mehr im Ohr: „And I like it, I like it, I like it, I like it, I la-la-like it, la-la-like, Here we go-ooo, rockin‘ all over the world!“ – genau: Rockin‘ All Over The World galt neben Down Down, Caroline, Paper Plane, Wild side of Life, Whatever You Want… zu Beginn ihrer Karriere als ihre größten Hits.

Eine Karriere, die Anfang der 70er Jahre in der Zeit des Aufbruchs vom Blues in Beat und Rock startete, zwei Höhepunkte innerhalb von etwa 20 Jahren feierte und seit 40 Jahren andauert: Als Band ohne Skandale mit einfachem Sound, bekannt für ihre 3, später 4 Akkorde, zählt die britische Band zu den erfolgreichsten und langlebigsten Rockgruppen überhaupt, veröffentlichte über 30 Studioalben, mehrere Livealben, fast 100 Singles und hat ca. 120 Millionen Platten verkauft.

It´s QUOTIME: Die 2009 um den Gitarristen Kai-Uwe Scheffler gegründete Status Quo Tirbute Band QUOTIME präsentierte im Kaminwerk dem heutigen Publikum auf eindrucksvolle Weise ein Stück Rockgeschichte.

Zusammen mit dem Gitarristen Stefan Furtner, dem Bassisten Thomas Gropp und Michael Schreiner am Schlagzeug rockten die vier die legendären Quo-Songs und auch die Songs der ersten Quo-LPs, als die Band noch ihren Sound suchte und dabei Meisterwerke wie „Matchstick Men“ schuf.

Die vier Musiker der Band, die mittlerweile auf einer Bühne standen mit Größen wie The Sweet, T-Rex, Rodger Chapman und Smokie, lieferten eine authentisch performte Show, bei der auch die typischen Quo-Posen nicht fehlen durften wie die zwei Gitarren, die sich breitbeinig in Formation wiegen und die Gitarrenhälse zeitgleich in die Höhe reißen oder das Übergreifen der beiden Gitarren.

Sweet Child o’ Mine

Einen weiteren Höhepunkt bildete die ungarische Band „Hollywood Rose“ als eine der bekanntesten Guns N‘ Roses Tribute Bands in Europa.

Sänger Alex Scarzzy Crane in Banner und Kilt in bester Axl Rose-Manier eröffnete ihre Show spektakulär im Schein von gleißenden Feuersäulen. Auch gesanglich verkörperte er den Spirit des charismatischen Sängers von Guns N‘ Roses ausgezeichnet und das, ohne den Eindruck zu erwecken, eine andere Person zu imitieren – eine Eigenschaft, die der gesamten Band anhaftet.

Leadgitarrist Fészek ist eine sinnraubende Diva, liefert bei fast jeder seiner Bewegungen unglaubliche Fotomotive und ähnelt Gitarrist Slash nicht nur im musikalischen Können, sondern drückt auch mit schwarzem Zylinder, dunkler Sonnenbrille und Löwenmähne seine Anerkennung für den Ausnahmegitarristen aus.

Die US-amerikanische Hard-Rock-Band Guns N´Roses hat seit seiner Gründung 1985 weltweit etwa 100 Millionen Alben verkauft und wurde 2012 mit der Aufnahme in die Rock and Roll Hall of Fame geehrt. Um 1990 gehörte Guns N’ Roses zu den erfolgreichsten Bands der Welt. Ihr Debütalbum Appetite for Destruction verkaufte sich weltweit 35 Millionen Mal, Use Your Illusion über 25 Millionen Mal.

Bei legendären Songs wie „Sweet Child o’ Mine“, „November Rain“, „Welcome to the Jungle“ oder „Knocking On Heavens Door“ sang das Publikum im Licht einer großartigen Bühnenshow enthusiastisch mit. „This Song ist about your City“, lachte Crane, als sie unter Begeisterungsrufen „Paradise City“ spielten.

Die Jungs von Hollywood Rose, das sind neben Sänger Crane und Leadgitarrist Fészek, Zaba an den Drums, ein scheu wirkender Luki am Bass, sexy Viktor an der Rhythmus-Gitarre und im Hintergrund Cocó an den Keyboards. Seit über 13 Jahren spielen sie bereits auf der Bühne zusammen und haben schon mehr als 800 Konzerte in ganz Europa gespielt.

Unbestreitbar hat das „Sextett“ die Gabe, das Publikum zu verzaubern mit musikalischem Können, charismatischen Musikern, einer Klasse Show und einer mitreißenden Stimmung, die sie verbreiten.

Seal The Deal

Den Schlusspunkt setzten die Rebel Monsters als erste und sehr erfolgreiche Volbeat Tribute Band Deutschlands.

2001 gegründet wurde die Metal-Band Volbeat aus der dänischen Hauptstadt Kopenhagen bei den Danish Metal Awards 2007 in den Kategorien Metal Album of the Year, Metal Cover of the Year und Metal Production of the Year ausgezeichnet. Rock the Rebel / Metal the Devil wurde im November 2007 in Dänemark mit Platin ausgezeichnet – das erste Album einer dänischen Metalband, das mit Platin ausgezeichnet wurde. Die ausgekoppelte Single The Garden’s Tale wurde ebenfalls mit Platin ausgezeichnet.

Ihr Stil ist eine Mischung aus Metal, Rock ’n’ Roll, Punkrock, Country & Blues-Rock und wird häufig in Anlehnung an Elvis Presley als „Elvis-Metal“ bezeichnet.

Die Rebel Monsters, bestehend aus Oliver Noerdlinger (Leadsänger & Gitarre), Marius Wolf (Gitarre & Gesang) Guido Bockshecker (Bass-Gitarre) und Frank Bodenheimer an den Drums brachten Spielfreude und Spaß an ihrer Musik, wie sie Volbeat ausmacht und aus der Masse anderer Bands heraushebt, durchaus auf die Bühne.

Mit authentischen Interpretationen von Volbeat-Hits wie „Seal The Deal“, „Still Counting“, „Black Rose“ und viele weitere transportierten die Rebel Monster das Volbeat-Feeling zum Publikum einer prall gefüllten Kaminwerkhalle zum Abschluss des diesjährigen Monsters of Tribute Event im Memminger Kaminwerk.

Fotos:
aus eigener Quelle (Christine Hassler9

Ein Album vom Konzert (mit einigen gelungenen Bildern – im Besonderen von „Diva“ Fészek, Leadgitarrist von Hollywood Rose 😉 ) gibt es auf unserer Facebookseite.

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